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![]() Der kleine Unterschied: Der weit überwiegende Teil der heute angebotenen Topf- und Schnittblumen, Gemüsepflanzen, Stauden, Obst- und Ziergehölze stammt aus industrieeller und oft umwelt- und gesundheitsbelastender Massenproduktion. Wir bekommen Pflanzen angeboten, die mehr oder weniger künstlich ernährt und gesund erhalten wurden. Was im Nahrungsmittelanbau schon längst wieder auf breiter Ebene praktiziert wird, existiert im "nonfood-Bereich" ebenfalls: der Pflanzenbau mit naturgemäßen, umweltfreundlichen Methoden. In Deutschland wirtschaften etwa 40 Baumschulen nach den Richtlinien des Öko-Landbaus. Die beteiligten Baumschulen müssen einem anerkannten ökologischen Anbauverband wie Bioland, Demeter, Naturland oder Gäa angehören. Anfang der 90er Jahre waren erst fünf Bio-Baumschulen verzeichnet worden. Knapp 30 Unternehmen haben sich bisher in der ArbeitsGemeinschaft Ökologische Baumschulen (AGÖB) organisiert. Die Richtlinien gehen über die gesetzlichen Mindeststandards (EU-Verordnung 2092/91) hinaus. Der Einsatz von chemisch-synthetischen Stickstoffen, Pflanzenschutzmitteln, Herbiziden und Wachstumshormonen ist verboten. Mindestens einmal im Jahr werden alle Mitgliedsbetriebe durch staatlich zugelassene Kontrollstellen überprüft. Der Anbau Im Mittelpunkt steht die Bodenfruchtbarkeit. Beikräuter werden mechanisch beseitigt. Die Kultur der Gehölze erfolgt im Wechsel mit Gründüngungspflanzen oder landwirtschaftlichen Kulturen. Weite Fruchtfolgen sichern fruchtbaren Boden, auf dem vitale und gesunde Pflanzen kultiviert werden, die gut anwachsen und sehr widerstandsfähig sind. Argumente für die Ökologische Gehölzanzucht
Soweit bekannt, werden die Angebote durch folgende Kürzel näher beschrieben: ST = Stauden BB = Blumen OB = Obstbau ZG = Ziergehölze WG = Wildgehölze
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