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Essen & Trinken   
Eine nachhaltige Ernährung bedeutet: gesunde Menschen, gesunder Planet
Pflege unserer Gesundheit beginnt wirklich von unserem Teller aus
Lebensmittel sind ein wesentlicher Bestandteil unseres Wohlbefindens, aber sind wir uns wirklich sicher, dass unsere Ernährung ein langes und gesundes Leben garantiert? Die Antwort ist nein, laut Daten, die von der Barilla Foundation for World Health Day (7. April) analysiert wurden. Mehr als 650 Millionen Menschen über 18 Jahre, das entspricht 13% der Weltbevölkerung, sind fettleibig. Paradoxerweise schätzungsweise zwei fettleibige oder übergewichtige Menschen pro Person, die an Unterernährung leidet.

Lebensmittel sind ein wesentlicher Bestandteil unseres Wohlbefindens. © jill111, pixabay.com
Adipositas ist einer der Risikofaktoren für den Ausbruch einiger nicht übertragbarer Krankheiten - wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Atemwegserkrankungen und Diabetes. Wie die Zahlen zeigen, sind Essen und Gesundheit miteinander verbunden und beeinflussen die Kosten, die wir für die medizinische Versorgung zahlen.

Junk Food, obwohl oft kostengünstig, kann langfristig unerwartete Kosten verbergen, die dann das gesamte globale Wirtschafts- und Gesundheitssystem belasten. Adipositas wird geschätzt, um das Weltwirtschaftssystem 2 Billionen Dollar (2,8% des Welt-BIP) zu kosten. Allein in Italien belaufen sich die geschätzten Kosten für Herz-Kreislauf-Erkrankungen auf über 15 Milliarden Euro und für die Krebsbehandlung auf knapp sieben Milliarden Euro.

Es ist nicht nur die Art und Weise, wie wir Lebensmittel konsumieren, die unser Leben gefährden. In einem Kontext des tiefgreifenden Klimawandels trägt die Art und Weise, wie wir Lebensmittel produzieren, auch zu einer schlechten Gesundheit der Menschen und des Planeten bei. Der Agrarsektor ist für fast ein Drittel der Treibhausgasemissionen verantwortlich. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind die Folgen des Klimawandels für die Landwirtschaft und die menschliche Gesundheit eines der größten Probleme, mit denen wir in den kommenden Jahren konfrontiert sein werden, wie der Anstieg von Temperaturen und Luftschadstoffen. Nach jüngsten Schätzungen verursacht die Luftverschmutzung in Italien den Tod von über 90.000 Menschen pro Jahr, ein Rekord in der EU. Kurz gesagt, Nahrung und die Art und Weise, wie wir uns selbst ernähren, können der Schlüssel zu unserem Wohlbefinden sein, aber auch eine Bedrohung für unsere Gesundheit und die unseres Planeten.

"In den letzten Jahren haben wir einen allmählichen Wandel von nachhaltigen Lebensmittelmodellen wie der Mittelmeerdiät hin zu Modellen mit hohem Anteil an tierischen Proteinen, verarbeiteten Lebensmitteln mit hohem Zucker-, Salz-, Fett- oder Ballaststoffgehalt erlebt", sorgt sich Katarzyna Dembska, Ernährungswissenschaftlerin und Forscherin bei der Barilla Foundation. "Diese Nahrungslösungen können uns auf lange Sicht sehr teuren Krankheiten oder Gesundheitsproblemen aussetzen. Die Wahl einer nachhaltigen Ernährung kann sich neben der Reduzierung der Umweltbelastung auch positiv auf die Langlebigkeit auswirken. So wird beispielsweise eine hohe Einhaltung der Mittelmeerdiät zu einer zusätzlichen Lebenserwartung von 4,5 Jahren führen. Kurz gesagt, die Pflege unserer Gesundheit beginnt wirklich von unserem Teller aus".

Lebensmittel- und Umweltpyramide: Lebensmittel sind die Lösung
Die Nahrungsmittelproduktion ist der größte Anteil am Klimawandel (31%) und übertrifft die Erwärmung von Gebäuden (23,6%) und den Verkehr (18,5%). Tatsächlich entwickelt sich der Klimawandel zu einem der Hauptrisikofaktoren für unser Leben. Italien beispielsweise scheint das Land mit der höchsten Sterblichkeitsrate im Zusammenhang mit dem Temperaturanstieg zu sein, insbesondere in den größeren städtischen Gebieten (Turin, Mailand, Bologna, Florenz, Rom, Neapel). Die Zunahme der Häufigkeit und Intensität von Hitzewellen wird zusammen mit der Alterung der Bevölkerung erhebliche Auswirkungen auf die Gesundheit haben, wie sich im Sommer 2015 zeigte, als die Zahl der Todesfälle in der Bevölkerung über 65 Jahre aufgrund der Zunahme der Hitze um + 13% zunahm.

Eine der Antworten auf das Problem des Klimawandels finden Sie direkt auf unserem Teller. Eine ernährungsphysiologisch korrekte Ernährung kann der beste Weg sein, um unsere Umweltbelastung zu reduzieren.

Diese Kombination aus Gesundheit und Nachhaltigkeit zeigt die Doppelte Umwelt-Lebensmittelpyramide, ein Modell, das die klassische Lebensmittelpyramide (deren Prinzipien mit denen der mediterranen Ernährung übereinstimmen) mit einer neuen (auf dem Kopf stehenden) "Umwelt-Pyramide" kombiniert, in der Lebensmittel nach ihrem ökologischen Fußabdruck (Ecological Footprint) klassifiziert werden, den Auswirkungen ihrer Produktion auf die Umwelt.

Die Barilla Center for Food & Nutrition Foundation (BCFN) ist ein multidisziplinäres Non-Profit-Forschungszentrum, das die Ursachen und Auswirkungen von wirtschaftlichen, wissenschaftlichen, gesellschaftlichen und ökologischen Faktoren auf Lebensmittel untersucht. Sie produziert wissenschaftlich fundierte Inhalte, die dazu dienen können, die Menschen zu informieren und ihnen zu helfen, verantwortungsvolle Entscheidungen in den Bereichen Lebensmittel, Ernährung, Gesundheit und Nachhaltigkeit zu treffen. Die gesamte Arbeit des BCFN wird vom BCFN Advisory Board überwacht. Für weitere Informationen: www.barillacfn.com
 
Quelle: ECO-News Deutschland, D-81371 München
http://www.inc-comunicazione.it
f.dandrea@inc-comunicazione.it
    

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