Zurück zur ECO-World Startseite

Haftungsausschluss
Impressum
Datenschutzerklärung
 








  Forum
 
 
HOME | Top-Nachrichten | Umwelt & Naturschutz alle Nachrichten
 Hier finden Sie laufend aktuelle Nachrichten aus dem Themenbereich Ökologie.
Stichwort    Art 
Hilfe   neue Suche  alle Pressestellen anzeigen 
Wenn Sie Meldungen zu einem bestimmten Thema suchen, steht Ihnen die Navigation links zur Verfügung. - Mit ECO-News, dem Presseverteiler der ECO-World sind Sie immer auf dem Laufenden.

 ECO-News - die grüne Presseagentur
Presse-Stelle:  Provadis Partner für Bildung und Beratung GmbH, D-65926 Frankfurt
Rubrik:Umwelt & Naturschutz    Datum: 05.04.2019
"BioBall" will Projekte für biobasierte Stoffkreisläufe voranbringen
Provadis Hochschule initiiert nachhaltiges Innovationskonzept
Angesichts des Klimawandels und der weiterhin wachsenden Weltbevölkerung sind die Grenzen unserer derzeitigen, überwiegend auf fossilen Ressourcen basierten Wirtschaftsweise absehbar. Um den Strukturwandel hin zu biobasierten Stoffkreisläufen voranzutreiben, hat die Provadis Hochschule am Industriepark Höchst gemeinsam mit Partnern aus Hochschulen, Forschungsinstituten, privater und kommunaler Wirtschaft sowie der öffentlichen Verwaltung das nachhaltige Konzept "Innovationsraum Bio ökonomie im Ballungsraum - BioBall" für die Metropolregion Frankfurt/RheinMain erarbeitet. Im Rahmen der Förderrichtlinie "Innovationsräume Bioökonomie" wurde das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für eine Förderung bis zu einem Volumen von 20 Millionen Euro ausgewählt. Mit der Abwicklung dieser Förderaktivität wurde der Projektträger Jülich beauftragt.

Der Vorstand des Vereins BioBall (v.l.n.r.): Dr. Bernd Paul Rentmeister (Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH), Dr. Manfred Kircher (Kircher Advice in Bioeconomy) und Prof. Dr. Thomas Bayer (Provadis Hochschule). © 2019 Provadis Partner für Bildung und Beratung GmbH
Der "Innovationsraum BioBall" versteht sich als Treiber des Strukturwandels hin zu einer nachhaltigen, biobasierten Wirtschaft - unter den spezifischen Bedingungen einer dicht besiedelten und industrialisierten Metropolregion. Bisher kaum oder gar nicht verwertete Stoffströme, beispielsweise in der Abfall- und Landwirtschaft, sollen so erschlossen werden, dass biobasierte Stoffkreisläufe geschlossen und dadurch zugleich eine höhere Wertschöpfung erreicht werden können.

Bioökonomie als Zukunftsfaktor verstehen
"Bioökonomie ist die Zukunft unserer Wirtschaft. Mit ihr können wir Ressourcen nachhaltig nutzen und wiederverwerten. Es gibt bereits viele gute Ideen aus der Forschung, wie der Wandel hin zu einer biobasierten nachhaltigen Wirtschaftsform gelingen kann. Mir ist wichtig, dass diese Ideen bald im Alltag der Menschen ankommen. Deshalb bringen wir in der neuen Förderinitiative 'Innovationsräume Bioökonomie' Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft zusammen", begründet Bundesforschungsministerin Anja Karliczek die Entscheidung für die Fördermaßnahme. "Gemeinsam werden sie aus Ideen Innovationen entwickeln. Die vier Innovationsräume werden an Textilien aus nachwachsenden Rohstoffen, der Rohstoffrückgewinnung aus Abfällen, der nachhaltigen Nutzung von Meeresorganismen und neuen Lebensmittelsystemen arbeiten".

Biogene Rohstoffe der zweiten bis vierten Generation nutzen
Biogene Ressourcen entstammen derzeit vor allem der Landwirtschaft. Die dort produzierten Produkte müssen jedoch in Zukunft noch stärker als bisher primär unserer Ernährung dienen. Der angestrebte Rohstoffwandel von fossilen zu biogenen Ressourcen kann nur dann nachhaltig gelingen, wenn er auf biogenen Rohstoffen der zweiten bis vierten Generation aufbaut - das heißt, nicht auf den Produkten selbst. Die zweite Generation umfasst die nicht-essbaren Anteile landwirtschaftlicher Biomasse (z.B. Stroh, Beerentrester). Die dritte Generation entstammt organischen Reststoff- und Abfallströmen (z.B. Lignin aus der Papierindustrie), die vierte schließlich gasförmigen Kohlenstoffquellen wie Synthesegas, Kohlenstoffdioxid oder Methan. "Wir streben mit unseren Projekten im Innovationsraum BioBall die stoffliche Verwertung der in der Metropolregion Frankfurt/RheinMain anfallenden biogenen Stoffströme der zweiten bis vierten Generation an", erklärt Prof. Dr. Thomas Bayer, Vizepräsident Forschung der Provadis Hochschule. "Gefördert werden Projekte von Akteuren des Innovationsraums, die sich über das Innovationsbündnis den gemeinsamen Regelungen verbindlich verpflichtet haben." Mit ihrem Engagement, Produkte, Verfahren und Dienstleistungen einer nachhaltigen Bioökonomie zu unterstützen, wollen die Initiatoren des Innovationsraums BioBall ein Vorbildmodell für eine nachhaltige, bioökonomische Wertschöpfung entwickeln, das national wie international anschlussfähig ist und in andere Regionen übertragen werden kann.

Weitere Informationen und Partner finden Sie online.

Die Provadis Hochschule ist ein Tochterunternehmen der Provadis Partner für Bildung und Beratung GmbH. An der im Jahr 2001 gegründeten Hochschule studieren über 1.200 Studenten in dualen und berufsbegleitenden Studiengängen mit international anerkannten Bachelor- und Masterabschlüssen. Die Hochschule bündelt ihre interdisziplinären Aktivitäten im Bereich Forschung und Projekte im Zentrum für Industrie und Nachhaltigkeit.

Provadis Partner für Bildung und Beratung GmbH ist ein Unternehmen der Infraserv-Höchst-Gruppe. Mit rund 1.400 Auszubildenden und über 4.500 Weiterbildungsteilnehmern an den Standorten Frankfurt und Marburg gehört Provadis zu den führenden Anbietern von Bildungsdienstleistungen in Hessen. Rund 400 internationale Kunden nutzen in Partnerschaften und Kooperationen das Know-how von Provadis auf den Gebieten der Aus- und Weiterbildung, der Personal- und Organisationsentwicklung und bei der Entwicklung von E-Learning-Konzepten.


Diskussion

  Login



 
 
  Aktuelle News
  RSS-Feed einrichten
Keine Meldung mehr verpassen

18.04.2019
Der Beruf des Imkers wird im Zuge des Umweltbewusstseins immer beliebter Honig galt schon in der Antike als flüssiges Gold


16.04.2019
10 Jahre Gemeinsam für Gando - 10 Jahre nachhaltige Entwicklungshilfe in Afrika Seit 2009 unterstützt Hevert die Bauprojekte des Architekten Diébédo Francis Kéré in seinem Heimatdorf Gando im westafrikanischen Burkina Faso mit der Aktion "Gemeinsam für Gando - 1 Cent je verkaufter Arzneimittelpackung".


Cholesterinbombe oder Gesundheitspaket? Irrtümer rund um den Mythos Hühnerei

15.04.2019
Extinction Rebellion muss sein Klimakrise ist für Millionen längst eine Frage des Überlebens

Auf geht's - Wir tun was für (Wild-)Bienen! Bundesweiter Pflanzwettbewerb "Wir tun was für Bienen!" startet erfolgreich


Gorleben/Endlagersuche Atommüllproblem nur solidarisch lösbar

Neuer UMID: Fußverkehr stärken und fördern Die neue Ausgabe der Zeitschrift UMID beschäftigt sich mit dem Thema Fußverkehr

12.04.2019
Maßnahmen für den Ökolandbau dürfen keine Mogelpackung sein LVÖ Bayern zum von der Staatsregierung angekündigten Maßnahmenpaket zum Schutz der Biodiversität

STADTLANDBIO 2019 Nachlese zum Kongress


  neue Partner
 
POLYCORE Werbeagentur GmbH
Agentur für eine bessere Welt
SOLAR-professionell
Kommunikation & Marketing im Grünen Bereich