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Presse-Stelle:  Bündnis 90/ Die Grünen Bundesvorstand, D-10115 Berlin
Rubrik:Politik & Gesellschaft    Datum: 04.07.2024
Mehr Freiräume für die Förderung staatlicher Innovationen
Anna Christmann Zur Übergabe der Empfehlungen der Gründungskommission zum Auf- und Ausbau der Deutschen Agentur für Transfer und Innovation (DATI) an das Bundesministerium für Bildung und Forschung
Zur Übergabe der Empfehlungen der Gründungskommission zum Auf- und Ausbau der Deutschen Agentur für Transfer und Innovation (DATI) an das Bundesministerium für Bildung und Forschung erklärt Dr. Anna Christmann, Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung:

Mit der Übergabe des Empfehlungspapiers erfolgt ein weiterer wichtiger Schritt für die Gründung der DATI. Die Handlungsempfehlungen lesen sich als echtes Chancenpapier für die deutsche Innovationslandschaft, das Vorfreude auf eine erfolgreiche DATI macht. Ein großer Dank gilt der hochranging besetzten Gründungskommission, die sich in intensiven Sitzungen und Arbeitsgruppen in der Tiefe mit den wichtigen Weichenstellungen für Transfer und Innovation auseinandergesetzt hat. Die Handlungsempfehlungen geben wertvolle Impulse, wie eine Agentur für Transfer und Innovation akteursoffen, unabhängig und agil arbeiten kann. Mit den Handlungsempfehlungen liegen nun alle wichtigen Grundlagen vor, um die Gründung der DATI zeitnah umzusetzen.

Transferexzellenz als Leitlinie unterstreicht die Bedeutung der DATI für die gesamte Innovationslandschaft. Es ist gut, dass die Erfahrungen aus der Entfesselung der Bundesagentur für Sprunginnovationen (SPRIND) berücksichtigt und die DATI von vornherein sehr flexibel und weitgehend unabhängig von der Politik ausgerichtet werden soll. Damit setzt die Gründungskommission den Mentalitätswechsel hin zu mehr Freiräumen in der staatlichen Innovationsförderung fort. Wir begrüßen es, dass auch soziale Innovationen und die Einbindung von unterschiedlichen Akteur*innen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft von der Gründungskommission unterstrichen werden. Wichtig ist dabei auch, dass die Breite aller Akteur*innen von Hochschulen, Forschungseinrichtungen und -gemeinschaften, sowie Industrie und kleine und mittlere Unternehmen, aber auch gesellschaftliche Initiativen ihre Stärke im Transfer einbringen können.

Die DATI-Pilotlinien zeigen bereits, wie viel Bedarf für eine akteursoffene Transferförderung im Land besteht. Es ist entscheidend, dass die DATI jetzt bald ihre Arbeit vollumfänglich aufnehmen kann, um mit flexiblen, verlässlichen und transparenten Strukturen für noch mehr Transfer in unserem Land zu sorgen.

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