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Einkaufen online & Versandhandel   
Black Friday: ein schwarzer Tag für die Umwelt?
Tipps zur Schnäppchenjagd und wieso sich Onlineshopping und Nachhaltigkeit nicht ausschließen müssen
Mit dem Black Friday (26.11.) läutet der Einzel- und Onlineversand-Handel in ganz Europa das Weihnachtsgeschäft ein. Vor allem für Online-Shops ist der Aktionstag nicht mehr wegzudenken und zählt mittlerweile zu den umsatzstärksten Tagen.

Doch lohnen sich Black-Friday-Angebote wirklich? Und welche nachhaltigen Einkaufs-Alternativen gibt es zum Black Friday?
Wir geben Tipps zur Schnäppchenjagd und zeigen, wieso sich Onlineshopping und Nachhaltigkeit nicht ausschließen müssen.


Augen auf beim Schnäppchenkauf
Die Rabatte am Black Friday oder Cyber Monday sind mit Vorsicht zu genießen, denn nicht hinter jedem Angebot versteckt sich auch ein wirkliches Schnäppchen.

"Zahlreiche Shops beziehen sich bei den angegebenen Rabatten auf die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers und diese entspricht bereits vor dem Black Friday meist nicht dem tatsächlichen Marktpreis. Durch solche Werbeversprechen werden Verbraucherinnen und Verbraucher gezielt in die Irre geführt", sagt Karolina Wojtal, Co-Leiterin beim EVZ Deutschland.

Zahlreiche Schnäppchen nach Weihnachten
Untersuchungen von Preisvergleichsportalen zeigen, dass die Erwartungen der Verbraucher an die tatsächlichen Rabatte viel zu hochgesteckt sind. Durch Angaben wie: "Nur noch 5 Artikel verfügbar" oder "Andere Kunden schauen sich dieses Produkt auch an", wird zusätzlicher Druck aufgebaut.

"Wer sich gedulden kann, wartet besser bis nach Weihnachten oder verschenkt Gutscheine, denn dann erwarten einen teilweise echte Schnäppchen", rät Wojtal.

Unsere Tipps für ein nachhaltiges Shopping-Erlebnis
  • Impulskäufe vermeiden: Orientieren Sie sich an Ihrer Wunschliste und kaufen Sie nur das, was Sie auch wirklich benötigen. Dadurch vermeiden Sie unnötige Lieferungen und Retoursendungen.
  • Gezielte Auswahl: Nutzen Sie die Größentabellen und Bewertungen anderer Käufer. So können Sie direkt die richtige Größe bestellen und das Produkt besser kennenlernen. Dies vermeidet unnötige Retouren.
  • Wunschzettel-Funktion: Legen Sie sich eine Wunschliste an. Die meisten Online-Shops bieten eine solche Funktion an. Hier können Artikel vorgemerkt und die Preisentwicklung beobachtet werden.
  • Preise vergleichen: Vertrauen Sie den Rabatt-Angaben nicht blind, sondern vergleichen Sie die Preise im Internet und im Einzelhandel.
  • Newsletter abonnieren: Abonnieren Sie den Newsletter und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Aktions-Angebote gibt es über das ganze Jahr verteilt.
  • Nachhaltiger Versand: Einige Onlinehändler bieten einen umweltfreundlichen Versand an. Vereinbaren Sie einen Wunsch-Zustelltermin und vermeiden Sie Teillieferungen. Auch die Lieferung an eine Paketstation ist nachhaltiger als bis vor die Haustür.

Nachhaltiges Einkaufen: Alternativen zum Black Friday und Cyber Monday
Im vergangenen Jahr haben sich weltweit zahlreiche Versandhäuser und Online-Shops mit dem "Green Friday" für eine nachhaltige Shopping-Alternative entschieden. Dabei spenden die Unternehmen einen Teil des Gewinns für Umweltprojekte oder kompensieren den verursachten CO₂-Ausstoß.

Daneben gibt es aber noch weitere Initiativen, die das Thema Nachhaltigkeit und Einkaufen aufgreifen.

Der "Buy Nothing Day" zielt darauf ab, das eigene Kaufverhalten zu hinterfragen und ruft bewusst zum Verzicht auf.

Beim "Buyback Friday" oder "Green Sunday" stehen hauptsächlich Gebrauchtwaren im Fokus.

Die Idee dahinter: Durch den (Rück-)Kauf von Gebrauchtwaren verlängert sich nicht nur deren Nutzungsdauer, sondern man spart zeitgleich noch Geld und Ressourcen ein.

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Quelle: ECO-News Deutschland, D-81371 München
https://www.evz.de/
maunichy@cec-zev.eu
    

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