Zurück zur ECO-World Startseite

Haftungsausschluss
Impressum
Datenschutzerklärung
 








  Forum
 
 
HOME | Top-Nachrichten | Essen & Trinken alle Nachrichten
 Hier finden Sie laufend aktuelle Nachrichten aus dem Themenbereich Ökologie.
Stichwort    Art 
Hilfe   neue Suche  alle Pressestellen anzeigen 
Wenn Sie Meldungen zu einem bestimmten Thema suchen, steht Ihnen die Navigation links zur Verfügung. - Mit ECO-News, dem Presseverteiler der ECO-World sind Sie immer auf dem Laufenden.

 ECO-News - die grüne Presseagentur
Presse-Stelle:  ECO-News Deutschland, D-81371 München
Rubrik:Essen & Trinken    Datum: 05.07.2018
"Nur verpflichtende und einfache Kennzeichnung bringt Transparenz für Verbraucherinnen und Verbraucher"
Rheinland-pfälzische Ernährungsministerin fordert Bund zu Verbesserungen beim Tierwohlkennzeichengesetz auf
"Eine freiwillige Kennzeichnung von Fleischprodukten kann nur der erste Schritt sein: Um Verbraucherinnen und Verbraucher an der Ladenkasse Transparenz zu gewährleisten, ist künftig eine verpflichtende und einfache Kennzeichnung notwendig", sagte Umwelt- und Ernährungsministerin Ulrike Höfken zum Entwurf des Tierwohlkennzeichengesetzes des Bundeslandwirtschaftsministeriums. Der Lebensmitteleinzelhandel habe bereits reagiert und ein Kennzeichnungssystem entwickelt, das die bestehenden Initiativen bündelt und in verschiedenen Haltungskategorien gliedert. Leider schaffe es das vorgeschlagene System des Bundes nicht, die bestehende Labelflut zu verringern, so Höfken weiter.

"Dabei liegt die Lösung längst auf dem Tisch: Die Eier-Kennzeichnung ist bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern bekannt und anerkannt. Auf jeder Frisch-Eierpackung steht die 0 für ökologische Erzeugung, die 1 für Freilandhaltung, die 2 für Bodenhaltung und die 3 für Käfighaltung. "Hier sollte der Bund ansetzen und diese Systematik als Vorbild für ein Fleisch-Kennzeichnungssystem nutzen. Dazu haben die Bundesländer bereits im Herbst 2015 einen Vorschlag erarbeitet und dargelegt, wie die Kennzeichnung der Haltungsform auf frischem Fleisch umgesetzt werden kann", erläuterte die Ministerin.

79 Prozent der Bevölkerung in Deutschland wünscht sich ein staatliches Tierwohllabel und 88 Prozent der Befragten würden mehr Geld für Lebensmittel ausgeben, wenn diese aus Haltungen mit höheren Tierwohl-Standards stammen, ergab der Ernährungsreport des Bundes. Höfken betonte: "Die Zahlen sprechen für sich. Für viele Verbraucherinnen und Verbraucher spielt der Tierschutz beim Einkauf eine zentrale Rolle. Nur sieht der Entwurf des Tierwohlkennzeichengesetzes bislang kein verpflichtendes Kennzeichnungssystem für alle Produkte tierischen Ursprungs vor, das auf einen Blick erkennen lässt, wieviel Tierschutz tatsächlich im eingekauften Lebensmittel steckt."

Zur Unterstützung der teilnehmenden Betriebe sieht das Bundeslandwirtschaftsministerium eine Förderung vor. Dazu muss gemeinsam mit den Bundesländern erörtert werden, wie die Mittel aus der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK) sowie die Mittel des Agrarinvestitionsförderungsprogramms (AFP) eingesetzt werden können. "Das ist sinnvoll. Zur Umsetzung der Tierwohl-Maßnahmen muss jedoch sichergestellt sein, dass gerade bäuerliche Betriebe von der Förderung partizipieren können", erklärte die Ministerin. Denn bäuerliche Betriebe schaffen Wertschöpfung in der Region, ermöglichen kurze Transportwege und Lieferketten sowie einen direkten Kontakt zwischen Erzeugern, Einzelhandel und Verbraucherinnen und Verbrauchern. Das schaffe bei den Kundinnen und Kunden in besonderem Maße Vertrauen und Transparenz, führte Höfken abschließend an.

Diskussion

  Login



 
 
  Aktuelle News
  RSS-Feed einrichten
Keine Meldung mehr verpassen

17.02.2019
Bester Bioladen 2019: Berghofer Biostadl als bestes Biofachgeschäft Deutschlands ausgezeichnet Bester Bioladen 2019 Schrot und Korn Leserwahl


15.02.2019
lavera Naturkosmetik ist GREEN BRAND Germany und GREEN BRAND Schwitzerland 2019/2020 lavera Naturkosmetik ist zertifizierte Naturkosmetik und GREEN BRAND - eine nachhaltige, authentische Marke


Manuela Ripa (ÖDP) fordert sofortige Reduzierung von Glyphosat in Folge des Volksbegehrens Artenvielfalt Bundesregierung uneinig und handlungsunfähig


14.02.2019
MdEP Prof. Dr. Klaus Buchner (ÖDP) entsetzt über Abstimmung zu Tiertransporten Buchner: "CDU, CSU sowie Teile der sozialistischen Fraktion verhindern eine deutliche Verbesserung des Tierwohls"


ÖDP initiiert erfolgreichstes bayrisches Volksbegehren seit mindestens 50 Jahren Christoph Raabs (ÖDP): "Bayern nehmen Insektensterben ernster als Bundesregierung"


12.02.2019
Social Business funktioniert: Gemeinnütziges IT-Unternehmen AfB gGmbH wertet Wirkung 2018 aus


Die aqua-concept gewinnt den Global Energy Award 2018 Die Leser des britischen Global Energy Magazins haben die aqua-concept GmbH mit dem Global Energy Award ausgezeichnet und damit die ökologische Ausrichtung des Unternehmens unterstrichen.


Social Startup Hopery setzt auf nachhaltige Kosmetik Ein Teil des Gewinns der palmölfreien Naturkosmetik-Marke wird gespendet, um verwaiste Orang-Utan Babys zu adoptieren.


11.02.2019
Speick SUN: Sonne natürlich genießen Die Sonnenpflege für Gesicht und Körper mit 100% natürlich-mineralischem Sonnenschutz


  neue Partner