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Rubrik:Job & Karriere    Datum: 06.01.2022
Der Ausbilderschein
Definition, Voraussetzungen und Kosten
Damit ein Unternehmen einen Lehrling ausbilden kann, muss es nachweisen, dass es über die notwendigen Qualifikationen verfügt. Schließlich übernimmt man eine große Verantwortung für den Auszubildenden. Als Nachweis dafür, dass der Ausbilder dazu in der Lage ist, Fachkräfte von morgen auszubilden, dient der Ausbilderschein. Was es mit diesem auf sich hat, wer ihn machen kann und mit welchen Kosten man rechnen muss? Wir verraten es.

Was ist ein Ausbilderschein?
© RAEng_Publications, pixabay.com
Beim Ausbilderschein handelt es sich um einen bundesweit einheitlichen Qualifikationsnachweis. Er bescheinigt einem die notwendigen Kenntnisse in den relevanten arbeits- und berufspädagogischen Bereichen, um einen Azubi während der Ausbildung zu begleiten. Zusätzlich zum Ausbilderschein muss man Nachweise über die persönliche Eignung und berufliches Fachwissen erbringen. Dies kann man zum Beispiel mit dem Ausbildereignungsschein tun.

Welche Voraussetzungen müssen für den Ausbilderschein erfüllt werden?
Alle Grundlagen zum Erwerb des Ausbilderscheins sind in der Ausbildereignungsverordnung (AEVO) zusammengefasst. Prinzipiell kann jeder einen Ausbilderschein machen. Man muss nur einige grundlegende Voraussetzungen erfüllen. Zu diesen gehören:
  • Volljährigkeit
  • Man sollte das eigene Berufsfeld kennen und die Tätigkeit beherrschen. Idealerweise hat man mehrere Jahre in seinem Beruf gearbeitet.
  • Auch die persönliche und charakterliche Eignung spielt eine Rolle. Liegen zum Beispiel Gründe vor, welche gegen eine Beschäftigung von Jugendlichen sprechen (etwa eine Verurteilung wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz), kann man den Ausbilderschein nicht machen.
So erhält man den Ausbilderschein
Grüne Jobs werden immer beliebter. Ob man Fachkräfte in der Abfall- und Abwasserwirtschaft ausbilden oder sich auf einen anderen Bereich spezialisieren möchte - das Vorgehen ist stets das gleiche. Um den IHK Ausbilderschein bekommen zu können, muss ein schriftlicher und ein praktischer Teil absolviert werden. Auch dann, wenn man den schriftlichen Prüfungsteil nicht besteht, wird man zur mündlichen Prüfung eingeladen. Den nicht bestandenen Teil kann man gegebenenfalls nachholen. Um künftig als Ausbilder tätig sein zu können, muss man beide Prüfungsteile bestehen.

Insgesamt dauert die AEVO-Prüfung etwa 3 Stunden. Für die schriftliche Prüfung vor der IHK in Form von 70 bis 80 Multiple-Choice-Fragen und offenen Fragen hat man 180 Minuten Zeit. Die praktische Prüfung dauert nur knapp 30 Minuten. Um zu bestehen, müssen im schriftlichen Teil mindestens 50 % der möglichen Punkte erreicht werden. Der mündliche Teil gliedert sich in die Darstellung einer Ausbildungssituation und in ein anschließendes Fachgespräch.

Um die Ausbilderschein-Prüfung zu bestehen, kann man sich mittlerweile auch online vorbereiten. Online-Ausbilderkurse bieten den Vorteil des ortsunabhängigen Lernens im eigenen Tempo.

Welche Kosten gehen mit dem Ausbilderschein einher?
Wie teuer es ist, den so genannten AdA-Schein zu erwerben, hängt von der jeweiligen Handwerkskammer ab. Alleine für die Prüfung muss man mit Kosten zwischen 100 und 300 Euro rechnen. Um die Prüfung zu bestehen, bietet es sich außerdem an, einen Vorbereitungskurs zu besuchen. Für einen solchen fallen je nach Anbieter nochmal 400 bis über 1.000 Euro an.

Es bietet sich in jedem Fall an, sich über Fördermöglichkeiten für den Ausbilderschein zu informieren. Angestellte können den Prämiengutschein beantragen (jährliches Bruttoeinkommen unter 20.000 Euro). Wer in Brandenburg oder Nordrhein-Westfalen wohnt, für den kommt außerdem der Bildungsscheck infrage.

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