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 ECO-News - die grüne Presseagentur
Presse-Stelle:  Die Verbraucher Initiative e.V., D-13088 Berlin
Rubrik:Haus & Garten    Datum: 12.06.2018
Den passenden Holzfußboden finden
Die VERBRAUCHER INITIATIVE informiert über Bodenbeläge
Berlin, 12. Juni 2018. Böden aus Holz liegen im Trend. Sie wirken natürlich, sind fußwarm, trittelastisch und passen zu fast jedem Einrichtungsstil. Die VERBRAUCHER INITIATIVE e.V. gibt Tipps zur Auswahl, zum Verlegen und zur Behandlung der Oberflächen.

Als Vollholzböden stehen Dielen und Parkett zur Wahl. Die Investition lohnt sich, denn ein solides Parkett kann 50 Jahre und länger halten, Holzdielen sogar über 100 Jahre. Durch Abschleifen und anschließende Oberflächenbehandlung lassen sich die Böden immer wieder in Form bringen. "Bevorzugen Sie Holzprodukte aus naturverträglicher und sozial verantwortlicher Waldwirtschaft. Sie sind z. B. an dem FSC- oder PEFC-Siegel zu erkennen", rät Alexandra Borchard-Becker von der VERBRAUCHER INITIATIVE. Das Verlegen dieser Böden erfordert handwerkliches Können und sollte Fachleuten überlassen werden. Anschließend müssen die unbehandelten Böden glatt geschliffen und mit Lack, Öl oder Wachs behandelt werden. "Greifen Sie zu lösemittelarmen Sorten mit einem Umweltsiegel, z. B. dem "Blauen Engel". Achten Sie beim Auftragen auf einen Hautschutz, arbeiten Sie bei offenem Fenster und lüften Sie gründlich", empfiehlt Borchard-Becker. Eine Alternative sind lösemittelfreie Produkte, z. B. von Naturfarben-Herstellern.

Preisgünstiger und beliebter, aber weniger langlebig ist Fertigparkett. Es besteht aus verschiedenartigen Holzschichten, die miteinander verklebt sind. Neben Holz können dabei auch Holzwerkstoffe verwendet werden. Optisch und vom Wohngefühl kommt es dem Vollholz-Parkett aber sehr nahe. Fertigparkett ist häufig geölt, gewachst oder lackiert erhältlich. Das Planschleifen, Versiegeln und die damit verbundene Belastung mit Staub und möglichen Schadstoffen entfallen. Die mit Klickverbindungen ausgestatteten Elemente können von geübten Heimwerkern selbst verlegt werden. Bei dieser schwimmenden Verlegung wird auf Klebstoff verzichtet und der Belag lässt sich leichter wieder entfernen. Gesundheits- und umweltverträglich ist Fertigparkett, das beispielsweise den "Blauen Engel", das "eco-Institut-Label" oder das "natureplus"-Zeichen trägt.

Außer den echten Holzböden gibt es Beläge aus Holzwerkstoffen und Kunststoff, die in Holzoptik daherkommen, z. B. Laminat. Mehr Informationen zu diesen sogenannten Designbelägen sowie zu Fliesen und Teppich bietet das neue Themenheft "Basiswissen Bodenbeläge" der VERBRAUCHER INITIATIVE. Es kann für 2,00 Euro (zzgl. Versand) unter www.verbraucher.com bestellt oder heruntergeladen werden.


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