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Presse-Stelle:  ECO-News Deutschland, D-81371 München
Rubrik:Essen & Trinken    Datum: 09.02.2020
Ernährungswende nur auf dem Papier?
Münchner Ernährungsrat entdeckt breite Mehrheit im Münchner Stadtrat für eine ökologische und regionale Ernährung mit weniger tierischen Produkten
Obwohl die Art, wie wir Nahrungsmittel erzeugen und konsumieren oder verschwenden, maßgeblich dazu beiträgt, dass wir bereits mehrere planetare Grenzen überschritten haben, spielte das Thema Ernährung in der Stadtpolitik bislang allenfalls eine untergeordnete Rolle. Dem Münchner Ernährungsrat eV ist es in den vergangenen Monaten gelungen, das Thema Ernährung breit zu platzieren und übereinstimmende Positionen dazu in den Wahlprogrammen verschiedener Parteien wiederzufinden.

Auf dem Papier will eine große Mehrheit im aktuellen Stadtrat eine ökologische und regionale Ernährung im Zuständigkeitsbereich der Stadt massiv ausweiten den Anteil tierischer Produkte reduzieren. Dort wo ein Verzicht auf tierische Produkte nicht möglich ist, gestehen manche Parteien den Tieren eine artgerechte Haltung zu. Was also spricht für eine weitere Verzögerung?

Dazu Vorstandsmitglied Jürgen Müller: Sieht man sich die einschlägigen Forderungen in den Wahlprogrammen an und gleicht sie mit den Mehrheitsverhältnissen im Stadtrat ab, fragt man sich, warum angesichts einer Drei-Viertel-Mehrheit für eine derartige Ernährungswende nicht endlich gehandelt wird. Wahlversprechen in Wahlprogrammen sind nicht glaubwürdig, wenn trotz derart gewaltiger, bestehender Mehrheiten nicht endlich der Hebel umgelegt wird.

Vorstandsmitglied Albrecht von Schultzendorff ergänzt: Sowohl das Pariser Abkommen also auch das erfolgreiche Volksbegehren Artenvielfalt und die sustainable development goals geben den Handlungsrahmen vor, den die Stadt ausüben muss. Dieser Verantwortung muss die Stadt München gerecht werden. Neben den positiven Auswirkungen auf regionale Wertschöpfung, Wertschätzung und Natur könnte die Stadt damit ein weiteres Ziel erreichen: Den Zugang zu gutem Essen für alle und damit Ernährungsgerechtigkeit in der Stadt.

Aktuell findet die Ernährungswende trotz gewaltiger Mehrheiten lediglich auf dem Papier statt. Es sind noch 35 Tage bis zur Kommunalwahl. Der Münchner Ernährungsrat beobachtet mit Spannung, was bis dahin passieren wird und hat mit einem offenen Brief am 5. Februar 2020 (siehe Anlage) den Stadtrat zum Handeln ermutigt.

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