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Presse-Stelle:  ECO-News Deutschland, D-81371 München
Rubrik:Umwelt & Naturschutz    Datum: 15.11.2019
Schweigedemonstration vor dem Kanzleramt
Umweltinstitut begrüßt aufrüttelndes Signal aus der Wissenschaft
Rund 200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler demonstrierten am 15. November schweigend vor dem Bundeskanzleramt gegen die unzureichende Klimapolitik der Bundesregierung. Ihr Motto: "Es wurde alles gesagt! Jetzt handeln!". Als Ausdruck ihrer Sprachlosigkeit angesichts des eklatanten Regierungsversagens überklebten zahlreiche Teilnehmende ihre Münder mit Klebeband. Unterstützung erhielten sie vor Ort von etwa 400 AktivistInnen des Klimastreiks, die sich unter dem Motto "Unite behind the science" hinter die WissenschaftlerInnen stellten. Das Umweltinstitut solidarisiert sich mit der Aktion und fordert die Bundesregierung auf, endlich entschieden zu handeln und das Klimapaket mit wirksamen Maßnahmen neu aufzulegen.

"Als Wissenschaftler kann man nur mit Entsetzen feststellen, dass die Bundesregierung mit dem aktuellen Klimapaket das Erreichen sämtlicher Klimaziele aufgegeben hat", kommentiert Volker Quaschning, Professor für Regenerative Energiesysteme an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin die Aktion über Social Media. Dabei seien die Lösungen zur Bewältigung der Klimakrise bekannt und bezahlbar. "Nun bedarf es konkreter Maßnahmen für mehr Klimaschutz", ergänzt Dr. Philip Bedall, Referent für Energiepolitik am Umweltinstitut. "Dazu zählt der Kohleausstieg bis spätestens 2030, das sofortige Verbot neuer Ölheizungen und der Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor."

Seit Jahren weisen WissenschaftlerInnen auf die katastrophalen Auswirkungen einer ungebremsten Erderwärmung hin. Doch trotz der eindeutigen wissenschaftlichen Erkenntnisse beschließt die Bundesregierung die wesentlichen wirksamen Maßnahmen nicht. Die durch das Pariser Klimaabkommen gesetzten Grenzen werden weit verfehlt. Das Klimapaket der Großen Koalition entschärft die Klimakrise nicht. Der Zeitplan für den Kohleausstieg ist vollkommen unzureichend.

Dass nun auch WissenschaftlerInnen demonstrieren, kommentiert die Präsidentin des Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) Prof. Jutta Allmendinger: "Es ist weder verwerflich, noch schadet es der wissenschaftlichen Integrität, wenn sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler über Fachgrenzen zusammentun und gemeinsam mit der jungen Generation den Druck auf die Politik erhöhen". Die Mitarbeitenden des WZB lud Allmendinger im Vorfeld kollektiv zur Teilnahme an der Aktion ein.

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