Zurück zur ECO-World Startseite

Haftungsausschluss
Impressum
Datenschutzerklärung
 








  Forum
 
 
HOME | Top-Nachrichten | Energie & Technik alle Nachrichten
 Hier finden Sie laufend aktuelle Nachrichten aus dem Themenbereich Ökologie.
Stichwort    Art 
Hilfe   neue Suche  alle Pressestellen anzeigen 
Wenn Sie Meldungen zu einem bestimmten Thema suchen, steht Ihnen die Navigation links zur Verfügung. - Mit ECO-News, dem Presseverteiler der ECO-World sind Sie immer auf dem Laufenden.

 ECO-News - die grüne Presseagentur
Presse-Stelle:  Umweltbundesamt für Mensch und Umwelt, D-06844 Dessau-Roßlau
Rubrik:Energie & Technik    Datum: 14.11.2019
Mindestabstände bei Windenergieanlagen schaden der Energiewende
Die Windenergie ist eine tragende Säule der Energiewende
Mindestabstände von Windenergieanlagen zu Wohngebieten brächten den Ausbau der Windenergie ins Stocken. Bereits bei einem pauschalen Abstand von 1.000 Metern würden sich die vorhandenen Flächen um 20 bis 50 Prozent reduzieren. Ein Ausbau der Windkraft wäre damit kaum ausreichend möglich. Statt pauschaler Abstände sinnvoll: eine standortspezifische Prüfung der Gesundheits- und Umweltschutzbelange.

Die Windenergie an Land hat sich in den vergangenen 20 Jahren zur wichtigsten Energiequelle unter den erneuerbaren Energien entwickelt. Mit einer Stromerzeugung von 92,2 Terawattstunden leisteten Windenergieanlagen (WEA) an Land im Jahr 2018 nach der Braunkohle den zweitgrößten Beitrag im Stromsektor. Damit sind sie von großer Bedeutung für das Ziel der Bundesregierung, bis zum Jahr 2030 den Anteil der erneuerbare Energien im Stromsektor auf 65 Prozent zu steigern.

Aktuell wird jedoch über verpflichtende Mindestabstände zwischen WEA und Wohngebieten diskutiert. Befürworter versprechen sich davon eine stärkere Akzeptanz der WEA innerhalb der Gemeinden.

Eine Analyse des Umweltbundesamtes zeigt jedoch: Generelle Siedlungsabstände würden die Kapazitäten für die Windenergienutzung stark reduzieren. Bereits bei einem Mindestabstand von 1.000 Metern zu benachbarten Wohngebieten würde sich das gesamte Leistungspotenzial von derzeit noch 80 Gigawatt auf 40 bis 60 Gigawatt reduzieren. Bei 1.200 Metern Mindestabstand sinkt das Leistungspotenzial sogar auf nur 30 bis 50 Gigawatt. Damit würde langfristig bestenfalls ein viel zu geringfügiger Zubau ermöglicht werden - und die Klimaschutzziele werden nicht erreicht.

Besser wäre, bei der Planung von Windparks die standortspezifischen Gegebenheiten zu berücksichtigen - und so dem Schutz der Anwohnerinnen und Anwohner vor Lärm und anderen Beeinträchtigungen ausreichend Rechnung zu tragen. Pauschale Mindestabstände bergen laut Umweltbundesamt sogar das Risiko, dass sich der Nutzungsdruck auf Waldflächen oder bisher unzerschnittene Landschaftsräume erhöht.

Hier können Sie das vollständige Positionspapier und ein zusammenfassendes Factsheet herunterladen.

Weiterführende Informationen finden Sie auf der UBA-Website.

Diskussion

  Login



 
 
  Aktuelle News
  RSS-Feed einrichten
Keine Meldung mehr verpassen

07.12.2019
Auf den Flügeln der Düfte Der Kompakt-Ratgeber "Räuchern für die Seele" lässt traditionelle Rituale ins moderne Leben einfließen


06.12.2019
Essstörungen richtig erkennen Der neue Ratgeber von Dr. Catherine Senécal befasst sich mit Ursachen, Merkmalen und Behandlungsmöglichkeiten der verbreiteten Krankheiten


03.12.2019
Faire Tannenbäume


BRITA VIVREAU Top und VIVREAU Extra Leitungsgebundene Wasserspender: die Komplettlösung für Unternehmen


Weihnachtsbäume für den Physikunterricht toom unterstützt Herkunftsregion der Nordmanntanne mit Einnahmen aus Weihnachtsbaumverkauf


BIO-Reifentüten aus kompostierbarem Material YOKOHAMA stellt auf 100 % umweltfreundliche Taschen um


Nachhaltig Weihnachten feiern Neue Geschenktipps für bewusste Konsumenten


02.12.2019
Jugendliche und der Umgang mit Hatespeech: Wie schützen wir uns vor Hass und Mobbing im Netz?


Von der Leyen sendet Signal für Klimaneuanfang in der EU - aber klare Ankündigung höherer Ziele für 2030 fehlt Germanwatch zur Rede der neuen EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen beim Klimagipfel

  neue Partner