Zurück zur ECO-World Startseite

Haftungsausschluss
Impressum
Datenschutzerklärung
 








  Forum
 
 
HOME | Top-Nachrichten | Essen & Trinken alle Nachrichten
 Hier finden Sie laufend aktuelle Nachrichten aus dem Themenbereich Ökologie.
Stichwort    Art 
Hilfe   neue Suche  alle Pressestellen anzeigen 
Wenn Sie Meldungen zu einem bestimmten Thema suchen, steht Ihnen die Navigation links zur Verfügung. - Mit ECO-News, dem Presseverteiler der ECO-World sind Sie immer auf dem Laufenden.

 ECO-News - die grüne Presseagentur
Presse-Stelle:  ECO-News Deutschland, D-81371 München
Rubrik:Essen & Trinken    Datum: 26.11.2019
Bauernproteste
Neustart in der Agrarpolitik unaufschiebbar
Zu den aktuellen Bauernprotesten kommentiert DNR-Präsident Kai Niebert:
"Die heutigen Proteste zeigen: Die Landwirtschaft steckt in einer tiefen Krise. Doch weder das Aktionsprogramm Insektenschutz, noch die Auflagen zum Schutz unseres Grundwassers haben die Landwirte in diese Krise gebracht, sondern eine Agrarpolitik, die seit Jahrzehnten auf maximale Intensivierung und Exportorientierung setzt.

Die aktuellen Proteste zeigen: Die Landwirtschaft steckt in einer tiefen Krise. © Free-Photos, pixabay.com
Die Fortsetzung einer solchen Politik kann daher keine Option sein. Sie treibt Landwirte in einen ruinösen Wettbewerb, in dem die Wertschätzung ihrer Arbeit und für Lebensmittel auf der Strecke geblieben ist. Und sie ist mitverantwortlich für die tiefe Biodiversitäts- und Klimakrise. Ein Fakt, der weder geleugnet, noch kleingeredet werden kann.

Wir brauchen daher eine Politik, die das Höfe- und Artensterben aufhält. Das kann nicht gelingen, wenn die berechtigten Interessen von Bauern und Bürgern gegeneinander ausgespielt werden. Ein Neustart in der Agrarpolitik ist überfällig. Die milliardenschweren Agrarsubventionen müssen endlich so eingesetzt werden, dass sie Landwirten und dem Klima-, Umwelt- und Tierschutz zugutekommen.

Wenn es also einen "Reset" braucht, wie der Bauernverband fordert, dann nicht, um Umweltauflagen weiter zu schleifen, sondern um Landwirte zu unterstützen, diese besser zu erfüllen. Diese Diskussion kann nur im Dialog mit allen Akteuren gelingen. Die Natur- und Umweltschutzverbände stehen dafür bereit. Auf den Straßen, Höfen und in Diskussionsrunden. Das gilt auch für den Agrargipfel am 2. Dezember 2019 im Kanzleramt. Wenn das Ziel ist, einen gesamtgesellschaftlichen Konsens zu erreichen, gehören auch die Umweltverbände an den Tisch und nicht draußen vor die Tür. In einem gemeinsamen Brief mit den Umweltverbänden haben wir Bundeskanzlerin Merkel aufgefordert, beim Agrargipfel auch die Belange des Umwelt-, Natur-, Klima- und Tierschutzes angemessen zu berücksichtigen."

Der Deutsche Naturschutzring ist der Dachverband von 90 Natur-, Tier- und Umweltschutzorganisationen, die zusammen elf Millionen Menschen erreichen. Die unter dem Dach des DNR zusammengeschlossenen Organisationen eint die Ziele, biologische Vielfalt und natürliche Ressourcen zu schützen, den Klimawandel zu bekämpfen und für eine nachhaltige und umweltgerechte Wirtschaftsweise einzutreten.

Diskussion

  Login



 
 
  Aktuelle News
  RSS-Feed einrichten
Keine Meldung mehr verpassen

07.12.2019
Auf den Flügeln der Düfte Der Kompakt-Ratgeber "Räuchern für die Seele" lässt traditionelle Rituale ins moderne Leben einfließen


06.12.2019
Essstörungen richtig erkennen Der neue Ratgeber von Dr. Catherine Senécal befasst sich mit Ursachen, Merkmalen und Behandlungsmöglichkeiten der verbreiteten Krankheiten


03.12.2019
Faire Tannenbäume


BRITA VIVREAU Top und VIVREAU Extra Leitungsgebundene Wasserspender: die Komplettlösung für Unternehmen


Weihnachtsbäume für den Physikunterricht toom unterstützt Herkunftsregion der Nordmanntanne mit Einnahmen aus Weihnachtsbaumverkauf


BIO-Reifentüten aus kompostierbarem Material YOKOHAMA stellt auf 100 % umweltfreundliche Taschen um


Nachhaltig Weihnachten feiern Neue Geschenktipps für bewusste Konsumenten


02.12.2019
Jugendliche und der Umgang mit Hatespeech: Wie schützen wir uns vor Hass und Mobbing im Netz?


Von der Leyen sendet Signal für Klimaneuanfang in der EU - aber klare Ankündigung höherer Ziele für 2030 fehlt Germanwatch zur Rede der neuen EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen beim Klimagipfel

  neue Partner