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Presse-Stelle:  ECO-News Deutschland, D-81371 München
Rubrik:Einrichten & Wohnen    Datum: 19.03.2020
Weizen und Stroh als Plastik-Alternative
Deutsches Startup entwickelt biologisch abbaubare Smartphone Hüllen
Mit innovativen Technik Accessoires aus Getreide setzt das deutsche Startup Woodcessories auf nachhaltige Materialien statt Masse und will mit ihrem neuen Bio Case den Handy-Zubehör Markt revolutionieren.

© Woodcessories
© Woodcessories
Jedes Jahr geraten über 10 Millionen Tonnen Plastikmüll im Meer, welche nicht nur die Meereslebewesen gefährdet, sondern durch das schädliche Mikroplastik auch in unser Trinkwasser gelangen kann. Und der Plastikberg wächst: Jedes Jahr werden Hunderte von Tonnen neuer Kunststoffartikel produziert. Wir werfen zu schnell weg und kaufen zu viel neu - Plastikzubehör für Handys bildet keine Ausnahme.

Woodcessories will jetzt Abhilfe schaffen. Bereits vor einigen Jahren machte das Startup aus dem Ruhrgebiet sich einen Namen mit individuellen Holz- und Steinzubehör für Apple Produkte. Ihre neueste Innovation - Smartphone Schutzhüllen aus Bio-Material - soll den Plastikkonsum reduzieren und nachhaltige Alternativen weiter normalisieren.

Das sogenannte Bio Case besteht aus Weizen und Stroh, welche in der Landwirtschaft als Reststoffe anfallen und sonst häufig umweltschädlich verbrannt werden. Um die Langlebigkeit des Produktes zu gewähren, wird das Pflanzenmaterial mit schadstofffreiem Bio-Kunststoff gestärkt, der komplett biologisch abbaubar ist. So können die Schutzhüllen tatsächlich zu 100% recycelt werden.

Das Unternehmen bietet dazu seinen hauseigenen Recycle-Service an: Die Kunden haben die Möglichkeit die Produkte nach Gebrauch zurückzusenden, damit das Material bei der Produktion wiederverwendet werden kann. Durch das Upcycling der Reststoffe können wichtige Ressourcen gespart und CO2- und Treibhausgas-Emissionen erheblich gesenkt werden.

Neben dem Umweltschutz engagiert sich Woodcessories zudem seit Jahren für die Aufforstung gerodeter Gebiete in Afrika. Gemeinsam mit der Non-Profit Organisation Trees For The Future wird für jedes verkaufte Produkt ein neuer Baum gepflanzt um dort die Biodiversität wiederherzustellen.

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