Zurück zur ECO-World Startseite

Haftungsausschluss
Impressum
Datenschutzerklärung
 








  Forum
 
 
HOME | Top-Nachrichten | Gesundheit & Wellness alle Nachrichten
 Hier finden Sie laufend aktuelle Nachrichten aus dem Themenbereich Ökologie.
Stichwort    Art 
Hilfe   neue Suche  alle Pressestellen anzeigen 
Wenn Sie Meldungen zu einem bestimmten Thema suchen, steht Ihnen die Navigation links zur Verfügung. - Mit ECO-News, dem Presseverteiler der ECO-World sind Sie immer auf dem Laufenden.

 ECO-News - die grüne Presseagentur
Presse-Stelle:  Die Verbraucher Initiative e.V., D-13088 Berlin
Rubrik:Gesundheit & Wellness    Datum: 17.12.2020
Mikroplastik - die kleine große Gefahr
VERBRAUCHER INITIATIVE mit Vermeidungstipps

Mikroplastik findet sich überall in der Umwelt. Der Großteil entsteht, wenn sich Kunststoffe in der Natur zersetzen, und belastet Böden ebenso wie Gewässer. Wird es von Lebewesen aufgenommen, werden ganze Nahrungsketten kontaminiert. Denn Mikroplastik zieht giftige Schadstoffe an und bindet diese an der Oberfläche. Am Ende landet es dann auch auf unseren Tellern – mit noch unklaren Gesundheitsfolgen.

 

Gefährlich kann es für Organismen werden, wenn Mikroplastik so klein ist, dass es  Zellwände passieren kann. Darin enthaltene Stoffe wie Weichmacher oder Bisphenol A (BPA) könnten sich im Körper ablagern und stehen in Verdacht, lokale Entzündungen hervorzurufen. Nachgewiesen wurden Kleinstteile unlängst sogar in der menschlichen Plazenta. 

Noch ist zu wenig über die tatsächlichen Gesundheitsfolgen bekannt: etwa, was genau passiert, wenn Partikel eingeatmet werden. Der Forschungsbedarf ist groß. Fest steht aber auch: Vermeidung ist der beste Schutz. Die VERBRAUCHER INITIATIVE gibt Tipps, wie die Aufnahme von Mikroplastik reduziert werden kann: 

  • Verzichten Sie auf Kosmetik und Reinigungsmittel, die Mikroplastik enthalten, darunter etwa Peelings und Sonnencremes. Auskunft liefert ein Blick in die Inhaltsstoffe: Bezeichnungen wie Acrylate, Phthalate oder Poly(mere) weisen auf Plastikbestandteile hin. Auch Siegel wie z. B. „flustix plastikfrei“ geben Verbrauchern Orientierung. Zertifizierte Bio-Produkte sind übrigens plastikfrei.
  • Kaufen Sie weniger Nahrungsmittel, die in direktem Kontakt mit Plastik stehen, z. B. Tee- oder Reisbeutel. Kaufen Sie generell so unverpackt wie möglich ein und meiden Sie Wegwerf- und Einwegprodukte. 
  • Verzichten Sie zugunsten von Naturfasern auf synthetische Textilien und Putztücher. Beim jedem Waschgang verlieren sie unzählige Fasern. Da viele Anlagen diese (noch) nicht ausreichend herausfiltern können, gelangen sie so in Gewässer. Filternde Waschbeutel können synthetische Faserreste abfangen. 
  • Seien Sie maßvoll beim Verzehr von Produkten wie Fisch (v. a. kleine Sorten, die im Ganzen verzehrt werden), Meerestiere und Meersalz. In diesen Nahrungsmitteln wurde besonders häufig Mikroplastik nachgewiesen. Auch herkömmliches Kaugummi enthält oft Kunststoffe.
  • Vermeiden Sie Plastikprodukte im Haushalt. Durch Reibungskontakte können
     z. B. Teppiche, Kunstrasen, Sitzmöbel und Spielzeuge Mikroplastik freisetzen.
  • Entsorgen Sie Plastikabfälle zuhause und unterwegs sachgerecht und sortenrein. Sammeln Sie Plastikmüll ein, den Sie in der Natur finden. 
  • Fahren Sie seltener mit dem Auto. Das spart Reifen- und Markierungsabrieb - ein Hauptverursacher von Mikroplastikeintrag in die Umwelt. 

 

Mehr Tipps bietet das Themenheft „Plastikärmer leben“ der VERBRAUCHER INITIATIVE. Die 16-seitige Broschüre kann für 2,00 Euro (zzgl. Versand) unter www.verbraucher.com bestellt oder heruntergeladen werden.



Diskussion

  Login



 
 
  Aktuelle News
  RSS-Feed einrichten
Keine Meldung mehr verpassen

22.01.2021
Mit Plan preiswert kochen und sparen VERBRAUCHER INITIATIVE über Mahlzeiten- und Einkaufsplanung


21.01.2021
Die Sprache des Körpers verstehen Das Kartenset "Energetischer Organcheck" hilft dabei, Krankheits-ursachen aufzuspüren und aufzulösen


19.01.2021
Vorab-Pressekonferenz BIOFACH / VIVANESS 2021 eSPECIAL Per Zoom am 28. Januar 2021, 11:30 Uhr, teilnehmen

Die Hälfte vom Teller für Obst und Gemüse Mit dem VitalTeller will Eosta Konsumenten zu gesünderen Essgewohnheiten anregen


SGS erhält Akkreditierung für das Fachmodul "Gebietseigene Gehölze" Ab sofort können sich sowohl Saatgut- und Produktionsbetriebe als auch Handelsunternehmen, also die gesamte Produktkette vom Sämling bis zur Lieferung, bei SGS zertifizieren lassen.


Auch Sport kann nachhaltig! Mit kleinen Veränderungen die Umwelt schonen


18.01.2021
Risiken im Außenhandel


Deutsche wollen Exportstopp für in der EU verbotene Pestizide Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage erhöhen den Druck auf Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner


Transparency Deutschland fordert Politikfinanzierungsbericht Keine Zweckentfremdung von Steuermitteln für Parteiaufgaben

  neue Partner