Zurück zur ECO-World Startseite

Haftungsausschluss
Impressum
Datenschutzerklärung
 








  Forum
 
 
HOME | Top-Nachrichten | Politik & Gesellschaft alle Nachrichten
 Hier finden Sie laufend aktuelle Nachrichten aus dem Themenbereich Ökologie.
Stichwort    Art 
Hilfe   neue Suche  alle Pressestellen anzeigen 
Wenn Sie Meldungen zu einem bestimmten Thema suchen, steht Ihnen die Navigation links zur Verfügung. - Mit ECO-News, dem Presseverteiler der ECO-World sind Sie immer auf dem Laufenden.

 ECO-News - die grüne Presseagentur
Presse-Stelle:  ECO-News Deutschland, D-81371 München
Rubrik:Politik & Gesellschaft    Datum: 18.05.2020
Verbesserung der EU-Klimaziele
Schlüsselministerien der Bundesregierung signalisieren Unterstützung für minus 50 bis 55 Prozent
Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch begrüßt die heutige Erklärung der Deutsch-Französischen Arbeitsgruppe im Bereich Klimazusammenarbeit ("Meseberger AG"), fordert aber weitere konkrete Fortschritte. "Wir freuen uns, dass sich Schlüsselministerien der Bundesregierung nun hinter die Position der Kanzlerin stellen und den Kommissionsvorschlag zur Anhebung des EU-Klimaziels für 2030 auf minus 50 bis 55 Prozent unterstützen. Vor dem Beginn der deutschen EU-Ratspräsidentschaft ist das ein wichtiges Signal, dass Deutschland hier den Fuß ein Stück weit von der Bremse genommen hat", sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch.

Positiv bewertet Germanwatch zudem die Unterstützung der beiden Staaten für die sogenannte Taxonomie. Dieses Instrument, das Kriterien für klimaverträgliche Investitionen festlegt, könne zu einem wichtigen Kompass für die Umleitung der Finanzströme werden, damit der zukunftsfähige Umbau der Wirtschaft vorankommt.

Bals weiter: "Zur Umsetzung der Pariser Klimaziele reichen die Fortschritte allerdings noch nicht. Frankreichs Regierung ist immerhin weiter. Anders als die Bundesregierung spricht sie sich klar für das obere Ende des Korridors aus, also minus 55 Prozent." Aus klimawissenschaftlicher Sicht wäre für die Umsetzung der Pariser Klimaziele sogar ein Ziel von über 60 Prozent bis 2030 notwendig.

Kritisch sieht Germanwatch, dass sich die Regierungen Frankreichs und Deutschlands immer noch nicht auf Grundzüge für eine an den Klimazielen orientierte Reform der EU-Agrarpolitik einigen konnten. "Der noch von der Vorgängerkommission der EU stammende Vorschlag für die Gemeinsame Agrarpolitik passt hinten und vorne nicht zu den Klima- und Nachhaltigkeitszielen des neuen Europäischen Green Deal", erklärt Christoph Bals. "Die Landwirte brauchen endlich mehr EU-Unterstützung für nachhaltiges und klimafreundliches Wirtschaften."

In der Meseberger AG verhandeln Vertreterinnen und Vertreter aus den deutschen und französischen Ministerien für Umwelt, Finanzen, Bau, Außenbeziehungen, Wirtschaft und Energie, Landwirtschaft, Verkehr, Forschung und Entwicklung.

Zur dt.-frz. interministeriellen Erklärung

Diskussion

  Login



 
 
  Aktuelle News
  RSS-Feed einrichten
Keine Meldung mehr verpassen

28.05.2020
Additive Fertigung - Chance für die Umwelt? Eine der Schlüsseltechnologien im Rahmen der Industrie 4.0 auf dem Prüfstand

Corona-Krise: Zeit für die "Natürliche Ökonomie des Lebens" Wirtschaftsbioniker setzen auf weltweite Gemeinwohlwährung


Mit gutem Gewissen ins Grüne Sechs Tipps für nachhaltige Naherholung

26.05.2020
Pestizide: Nein Danke! EuroNatur-Preis für Gemeinde Mals Überregionale Bekanntheit durch Kampf um Pestizidverbot mitten in der Obstanbauregion Vinschgau


Verkehrswende statt Abwarackprämie! Forderungen des Netzwerk Ökosozialismus

25.05.2020
Kritik an Lufthansa-Rettung ohne Klimaauflagen Klimagerechtigkeitsgruppen kritisieren Lufthansa-Rettung ohne Klimaauflagen


Öffentliche Gelder müssen den sozial-ökologischen Umbau voranbringen Bündnis 90/Die Grünen zur Debatte um ein Konjunktur- und Investitionsprogramm


Gentechnik hat im Green Deal nichts zu suchen Zu gentechnischen Methoden im Green Deal der EU-Kommission erklärt Harald Ebner, Sprecher für Gentechnik- und Bioökonomiepolitik.

"Die relevanten Energieträger der Zukunft heißen Wind und Sonne!" Lisa Badum zur Kritik des DIHK-Präsidenten an den Regierungsplänen zum Kohleausstieg

  neue Partner