Zurück zur ECO-World Startseite

Haftungsausschluss
Impressum
Datenschutzerklärung
 








  Forum
 
 
HOME | Top-Nachrichten | Gesundheit & Wellness alle Nachrichten
 Hier finden Sie laufend aktuelle Nachrichten aus dem Themenbereich Ökologie.
Stichwort    Art 
Hilfe   neue Suche  alle Pressestellen anzeigen 
Wenn Sie Meldungen zu einem bestimmten Thema suchen, steht Ihnen die Navigation links zur Verfügung. - Mit ECO-News, dem Presseverteiler der ECO-World sind Sie immer auf dem Laufenden.

 ECO-News - die grüne Presseagentur
Presse-Stelle:  ECO-News Deutschland, D-81371 München
Rubrik:Gesundheit & Wellness    Datum: 12.10.2020
Wenn Händewaschen zur Sucht wird
Waschzwang nimmt um 82 Prozent zu - Corona kann solche Störungen begünstigen
Seit der Corona-Krise wäscht sich laut einer forsa-Umfrage der KKH Kaufmännische Krankenkasse nahezu jeder (93 Prozent) nach dem Nach-Hause-Kommen die Hände. So weit, so vernünftig. Doch was, wenn das Händewaschen zur Sucht wird? Wenn die Angst vor einer Ansteckung - etwa mit dem Corona-Virus - zu einem krankhaften Hygieneverhalten führt oder bestehende Störungen vorantreibt? KKH-Daten belegen bereits vor der Pandemie einen enormen Anstieg bei zwanghaftem Händewaschen: von 2009 auf 2019 bundesweit um rund 82 Prozent. Die meisten Fälle registriert die Kasse bei den 45- bis 59-Jährigen, das größte Plus von rund 154 Prozent bei den 60- bis 74-Jährigen. Frauen sind häufiger betroffen als Männer.

Für eine bessere Auflösung, klicken Sie auf die Grafik. Foto: KKH
Die Gründe, warum Menschen eine solche Zwangsstörung entwickeln, reichen von genetischen und psychischen Faktoren wie einer ängstlichen Persönlichkeit über die Erziehung in der Kindheit bis hin zu traumatischen Erlebnissen - etwa einer schweren Krankheit durch Bakterien oder Viren. Dazu gehört auch die Angst vor einem unbekannten Keim wie dem Corona-Virus. Darüber hinaus können sich bereits bestehende psychische Erkrankungen durch solche Krisen noch verstärken.

Menschen mit einem Waschzwang verspüren panische Angst und Ekel vor Keimen, Schmutz, Körperflüssigkeiten und -ausscheidungen. Der Kontakt mit kranken Personen, mit Abfall oder auch das Benutzen öffentlicher Toiletten lösen massive Panik aus. Die Folge: Betroffene müssen vor allem ihre Hände, aber auch ihren Körper, ihre Kleidung, kontaminierte Gegenstände und häufig ihre gesamte Wohnung immer wieder exzessiv reinigen und desinfizieren. Tragischerweise erreichen sie damit genau das Gegenteil: Das extreme Waschen zerstört den Säureschutzmantel der Haut und Krankheitserreger haben erst recht leichtes Spiel. Ein Waschzwang kann darüber hinaus schwere soziale Folgen haben. Die massiven Reinigungsrituale nehmen häufig so viel Zeit in Anspruch, dass die Betroffenen ihrem beruflichen und privaten Leben nicht mehr nachgehen können und vereinsamen.

Für eine bessere Auflösung, klicken Sie auf die Grafik. Foto: KKH
Menschen, die unter einer solchen Zwangsstörung leiden, schämen sich oft für ihr Verhalten. Die Dunkelziffer ist daher hoch. Bei KKH-Versicherten diagnostizierten Ärzte im vergangenen Jahr im Schnitt nur bei einem von 1.000 Versicherten einen Waschzwang. Der deutliche Anstieg zeigt aber, dass solche Zwangserkrankungen im Blick behalten werden müssen, gerade weil sie häufig an weitere psychische Leiden wie Depressionen oder Angststörungen gekoppelt sind. Eine sorgfältige Diagnose mit anschließender ärztlicher Behandlung ist daher unumgänglich. Sich zu öffnen und darüber zu sprechen, ist dabei der erste wichtige Schritt für eine Genesung. Bei einem Verdacht führt der erste Weg zum Hausarzt. Er überweist dann an einen Psychiater oder einen Psychotherapeuten.

Die KKH hat anonymisierte Daten ihrer Versicherten mit der Diagnose F42.1 nach ICD-10 von 2009 und 2019 erhoben. Das Marktforschungsinstitut forsa hatte außerdem 1.004 Personen im Alter von 18 bis 70 Jahren im März/April 2020 im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse zum Thema Händewaschen befragt. Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit rund 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter www.kkh.de/presse/portrait.

Diskussion

  Login



 
 
  Aktuelle News
  RSS-Feed einrichten
Keine Meldung mehr verpassen

23.10.2020
Nachhaltige Infrarotheizungen - Gute Heizungsalternative?

Natürliche Mundgesundheit das Rezept für gesunde Zähne Natürliche Mundgesundheitsprodukte behandeln das Hauptproblem und nicht nur die Symptome.


Solardachmiete Dach vermieten und sichere Mieteinnahmen generieren.

Solartaschen: Praktische Solarmodule für Reisen Solartaschen können völlig unabhängig vom Stromnetz betrieben werden. So ist es möglich, sich immer und überall mit Energie zu versorgen.

Verkaufstricks erkennen Bewusst und selbstbestimmt konsumieren


21.10.2020
Signifikant steigende Stromeffizienz O2 wird spätestens 2025 klimaneutral


DHL Express ist einer der besten Arbeitgeber der Welt DHL Express investiert jedes Jahr einen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag in seine in über 220 Ländern und Territorien tätigen Mitarbeiter.


20.10.2020
Inbetriebnahme Agri-Photovoltaikanlage Aasen mit Winfried Kretschmann Eröffnung der ersten kommerziellen Agri-Photovoltaikanlage der Next2Sun in Donaueschingen mit prominenten Gästen und Live-Vorführung


Der smarte Wasserhahn-Tracker VLOW schont Umwelt und Geldbeutel "Grünes" Smart-Device auf Kickstarter via Crowdfunding unterstützen


  neue Partner