Zurück zur ECO-World Startseite

Haftungsausschluss
Impressum
Datenschutzerklärung
 








  Forum
 
 
HOME | Top-Nachrichten | Gesundheit & Wellness alle Nachrichten
 Hier finden Sie laufend aktuelle Nachrichten aus dem Themenbereich Ökologie.
Stichwort    Art 
Hilfe   neue Suche  alle Pressestellen anzeigen 
Wenn Sie Meldungen zu einem bestimmten Thema suchen, steht Ihnen die Navigation links zur Verfügung. - Mit ECO-News, dem Presseverteiler der ECO-World sind Sie immer auf dem Laufenden.

 ECO-News - die grüne Presseagentur
Presse-Stelle:  ECO-News Deutschland, D-81371 München
Rubrik:Gesundheit & Wellness    Datum: 18.03.2020
Corona, Kinder, Chaos: Bei Eltern liegen die Nerven blank
Alleinerziehende laut Umfrage am meisten im Stress - Druck nimmt dank "Virus-Ferien" zu
Sie leisten ohnehin schon viel, fühlen sich oft allein gelassen, haben laut einer Forsa-Umfrage der KKH Kaufmännische Krankenkasse deutlich mehr Stress als andere Eltern: getrennt lebende Mütter und Väter. Fast jeder zweite Alleinerziehende (46 Prozent) steht demnach ständig unter Druck. Jetzt, in der Corona-Krise, dürfte sich das Problem noch verschärfen, denn wohin mit den Kindern, wenn Kitas und Schulen geschlossen sind? Was tun, wenn der Ex-Partner nicht greifbar ist, die Großeltern vor dem Virus geschützt werden sollen und man selbst arbeiten muss?


Wie häufig Eltern gestresst sind (Paare und Alleinerziehende im Vergleich) © KKH
Wie die KKH-Umfrage zeigt, ist die Erziehung und Betreuung der Kinder bereits ohne "Corona-Ferien" einer der größten Stressfaktoren für Alleinerziehende: Das sagt fast die Hälfte von ihnen (46 Prozent). Für getrennt lebende Eltern ist außerdem die Arbeitsbelastung im Haushalt deutlich größer als für Paare. Darüber hinaus stehen Alleinerziehende deutlich mehr wegen Konflikten oder Problemen in der Familie (45 Prozent) sowie finanzieller Sorgen (41 Prozent) unter Druck. Die ohnehin schon größte Herausforderung für Eltern, nämlich Familie, Haushalt und Beruf unter einen Hut zu bekommen, wird sich jetzt in der Corona-Krise noch zuspitzen.

Der größere Druck macht sich bei getrennt lebenden Eltern physisch und psychisch deutlich stärker bemerkbar als bei Paaren: So klagen rund zwei Drittel von ihnen sowohl über Müdigkeit beziehungsweise Schlafstörungen als auch über Erschöpfung und Burnout. Darüber hinaus sagt rund jeder dritte Alleinerziehende, dass er aufgrund des hohen Drucks schon einmal niedergeschlagen beziehungsweise sogar depressiv war. Unter den Paaren gab dies hingegen nur jeder fünfte an.

Um den Stress zu reduzieren, wünschen sich alleinerziehende Eltern deutlich mehr als zusammenlebende Mütter und Väter zusätzliche finanzielle Hilfen (71 Prozent), mehr Anerkennung von ihrem Arbeitgeber sowie mehr Unterstützung bei der Kindererziehung von ihrem Ex-Partner beziehungsweise von Angehörigen (39 Prozent). In Zeiten von Corona dürfte dies jedoch schwierig werden.

Die KKH rät Eltern dennoch, die Ruhe zu bewahren und die Situation mit ihrem Arbeitgeber zu besprechen. Viele Unternehmen haben individuelle Regelungen für Beschäftigte getroffen, die ihre Kinder wegen Kita- und Schulschließungen betreuen müssen. Wenn der Vertrag es nicht ausschließt, muss der Arbeitgeber in solchen Fällen das Gehalt für wenige Tage weiterzahlen. Bleiben Betreuungseinrichtungen länger geschlossen, haben Eltern allerdings keinen Anspruch mehr auf eine bezahlte Freistellung. Alternativ können Mütter und Väter kurzfristig Urlaub nehmen - bezahlt oder im Einvernehmen mit dem Arbeitgeber unbezahlt - oder etwa über Überstundenabbau die Betreuung ihrer Kinder im Anschluss an die ersten Tage sicherstellen. In manchen Branchen können Eltern auch mittels Homeoffice oder flexiblen Arbeitszeitregelungen die aktuelle Situation bewältigen.

Sollte ein Kind tatsächlich erkranken, können sich berufstätige Eltern bis zu zehn Tage - alleinstehende Mütter und Väter jeweils bis zu 20 Tage - unentgeltlich von der Arbeit befreien lassen. Dafür erhalten sie von den gesetzlichen Krankenkassen Kinderkrankengeld, sofern das Kind unter zwölf Jahre alt ist und der Arzt eine Erkrankung sowie die notwendige Betreuung bescheinigt. Weitere Informationen zum Krankengeld Kind gibt es online.

Die Meldung basiert auf bislang unveröffentlichten Daten einer von der KKH in Auftrag gegebenen Forsa-Umfrage unter 1.007 Eltern von Kindern unter 18 Jahren im November 2019. Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit rund 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter www.kkh.de/presse/portrait.

Diskussion

  Login



 
 
  Aktuelle News
  RSS-Feed einrichten
Keine Meldung mehr verpassen

27.03.2020
"Earth Hour" macht auf Klimaschutz aufmerksam VERBRAUCHER INITIATIVE gibt Tipps zur Beleuchtung

26.03.2020
Coronakrise: Auswirkungen des Zusammenbruchs der Kreuzfahrtindustrie auf die CO2-Bilanz


Individuelle Oster-Geschenke von Feuerwear Das Kultlabel bringt nachhaltige Taschen und Accessoires aus gebrauchtem Feuerwehrschlauch in die Osternester nach Hause


25.03.2020
Wertschätzung der Landwirtschaft bewahren Arbeitsrechte sichern


24.03.2020
Corona-Agrarpaket gut, aber nicht gut genug "Spätestens in der aktuellen Pandemie-Situation wird die Systemrelevanz von Landwirtschaft und Gartenbau überdeutlich."

23.03.2020
BKK Landesverband Bayern zur Corona-Krise #wirbleibenzuhause und versuchen den Stress gering zu halten

Fahrradläden geschlossen, Werkstätten geöffnet Fahrradhändler dürfen Werkstätten öffnen

Was darf nicht in die Toilette? Die Toilette ist kein Abfalleimer

Mit dem Einsatz von 100% biologisch abbaubaren Fischsammelvorrichtungen setzt Ecuador auf nachhaltigen Thunfischfang Die Fangflotte arbeitet mit dem WWF zusammen, um die Nachhaltigkeit des gesamten Fangvorgangs zu verbessern


  neue Partner