Zurück zur ECO-World Startseite

Haftungsausschluss
Impressum
Datenschutzerklärung
 








  Forum
 
 
HOME | Top-Nachrichten | Umwelt & Naturschutz alle Nachrichten
 Hier finden Sie laufend aktuelle Nachrichten aus dem Themenbereich Ökologie.
Stichwort    Art 
Hilfe   neue Suche  alle Pressestellen anzeigen 
Wenn Sie Meldungen zu einem bestimmten Thema suchen, steht Ihnen die Navigation links zur Verfügung. - Mit ECO-News, dem Presseverteiler der ECO-World sind Sie immer auf dem Laufenden.

 ECO-News - die grüne Presseagentur
Presse-Stelle:  Markenquartier Ines Iwersen, D-20251 Hamburg
Rubrik:Umwelt & Naturschutz    Datum: 17.06.2020
Recycling von Polyurethan - gut für Umwelt und Wirtschaft
Projekt RePURpose entwickelt neues Verfahren mit TINBY als Partner
Der vielseitige einsetzbare Werkstoff Polyurethan (PUR) ist Bestandteil vieler Gegenstände des täglichen Lebens und spielt eine wichtige Rolle bei der Energieeinsparung und der Gewinnung elektrischer Energie aus erneuerbaren Energiequellen. Allerdings werden Bestandteile aus Polyurethan am Ende ihrer Lebensdauer gegenwärtig größtenteils auf der Mülldeponie oder in Verbrennungsanlagen entsorgt. Eine praktikable Möglichkeit, die Grundelemente des Kunststoffs zurückzugewinnen und für die Neuproduktion nutzbar zu machen, gibt es bislang nicht. Der dänische Polyurethan-Hersteller TINBY will das mit seinen Partnern jetzt ändern. Gemeinsam mit Wissenschaftlern und weiteren führenden Unternehmen der Polyurethan-Industrie hat Skandinaviens führender PUR-Produzent ein Projekt ins Leben gerufen, das eine komplett neue Kreislaufwirtschaft für die nützlichen Kunststoffe ermöglichen soll. Mit RePURpose möchten die Hersteller dafür sorgen, dass der Hightech-Werkstoff von heute nicht der Plastikmüll von morgen wird.

Mit RePURpose möchten die Hersteller dafür sorgen, dass der Hightech-Werkstoff von heute nicht der Plastikmüll von morgen wird. © Noah Buscher, unsplash
Polyurethan (PUR) ist aus unserem modernen Alltag kaum noch wegzudenken. Kein Wunder, denn der flexible Werkstoff hat viele Vorteile: Er ist extrem leicht und dennoch sehr strapazierfähig, lässt sich äußerst gut verarbeiten und besitzt beachtliche isolierende Eigenschaften. Mit PUR lassen sich z.B. Häuser besser dämmen, wodurch Energie eingespart und weniger CO2 ausgestoßen wird. Mit PUR lassen sich leichtere Fahrzeuge, die weniger Kraftstoff verbrauchen, und leistungsstärkere Windkraftturbinen bauen. Dadurch trägt Polyurethan auch zum Umwelt- und Klimaschutz bei.

Der nützliche Kunststoff hat allerdings einen Nachteil: Er lässt sich nur schwer recyceln. Abfallprodukte aus Polyurethan und Verschnitte, die bei der Produktherstellung entstehen, landen größtenteils auf Mülldeponien und in Verbrennungsanlagen. Das ist nicht nur angesichts wachsender Plastikmüllberge und der fortschreitenden Klimaerwärmung ein Problem. Dadurch gehen auch wertvolle Substanzen verloren, denn PUR besteht teilweise aus nicht erneuerbaren Rohstoffen, u. a. Erdöl. Derzeit bekannte Prozeduren zur Rückgewinnung der Grundstoffe sind sehr aufwendig und daher ineffizient.

Mit PUR aus Recycling-Kunststoffen die Neuproduktion reduzieren: Das RePURpose Projekt
Das Projekt RePURpose soll nun Abhilfe schaffen. Als Skandinaviens führender Anbieter hochspezialisierter Kunststoffe hat sich TINBY mit fünf weiteren dänischen Unternehmen sowie Experten aus Wissenschaft und Forschung zusammengetan, um ein Verfahren zu entwickeln, mit dem PUR-Abfälle recycelt und in den Produktionskreislauf zurückgeführt werden können. Den Rahmen des Projekts entwickeln beteiligte Forscher zweier unterschiedlicher Technologien: Die erste konzentriert sich auf die Materialverluste bei der Produktion. Das zweite Verfahren soll eine effiziente Möglichkeit bieten, PUR-Abfälle, die in der Industrie, aber auch beim Endverbraucher anfallen, in ihre Grundbausteine, die sogenannten Monomere, zu zerlegen. So wäre bei der Wiederverwendung größtmögliche Flexibilität gewährleistet. Für das Projekt wurde durch "Innovation Fund Denmark" ein Gesamtbudget von 2,5 Mio. Euro bereitgestellt.

Weniger CO2, weniger Plastikmüll, weniger Erdöl-Verbrauch
Das ist sowohl ökonomisch als auch ökologisch ein lohnenswertes Ziel. Denn wenn zukünftig mehr neue Produkte aus recyceltem Polyurethan hergestellt werden, würde weniger PUR mittels Müllverbrennung für die Energierückgewinnung zerstört werden, sodass weniger CO2-Emissionen entstünden. Und es würden weniger Kunststoff-Abfälle auf den ohnehin überfüllten Mülldeponien der Welt enden. Mit den entwickelten Methoden möchte TINBY gemeinsam mit seinen Mitstreitern zum weltweit führenden Anbieter im Bereich Polyurethan-Recycling werden.

Das 1972 gegründete dänische Unternehmen TINBY A/S entwickelt und produziert hochwertige Spezialkunststoffe, die für viele Produkte des täglichen Gebrauchs eingesetzt werden. TINBY ist in Skandinavien marktführender Anbieter für Rohlinge aus Polyurethan. Zusammen mit fünf weiteren führenden Unternehmen der dänischen Polyurethan-Industrie hat TINBY das RePURPose-Projekt initiiert, bei dem in Zusammenarbeit mit Wissenschaft und Forschung zwei Verfahren entwickelt werden, mit denen verbrauchte und abgenutzte Polyurethan-Materialien sowie Verschnitte effizient recycelt und zur Produktion neuer PUR-Produkte eingesetzt werden können. Über "Innovation Fund Denmark" wurden insgesamt 2,5 Mio. Euro für das Projekt zur Verfügung gestellt.

Kontakt: Michael V. Therkelsen, Geschäftsführer Tinby | mvt@tinby.dk | tinby.de

Diskussion

  Login



 
 
  Aktuelle News
  RSS-Feed einrichten
Keine Meldung mehr verpassen

07.07.2020
Sieben Millionen Pflanzenstecker und 20 Tonnen Kunststoff eingespart toom geht neue Wege in der Kunststoffvermeidung


Neuer Standard: "Wirtschaft der Liebe" "Economy of Love" ist ein multidimensionaler Standard für eine ganzheitlich nachhaltige Entwicklung.


06.07.2020
"Agrarökologie statt Agrarkapitalismus" Söders großen Worten müssen große Taten folgen

Sozial-ökologische Wende - JETZT Thomas Beyer, AWO-Landesvorsitzender der bayerischen Arbeiterwohlfahrt und Richard Merg-ner, Landesvorsitzender des BUND Naturschutz in Bayern, haben gemeinsames Positionspapier vorgestellt

Nachhaltigkeitsagenda zum verbindlichen Leitprinzip machen Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) ist enorm

Glückwünsche zum 85. Geburtstag des Dalai Lama: Wir vergessen Tibet nicht

Kinder und Jugendliche haben zu viel PFAS im Blut 21 Prozent der Proben über HBM-I-Wert für PFOA - UBA arbeitet an EU-weiter Beschränkung der Stoffgruppe

05.07.2020
Wahlrechtsreform seit Jahren überfällig, Bundestag mittlerweile größer als EU-Parlament ÖDP NRW zur Wahlrechtsreform

03.07.2020
Einigung auf Einführung eines Lobbyregisters Umfassende gesetzliche Regelung, die auch für die Bundesregierung gilt und einen "legislativen Fußabdruck" beinhaltet wird erwartet

  neue Partner
 
 

 
An unhandled exception occurred at 0x4BED8402 : EACCESSVIOLATION : Access violation 0x4BED8402 An unhandled exception occurred at 0x0045635E : EACCESSVIOLATION : Access violation 0x0045635E 0x0047E47C