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Rubrik:Haus & Garten    Datum: 08.04.2024
Wärmepumpen: Energiesparende Heizungsalternative für Verbraucher
Das sollten Sie in diesem Zusammenhang wissen
Das von der Ampel-Regierung beschlossene Gebäudeenergiegesetz (GEG) ist nach langer Planung Anfang dieses Jahres in Kraft getreten und sorgt nach wie vor für Verunsicherung bei Immobilienbesitzern. Einer der Gründe für diese Verunsicherung ist, dass viele Kommunen ihre Wärmeplanung noch nicht umgesetzt haben und Verbrauchern somit nicht ausreichend Informationen zur Verfügung stellen können, um energieeffiziente Entscheidungen für die Sanierung ihrer Häuser zu treffen.

Insbesondere die Frage, ob der Einbau einer Wärmepumpe zum jetzigen Zeitpunkt finanziell sinnvoll ist, lässt viele ratlos zurück. Was sollte man also in diesem Zusammenhang wissen?

Der CO2-Ausstoß privater Haushalte soll stark verringert werden
© harmvdb, pixabay.com
Mit dem GEG hat die Bundesregierung die Energiewende im Immobilienbereich eingeleitet. Langfristig soll es dazu beitragen, die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu reduzieren und Verbraucher vor Preissteigerungen bei Öl und Gas zu schützen. Die Ampel erhofft sich viel von diesem Gesetz, immerhin macht die Versorgung von Gebäuden mit Wärme und warmem Wasser rund ein Drittel des Gesamtenergiebedarfs in Deutschland aus.

Private Haushalte decken diesen Bedarf nach wie vor zum größten Teil über fossile Energien, etwa jeder zweite Haushalt heizt mit Erdgas, ein Viertel mit Heizöl. Um die Energiewende voranzubringen und den CO2-Ausstoß privater Haushalte zu verringern, ist ein vermehrter Umstieg auf erneuerbare Energien dringend notwendig. Immobilienbesitzer müssen diesbezüglich seit 1. Januar 2024 gesetzliche Vorgaben einhalten, wenn sie eine bestehende Heizungsanlage durch eine neue ersetzen wollen.

Eine Pflicht zum Austausch besteht nur unter bestimmten Voraussetzungen
Zunächst einmal sollte man sich nicht unnötig verrückt machen lassen. In einem ersten Schritt ist es ratsam, sich darüber zu informieren, ob der Austausch einer Heizung zum jeweiligen Zeitpunkt tatsächlich unbedingt notwendig ist. Das ist derzeit nur dann der Fall, wenn die bestehende Heizung älter als 20 Jahre ist, es sich dabei um eine Öl- oder Gasheizung handelt, welche mit einem Niedertemperaturkessel arbeitet oder die bestehende Anlage defekt ist und keine Ersatzteile mehr erhältlich sind.

Wenn diese Punkte nicht zutreffen, ist ein Austausch der Heizungsanlage nicht unbedingt erforderlich und kann auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Wenn der Austausch der bestehenden Heizung durch eine Wärmepumpe erforderlich oder gewünscht ist, ist es wichtig, die zur jeweiligen Immobilie am besten passende Art auszuwählen. In diesem Zusammenhang sollte man sich in jedem Fall auch über staatliche Zuschüsse für Wärmepumpen informieren, welche dazu beitragen können, die Investitionskosten zu verringern.

Verschiedene Arten von Wärmepumpen
Wärmepumpen in Wohngebäuden sind ein wichtiger Schlüssel zum Erreichen der Klimaneutralität und stehen im Mittelpunkt des Gebäudeenergiegesetzes. Allerdings ist Wärmepumpe nicht gleich Wärmepumpe, vielmehr gibt es große Unterschiede zwischen den verschiedenen Arten.

Im Prinzip ist jeder deutsche Haushalt bereits mit einer Wärmepumpe ausgestattet, wenn auch nicht zum Heizen - Jeder Kühlschrank macht sich das Funktionsprinzip zunutze, allerdings genau umgekehrt. Sie befördert Wärme aus dem Inneren des Kühlschranks heraus, indem sie über die auf der Rückseite befindlichen Rohre im Raum verteilt wird. Eine Wärmepumpe als Heizsystem hingegen befördert die Wärme entweder aus der Außenluft, dem Erdreich oder auch dem Grundwasser in die entsprechenden Heizkörper im Haus. Wärmepumpen nutzen also Wärme aus der Umwelt und wandeln diese in Wärme für Warmwasser und Heizung um. Insgesamt unterscheidet man zwischen folgenden Arten:

Luft-Wasser-Wärmepumpen
Die Art von Wärmepumpen nutzt Wärme aus der Umgebungsluft. Die Anschaffung entsprechender Anlagen ist vergleichsweise preiswert, die Installation bedarf wenig Aufwand.

Luft-Luft-Wärmepumpen
Diese Art von Wärmepumpen arbeitet mittels eines Wärmetauschers und erwärmen die Zuluft so mit der Abluft und der Umgebungsluft. Luft-Luft-Wärmepumpen sind zwar relativ kostengünstig, aber auch weniger effizient als andere Arten. Im Gegensatz zu Luft-Wasser-Wärmepumpen können sie kein Warmwasser aufbereiten.

Erd-Wärmepumpen
Erdwärmepumpen, auch unter der Bezeichnung Sole-Wasser-Wärmepumpen geläufig, beziehen die Wärme aus einer Tiefe von bis zu 100 Metern. Zwar arbeiten solche Systeme sehr effizient, aufgrund der notwendigen Bohrungen ist die Installation aber mit einem gewissen technischen und finanziellen Aufwand verbunden.

Wasser-Wasser-Wärmepumpen
Hier wird Wärme aus dem Grundwasser genutzt, wodurch ebenfalls Bohrungen notwendig sind, um eine solche Anlage zu installieren. Die Pumpe befördert das Wasser nach oben, entzieht diesem die Wärme und leitet es wieder in den Boden zurück.

Worauf kommt es bei der Auswahl an?
Welche Art Wärmepumpe sich für eine Immobilie am besten eignet, ist von einer ganzen Reihe von Faktoren abhängig. Bei Neubauten empfiehlt sich meist die Installation einer Wasser-Wasser- oder Erdwärmepumpe, da diese am effizientesten arbeiten. Auch bei gut isolierten Bestandsbauten kann eine solche Heizung eine sinnvolle Lösung darstellen. Teilweise kommen diese auch in Verbindung mit Klimageräten zum Einsatz. Luft-Wasser- und Luft-Luft-Wärmepumpen hingegen sind günstiger in der Anschaffung und können in vielen Fällen auch eine zukunftsfähige, energiesparende Heizungsalternative darstellen.

Es ist empfehlenswert, sich von einem Energieberater über die individuellen Möglichkeiten für die jeweilige Immobilie umfangreich aufklären und aufzeigen zu lassen.

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