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Presse-Stelle:  ECO-News Deutschland, D-81371 München
Rubrik:Einrichten & Wohnen    Datum: 04.01.2022
Mit einem Treppenlift das Leben mit körperlichen Einschränkungen meistern
Viele Menschen leben mit Behinderungen bzw. körperlichen Einschränkungen, bei denen die Bewegungsfreiheit ein müheloses Treppensteigen kaum mehr ermöglicht. Durchaus denken insbesondere die Älteren daran, vorzeitig in ein Pflegeheim zu wechseln, um in den eigenen vier Wänden nicht zu vereinsamen. Ein Treppenlift kann in diesem Fall die Lösung sein. Damit erreichen Betroffene wieder mehr Lebensfreude, Flexibilität und Mobilität im Alltag. Treppenlifte werden schon seit vielen Jahren als Hilfsmittel auf dem Markt angeboten. Jedoch hat sich insbesondere in den letzten Jahren in Bezug auf Funktionalität, Lebensdauer, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit hier viel getan.

Der traditionelle Sitzlift als Klassiker
© ursula55, pixabay.com
Der wohl bekannteste Treppenlift stellt der sogenannte Sitzlift dar. Hierbei handelt es sich um einen klappbaren Sitz, der an einer Führungsschiene dem Treppenverlauf folgt. Dabei können diese Sitzlifte gerade und geschwungene Treppen bewältigen. Die gepolsterten Sitze mit ergonomischer Rückenlehne und Armlehnen verfügen zum Teil auch über Sicherheitsgurte. Die Bedienung erfolgt über ein Bedienpanel in der Armlehne oder über eine Fernbedienung. Darüber hinaus gibt es noch weitere Treppenlifte für Menschen mit Behinderungen.

Die Sitzlifte benötigen eine stabile Laufschiene, über welche der Lift sicher in die nächste Etage transportiert wird. Dabei wird meist die Schiene am Rand auf den Treppenstufen montiert und häufig nochmals an der Wand gesichert. Somit lassen sich auch größere Gewichtsbelastungen meistern. Unabhängig davon sollten Sie berücksichtigen, dass der Einbau eines solchen Sitzliftes immer mit einer Art von baulicher Veränderung einhergeht. Zum Teil müssen hierfür die behördlichen Genehmigungen eingeholt werden. Idealerweise überlassen Sie die Installation einem zuverlässigen Fachunternehmen.

Sitzlift und Umweltschutz
Ein Sitzlift ist ein unverzichtbares Hilfsmittel für Menschen mit Gehbehinderungen, die ansonsten auf andere Weise nicht mehr am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Viele stellen sich vielleicht die Frage, ob dies nicht auf Kosten der Umwelt einhergeht. Treppenlifte haben sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt. Bekanntermaßen handelt es sich hier um Transportfahrzeuge im Innenbereich, die in den ersten Entwicklungsjahren viel Strom verbraucht haben. Ebenso wurden seinerzeit auch nicht immer diejenigen Materialien bei der Herstellung verwendet, die als Nachhaltig gelten.

In heutiger Zeit sieht dies jedoch anders aus. Die meisten Hersteller versuchen, ihren ökologischen Fußabdruck möglichst klein zu halten. Bei Treppenliften gehen viele Hersteller dazu über, anstelle einer 230 Volt Stromversorgung auf einen sparsamen Akkubetrieb zurückzugreifen. Neu entwickelte Elektromotoren liefern auch mit Akkubetrieb eine enorme Leistung und können daher als Alternative angesehen werden. Aber auch bei Modellen mit traditionellem Stromanschluss ist festzustellen, dass diese besonders energieeffizient arbeiten. Insgesamt verbrauchen Sitzlifte sogar weniger Strom als eine Waschmaschine.

© anncapictures, pixabay.com
Auch bei der Herstellung setzen die meisten Hersteller auf nachhaltige Materialien. Die Verkleidungen der Führungsschiene und der Sitze bestehen zwar nach wie vor aus Kunststoff, jedoch handelt es sich mittlerweile hier meist um recyceltes Material. Auch in diesem Bereich haben die Hersteller deutlich nachgelegt.

Die Treppenliftkosten
Ein Sitzlift ist nicht gerade preisgünstig. Modelle, die einem geraden Treppenverlauf folgen, kosten ab 2.000 € aufwärts. Hier kommt es natürlich auf die Ausstattung und den Komfort an. Soll der Sitzlift auch kurvige Treppen meistern, fangen die Preise hier bei rund 5.000 € an. Verständlicherweise hat nicht jeder so viel Geld in der Tasche, um sich problemlos einen Treppenlift zu leisten. Glücklicherweise gibt es diesbezüglich auch Zuschüsse, auf die Sie keinesfalls verzichten sollten.

Wenn vom medizinischen Dienst der Pflegeversicherung eine körperliche Beeinträchtigung nachgewiesen wurde und diesbezüglich sogar ein Pflegegrad in Betracht kommt, können Sie von der Kranken- und Pflegeversicherung mit einem Zuschuss von rund 4.000 € rechnen. Wenn zum Beispiel Eheleute beide sogar einen Pflegegrad zugesprochen bekommen haben, erhält jeder einen solchen Zuschuss. Wichtig ist, dass Sie vor dem Kauf eines Treppenliftes die Notwendigkeit beantragen müssen. Ein seriöser Treppenliftanbieter wird Sie hierauf hinweisen.

Es gibt auch jüngere Menschen, die aufgrund eines Arbeitsunfalls in der Bewegung beeinträchtigt sind. In diesem Fall werden die Kosten für einen Treppenlift sogar vollständig von der Berufsgenossenschaft übernommen. Erkundigen Sie sich darüber hinaus auch über mögliche regionale Fördermittel, die von Bundesland zu Bundesland anders ausfallen.

Ebenfalls kann es sich bei selbstgenutzten Immobilien um eine Wohnumfeldverbesserung handeln, wenn Sie einen Treppenlift installieren. In diesem Fall können Sie von der Kreditanstalt für Wiederaufbau entsprechende Zuschüsse beantragen. Hier werden bis zu 10 % oder maximal 5.000 € für einen Treppenlift bewilligt. Letztlich können Sie sich aber auch an den örtlichen Sozialhilfeträger wenden, wenn Sie sich keinen Treppenlift leisten können und auch andere Stellen keinen Zuschuss bewilligen. Sie müssen daher nicht unbedingt auf dieses Hilfsmittel verzichten.

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