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Presse-Stelle:  ECO-News Deutschland, D-81371 München
Rubrik:Politik & Gesellschaft    Datum: 08.07.2019
Bezahl, wie viel du willst.
Kann das funktionieren?
Nidonas.com wird die erste Pay-What-You-Want Online-Handelsplattform für digitale Güter aller Art. Auf Nidonas.com bezahlen Kunden, was ihnen die Produkte wert sind. Der Haken an der Sache? Es gibt keinen. Kein Abonnement, keine Werbung. Die Gründer sind Kajetan Weiß und Sandra Weyand aus Trier. Als Software-Entwickler realisieren sie Nidonas.com. Neugierig, wie es funktioniert?

Die Funktionsweise von Nidonas.com anschaulich erklärt. Foto: Nidonas.com
Kajetan Weiß und Sandra Weyand verfolgen mit ihrer Online-Handelsplattform Nidonas.com eine Vision: allen Kunden Produkte für einen Preis zur Verfügung zu stellen, den sich jeder leisten kann. Um ihre Vision zu realisieren, werden alle Produkte für "Pay-What-You-Want" angeboten. Dabei entscheidet der Kunde beim Einkauf, wie viel er für ein Produkt bezahlt.

Kann wirklich jedes Produkt auf Nidonas.com angeboten werden? Beinahe, die Plattform ist ausschließlich für digitale Produkte. Auf Nidonas.com kann alles angeboten werden, das sich digitalisieren lässt. Digitale Produkte sind zum Beispiel Musik, Unterhaltungs- und Bildungsliteratur, Videos und sogar Apps für Smartphone oder PC.

Für uns stellt sich die Frage, kann ein Produzent davon leben, wenn jeder Kunde den Preis für sein Produkt selbst festlegt?
"Wir sehen das so: Der Vorteil von digitalen Gütern ist, sie lassen sich fast ohne Kosten über das Internet vervielfältigen. Da es sich bei digitalen Gütern um reine Information handelt, entstehen keine Qualitätsverluste beim Kopieren. Jeder erhält beim Kauf eines digitalen Produkts das Original.

Denken Sie nur an YouTube. Ein Produzent eines Videos verdient auf YouTube über Werbeeinnahmen nur ein Bruchteil eines Cents für einen einzelnen Betrachter. Trotzdem gibt es Videos, deren Produktionszeit mehrere Monate umfasst. Da die Videos teilweise millionenfach gesehen werden, kann der Produzent des Videos dennoch gut davon leben.

Auf Nidonas.com finden Sie weder Werbung, noch ein Abonnement. Wir geben den großen Vorteil digitaler Güter direkt an unsere Kunden weiter. Das Internet macht es möglich. Wir nutzen das Potenzial."

Wir als Kunden bestimmen also selbst den Preis für ein Produkt. Aber wie sollen wir einen angemessenen Preis finden? "Sie kennen ihr monatliches Budget. Was wären Sie bereit, für ein neues Lied ihrer Lieblingsband auszugeben? Hier ist Ihre persönliche Wertschätzung gefragt.

Um Sie beim Finden ihrer fundierten Wertschätzung zu unterstützen, bieten wir Ihnen diverse Orientierungshilfen. Gemessen an der Arbeitszeit, den Produktionskosten und den Einnahmen für ein Produkt berechnen wir das erreichte Monatsgehalt. Für Produkte, deren Produktion weniger als einen Monat gedauert hat, berechnen wir den Stundenlohn. Das berechnete Monatsgehalt können Sie mit ihrem eigenen monatlichen Einkommen vergleichen. Indem Sie dem Produzenten Ihre Wertschätzung zeigen, ermöglichen Sie dem Produzenten weitere Inhalte zu schaffen.
Wir bringen die Wertschätzung ins Internet."

Das Team von Nidonas.com ist davon überzeugt, dass maximale Transparenz für ihre Kunden entscheidend ist. Mit dem Produzenten-Interview, erfahren Kunden mehr über die Produzenten und die Entstehungsgeschichte ihres Produkts. Mit den gegebenen Informationen können Kunden zu einer angemessenen Wertschätzung finden und für einen fairen Ausgleich sorgen.

Auch beim Geldfluss setzt Nidonas.com auf maximale Transparenz. Ein Kunde kann vor der Bezahlung festlegen, wer welchen Anteil seines Betrags bekommt. Zur Auswahl stehen die Produzenten des Produkts, die Plattform Nidonas.com, und bis zu drei unabhängige gemeinnützige Organisationen, wie Nothilfe- oder Umweltschutzorganisationen. Wenn der Einkauf besonders schnell gehen soll, können Kunden den voreingestellten Preis und die voreingestellte Aufteilung nutzen.

Selbstverständlich ist für Nidonas.com auch die ökologische Nachhaltigkeit ein zentrales Thema. Die Plattform soll mit Rust programmiert werden. Rust ist eine Programmiersprache, die sowohl eine hohe Sicherheit bietet, als auch extrem ressourcenschonend ist. Außerdem soll Nidonas.com auf einem Cloud Server laufen, der mit erneuerbarer Energie betrieben wird. Der Cloud Server kann dynamisch dem Wachstum der Plattform angepasst werden und ist so maximal energieeffizient.

Um Vollzeit an der Entwicklung von Nidonas.com arbeiten zu können, haben Sandra und Kajetan eine Crowd-Funding Kampagne auf Startnext gestartet. Sie finden die Crowd-Funding Kampagne inklusive detaillierter Projektbeschreibung unter https://www.startnext.com/nidonas

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