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Presse-Stelle:  ECO-News Deutschland, D-81371 München
Rubrik:Haus & Garten    Datum: 04.07.2016
Umweltfreundliche Entrümpelungen
Die fachgerechte Entsorgung ist wichtig
Wenn die eigenen vier Wände zu klein werden, der große Frühjahrsputz auf der Agenda steht oder ein Umzug sich ankündigt, ist für viele Menschen der ideale Zeitpunkt für eine groß angelegte Entrümpelung gekommen. Viele alte Sachen, die nicht mehr gebraucht werden oder nicht mehr funktionstüchtig sind, werden mehr oder weniger zielstrebig aussortiert und in die Tonne gebracht. Doch gerade bei einer Entrümpelung oder einer Haushaltsauflösung ist die fachgerechte Entsorgung von großer Bedeutung.


Schon vom normalen Hausmüll her, sind die unterschiedlichen "Müll-Kategorien" bekannt: Es gibt den klassischen Biomüll, der in die braune Tonne wandert, die Wertstoffe, die in der gelben Tonne oder im gelben Sack zu verstauen sind, Papiermüll und auch den klassischen Restmüll, der jeden Tag aufs Neue sortiert wird. Daneben gibt es aber noch verschiedene weitere Kategorien, die vor allem bei einer Entrümpelung oder einer Haushaltsauflösung relevant werden: Sperrmüll, Schrottmüll, Schadstoffkleinmengen sowie Elektroschrott. Objekte aus diesen Kategorien dürfen und sollten nicht im normalen Hausmüll landen, sondern verlangen der Umwelt zuliebe nach einer separaten Entsorgung.

Elektroschrott und Elektromüll - Wohin damit?
Wer seinen Müll nicht richtig entsorgt, der muss im schlimmsten Fall nicht nur mit einer unangenehmen finanziellen Belastung aufgrund von Bußgeldern rechnen, sondern fügt gleichzeitig auch der Umwelt einen beachtlichen Schaden zu. Gerade Elektroschrott und Schadstoffkleinmengen enthalten giftige sowie umweltschädliche Bestandteile, die falsch entsorgt beispielsweise Gewässerverunreinigungen und andere Folgen nach sich ziehen können. Zudem verbergen sich in Elektrogeräten verschiedene Rohstoffe, die wieder verwertet werden können. Zum sogenannten Elektroschrott gehören sowohl Klein- als auch Großgeräte. Dementsprechend dürfen auch ausgediente Wasserkocher, Rasierapparate oder Toaster nicht einfach über den normalen Hausmüll entsorgt werden. Die Entsorgung muss entweder über eine entsprechende Entsorgungsstelle erfolgen oder kann auch vom Fachmann organisiert werden. Händler sind mittlerweile zudem gesetzlich verzichtet Elektro- und Elektronikgeräte in handelsüblichen Mengen zurückzunehmen. Das entsprechende Gesetz wurde im letzten Jahr verabschiedet.

Sperrmüll und Schrottmüll - Wie richtig entsorgen?
Wenn es um die Kategorisierung von Sperrmüll oder Sperrgut sowie Sperrschrott geht, kommen viele Menschen an Ihre Grenzen. Die Einteilung fällt nicht jedem leicht und viele Abfalldienste haben unterschiedliche Definitionen für Sperrgut und Co. eingeführt. Am deutlichsten empfiehlt sich deshalb immer eine direkte Kontaktaufnahme mit dem jeweils zuständigen Abfalldienst. Für gewöhnlich gehören jedoch sämtliche Hausratgegenstände und Möbel, die sich nicht mehr weiterverwenden lassen und die aufgrund ihrer Sperrigkeit nicht in die Tonne wandern können, zum Sperrmüll bzw. Sperrgut. Teile aus der Wohnung, wie etwa Fenster oder Türen, oder Teile, die nicht aus Wohnungen stammen, wie beispielsweise Bauschutt oder Autoreifen, können meist nicht über das normale Sperrgut-System entsorgt werden.

Neben dem Sperrmüll gibt es oftmals auch noch die Kategorie Sperrschrott, die vom Abfalldienst in der Regel mit gesonderten Fahrzeugen abgeholt werden. In diese Kategorie lassen sich vor allem Gegenstände aus Metall, aber auch Fahrräder, Dachrinnen, Wannen oder Töpfe und Pfannen verordnen. Auch diese sollten im besten Fall nicht über den normalen Hausmüll entsorgt werden.

Schadstoffkleinmengen - Wer nimmt sie entgegen?
Wer die Umwelt schonen und schützen möchte, der sollte im besten Fall schon beim Einkauf versuchen Schadstoffe zu vermeiden. Gekennzeichnet sind diese normalerweise durch entsprechende Signale am Etikett. Neben Farben, Altöl, Chemikalien und anderen klassischen Schadstoffen, die jeder leicht zuordnen kann, verbergen sich hinter dieser Kategorie teilweise auch Reiniger, die in WC und oder Küche zum Einsatz kommen. Auch diese dürfen nicht über den normalen Müll entsorgt werden.

Wer Schadstoffkleinmengen loswerden möchte, sollte die Entsorgung durch einen Fachmann beantragen oder muss sich nach einer entsprechenden Entsorgungsstelle umsehen. Viele größere Städte bieten eine Schadstoffsammelstelle an. Wichtig ist, dass die Schadstoffe möglichst in der Originalverpackung abgegeben werden oder zumindest leserlich beschriftet sind. Nur so ist eine einwandfreie und umweltverträgliche Entsorgung möglich. Dazu sollten die Gefäße fest verschlossen sein, damit Verletzungen verhindert werden. Privatpersonen sollten zudem die zulässige kostenfreie Maximalmenge beachten, die auf einmal abgegeben werden kann.

Als Alternative zu den stationären Schadstoffsammelstellen haben sich auch die sogenannten Schadstoffsammelmobile etabliert. Diese fahren diverse festgelegte Abgabestellen an und holen die Schadstoffe dort zu festgelegten Zeiten ab. Wer seine Schadstoffe an einer solchen Sammelstelle abgeben will, muss darauf achten, dass die Gefäße fest verschlossen und dicht sind. Andernfalls werden die Schadstoffe nicht mitgenommen. Zudem ist das Bereitstellen der Schadstoffe außerhalb der angegebenen Zeiten nicht zulässig.

Wer der Umwelt etwas Gutes tun, sich selbst vor Strafe schützen und zudem die eigene Arbeitsbelastung auf ein Minimum reduzieren möchte, der sollte sich bei groß angelegten Haushaltsauflösungen oder Entrümpelungsaktionen direkt an einen Profi wenden. Dies empfiehlt sich vor allem dann, wenn mehrere unterschiedliche Müllarten entsorgt werden müssen. Der Profi besitzt im Normalfall eine Transportlizenz für gängige Schadstoffe, Sperrgut und Co. und kennt die entsprechenden Annahmestellen.

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Credits:
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nmann77 / Fotolia.com


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