Zurück zur ECO-World Startseite

Haftungsausschluss
Impressum
GREEN BRANDS European Business & Biodiversity Campaign  








  Forum
 
 
HOME | Top-Nachrichten | Politik & Gesellschaft alle Nachrichten
 Hier finden Sie laufend aktuelle Nachrichten aus dem Themenbereich Ökologie.
Stichwort    Art 
Hilfe   neue Suche  alle Pressestellen anzeigen 
Wenn Sie Meldungen zu einem bestimmten Thema suchen, steht Ihnen die Navigation links zur Verfügung. - Mit ECO-News, dem Presseverteiler der ECO-World sind Sie immer auf dem Laufenden.

 ECO-News - die grüne Presseagentur
Presse-Stelle:  Dr. Franz Alt Journalist, D-76530 Baden-Baden
Rubrik:Politik & Gesellschaft    Datum: 22.01.2016
Alle gegen Merkel
Die Flüchtlingskrise ist in Wahrheit und Wirklichkeit eine politische Krise.
Man muss daran erinnern: Die Große Koalition in Berlin besteht aus drei Parteien, aus CDU, CSU und SPD. Doch in der zentralen Frage der deutschen und europäischen Politik, der Flüchtlingskrise, schießen fast alle gegen die Kanzlerin. Die Flüchtlingskrise ist in Wahrheit und Wirklichkeit eine politische Krise.

Seehofer, Söder und die Angsthasen in der CSU nutzen jedes Mikrofon, um gegen die Kanzlerin zu pöbeln. CDU-Abgeordnete, die ihr vor wenigen Wochen auf dem Parteitag in Karlsruhe noch zugejubelt haben, schreiben ihr jetzt böse Briefe und immer mehr SPD-Politiker setzen sich von der offenen und menschenfreundlichen Politik der Kanzlerin ab - auch Vizekanzler Gabriel. Gemeinsames Motto aller Kritiker: Macht die Grenzen dicht!

Dabei weiß jeder: Wer Flüchtlinge an den Grenzen stoppen will, muss Krieg gegen sie führen. Auch bei geschlossenen Grenzen würden die Flüchtlinge kommen. Grenzschließungen, Zäune und Stacheldraht wie früher um die DDR bedeuten im heutigen Europa gar nichts. Viele Routen führen nach Deutschland.
Neben den vielen Illusionspolitikern ist Merkel die einzige Realistin mit der Vision eines Europas der offenen Grenzen. Es werden zwar überall Hürden errichtet. Aber die Flüchtlinge finden immer neue Fluchtwege.

Der griechische Außenminister Nikos Kotzias sagt: Wenn wir Grenzen schließen, "müssten wir Flüchtlinge bombardieren, ihre Boote versenken und jeden ertrinken lassen."

Das widerspricht der Humanität, jedem ethischen Empfinden und allen internationalen Konventionen.

In dieser Situation macht Wolfgang Schäuble auf dem Weltwirtschaftsgipfel in Davos einen klugen Vorschlag: Europa soll für Syrien und Nordafrika einen Marshallplan finanzieren wie dies die USA nach 1945 für das zerstörte und arme Europa getan haben.

Damals haben die Reichen den Armen geholfen - und das sollten wir jetzt auch tun. Also Fluchtursachen bekämpfen und nicht die Flüchtlinge. Allein diese konkrete Hilfe kann den Zuwanderungsdruck vermindern und Angela Merkel kann so die Voraussetzung für das nächste Wirtschaftswunder mit Millionen junger Zuwanderer im alternden Europa schaffen.

Dafür allerdings brauchen wir eine Politik der Mutigen und nicht die gegenwärtige Kakophonie der Ängstlichen. In der großen Koalition verkörpert zurzeit allein die Kanzlerin die Würde eines menschlichen, offenen und zukunftsfähigen Europa.


Franz Alt "Flüchtling - Jesus, der Dalai Lama und andere Vertriebene - Wie Heimatlose unser Land bereichern"
erscheint 22. Februar 2016 - online bestellen!
Quelle: FRANZ ALT 2016 | www.sonnenseite.com


Diskussion

  Login


Anzeige
www.ECO-World.de

 
 
  Aktuelle News
  RSS-Feed einrichten
Keine Meldung mehr verpassen

29.08.2016
"Intelligent vernetzen, speichern und verbrauchen" 10. Jubiläum des StorageDays mit Schwerpunkten SmartHome, Energiespeicher, Elektromobilität und Branchenvernetzung


Ausschreibung: Enspire Award mit 5.000 Euro dotiert Mit dem Preis unterstützt Enspire die Energiewende über die europäischen Grenzen hinaus.


Weltweite Anerkennung und 40.000 Euro Preisgeld 5. Internationaler One World Award - Aufruf zur Nominierung


AIRY-Pflanzentöpfe: Luftreinigende Wirkung vom Fraunhofer Institut bestätigt


Die Jobsuche im Zeitalter des Internets: Schneller, einfacher, direkter und vielfältiger


25.08.2016
STADTLANDBIO 2017: Kongress diskutiert die Rolle der Kommunen für die Zukunft des Ökolandbaus Nächster Termin steht: 16. und 17. Februar 2017 | Kongress für Kommunen parallel zur BIOFACH


Discounter Aldi - einfaches Beispiel für Kundenorientierung im Einzelhandel Mit einer kleinen Maßnahme in der Kundenwahrnehmung viel erreichen


23.08.2016
Großdemonstrationen am 17. September in sieben Städten Mit sieben parallelen Großdemonstrationen will ein breites gesellschaftliches Bündnis den immer lauter werdenden Protest gegen die umstrittenen Handelsabkommen CETA und TTIP am 17. September bundesweit auf die Straße bringen.


Widerstand gegen TTIP und CETA: Leuchtturm zivilgesellschaftlicher Demokratie Die Menschen wollen nicht länger eine ungezügelte Globalisierung akzeptieren, die nur wenigen nutzt. Sie kämpfen darum, das Primat der Politik zurückzugewinnen.

  neue Partner