Essen & Trinken
Gesundheit & Wellness
Mode & Kosmetik
Familie & Kind
Einrichten & Wohnen
Haus & Garten
Geld & Investment
Mobilität & Reisen
Politik & Gesellschaft
Büro & Unternehmen
Einkaufen online & Versandhandel
Job & Karriere
Umwelt & Naturschutz
Energie & Technik
News
Service
News
kostenlos
abonnieren
Mediadaten
Login
für Kunden
Premium-Zugang
Kontakt
News
Info
Über
News
weitere
News
Nachhaltig Wirtschaften
Haftungsausschluss
Impressum
Datenschutzerklärung
Forum
Diskutieren Sie mit!
Infrarotheizung Kosten und Wärmewirkung
(17.04.2019 11:18:08)
Demo in München am 06.10.2018
(25.09.2018 18:15:12)
Das freut mich
(14.06.2018 13:20:31)
Ostern: Eier aus artgerechter Haltung oder vegane Alternativen
(23.03.2018 12:01:30)
Infrarotheizung Fan
(14.11.2017 09:09:49)
HOME
|
Top-Nachrichten
|
Haus & Garten
alle Nachrichten
Hier finden Sie laufend aktuelle
Nachrichten
aus dem Themenbereich Ökologie.
Stichwort
Art
Alles
Artikel freie Autoren
Artikel Unternehmenszeitschrift
Artikel Verbandsorgan
Artikel Zeitung/Magazin
Artikelangebot
Diplomarbeit
Dissertation
Editorial
Filmclip
Interview
Kurzmeldung/Ankündigung
Pressemeldung Behörde
Pressemeldung Partei
Pressemeldung Unternehmen
Pressemeldung Verband/Verein
Produktinformationen
Reportage
Rezension
Satire/Humor
Stellenangebot
Studie
Wissenschaftlicher Beitrag
Diskutieren
plus
Wenn Sie Meldungen zu einem bestimmten Thema suchen, steht Ihnen die Navigation links zur Verfügung. - Mit
ECO-News
, dem Presseverteiler der ECO-World sind Sie immer auf dem Laufenden.
ECO-News - die grüne Presseagentur
Presse-Stelle:
ECO-News Deutschland, D-81371 München
Rubrik:
Haus & Garten
Datum:
22.05.2013
Dachverband Kulturpflanzen- und Nutztiervielfalt e.V. fordert:
Kulturpflanzenvielfalt auch in Deutschland schützen!
Am internationalen Tag der Biologischen Vielfalt eröffnet Landwirtschaftsministerin Aigner in Bonn das Büro des 'Globalen Treuhandfonds für Nutzpflanzenvielfalt', der sich die Erhaltung und Sicherung pflanzengenetischer Ressourcen in internationalen Genbanken zur Aufgabe macht. Der Dachverband Kulturpflanzen- und Nutztiervielfalt e.V. nimmt dies zum Anlass, auf prekäre Entwicklungen bei den bundesdeutschen Nutzpflanzen-Genbanken hinzuweisen und politische Korrekturen zu fordern.
Foto: © Maximilian Jaroljmek/ picdoors.com
Deutschland verfügt mit der Saatgut-Genbank in Gatersleben sowie den Außenstellen Groß-Lüsewitz (Kartoffeln) und Malchow (Hülsenfrüchte) über die größten Ex-situ-Saatgut- bzw. Pflanzensammlungen Europas. Ausgerechnet hier, wo das Welterbe der Menschheit an Kulturpflanzen aufbewahrt wird, haben die Bundesregierung bzw. die ihr nachgeordneten Behörden in den letzten Jahren zahlreiche Versuche mit gentechnisch veränderten Organismen (GVO) zugelassen und eine Verseuchung der historischen Pflanzensammlungen in Kauf genommen. Der Dachverband Kulturpflanzen- und Nutztiervielfalt e.V. fordert Landwirtschaftsministerin Aigner auf, solche Versuche in Zukunft grundsätzlich zu verbieten.
Der Konflikt um die GVO-Versuche in der Genbank Gatersleben hat auch organisatorische Strukturfehler bei den deutschen Genbanken offenbart: Die Genbanken sind organisatorisch keine eigenständigen Institutionen, sondern wurden vor Jahren dem Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) unterstellt, das sich als Forschungs-€ und Züchtungseinrichtung versteht und neben konventioneller Züchtung teils selbst (oder in Verbindung mit privaten Firmen) Gentechnik-Versuche durchführt. Das IPK selbst führte in direkter Nachbarschaft der Genbank-Bestände GVO-Versuche durch, ohne dass die Leitungen der jeweiligen Genbanken rechtlich gegen solche Bedrohungen der von ihnen gehüteten Pflanzenbestände hätten vorgehen können. Der Dachverband Kulturpflanzen- und Nutztiervielfalt e.V. hält es für unbedingt erforderlich, dass die Genbanken einen rechtlich eigenständigen Status erhalten.
Auch bei der Ex-situ-Erhaltungsarbeit im Bereich Obstsortenvielfalt in Deutschland sieht der Dachverband Kulturpflanzen- und Nutztiervielfalt erhebliche Defizite. So hat es in den letzten 20 Jahren eine erhebliche Erosion bei Obstsorten-Sammlungen öffentlich-rechtlicher Einrichtungen gegeben. Zahlreiche, unter der Hoheit der einzelnen Bundesländer stehende Pflanzensammlungen wurden aufgrund von Mittelkürzungen gerodet. Die Gründung der 'Deutschen Genbank Obst' als Netzwerk einiger noch vorhandener öffentlicher und privater Einrichtungen sei zwar zu begrüßen, bleibe aber unverbindlich, solange keine Bundesmittel zur Verfügung gestellt werden und der Bund die konkrete Finanzierung den Ländern überlasse und sogar eigene Pflanzensammlungen - wie den Standort des Bundessortenamtes in Marquardt bei Potsdam - ganz aufzugeben beabsichtige. Hier müsse die Bundesregierung die direkte Zuständigkeit an sich ziehen und auch finanzielle Verantwortung übernehmen, fordert der Dachverband Kulturpflanzen- und Nutztiervielfalt e.V.
Auch bei der Ex-situ-Erhaltung bei Rebsorten könne in Deutschland keineswegs von einer wirksamen Sicherung genetischer Ressourcen gesprochen werden, so Hans-Joachim Bannier vom Dachverband Kulturpflanzenvielfalt e.V. Hier seien höhere Stückzahlen, mehrere Standorte sowie Maßnahmen zur Sicherung der Virusfreiheit der historischen Rebsorten vonnöten. Von der Bundesanstalt Landwirtschaft und Ernährung (BLE) sei zwar ein Auftrag zur Erfassung genetischer Ressourcen in Deutschland vergeben worden. Viele der im Rahmen dieses Auftrags formulierten Empfehlungen zur wirksamen Erhaltung der Rebsortenvielfalt würden jedoch nicht umgesetzt und der Bericht selbst werde bis heute unter Verschluss gehalten.
Der Dachverband Kulturpflanzen- und Nutztiervielfalt verweist in diesem Zusammenhang auf seine ausführliche Stellungnahme vom 17.4.2012 zum 'Nationalen Fachprogramm zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung pflanzengenetischer Ressourcen landwirtschaftlicher und gartenbaulicher Kulturpflanzen' der Bundesregierung vom 6.3.2012 (
Download
).
Den internationalen Tag der Biologischen Vielfalt nimmt der Dachverband Kulturpflanzen- und Nutztiervielfalt e.V. ebenfalls zum Anlass, auf erhebliche Mängel in den Reformplänen zum europäischen Saatgutrecht hinzuweisen. Die geplanten Regelungen dürfen nicht zu Lasten der Marktzulassung von Sorten für den Ökolandbau gehen. Vielfalts-Sorten und bäuerliches Saatgut müssen ohne Verwaltungsauflagen angebaut, getauscht und verkauft werden dürfen, so Susanne Gura. Die Hybridsorten der chemischen Industrie, die heute schon mehr als die Hälfte des kommerziellen Saatguts ausmachten, seien in der Regel auf Massenertrag und Chemie-Einsatz ausgerichtet; dies gehe allzu oft auf Kosten von Umwelt, Gesundheit und Geschmack. Der Dachverband fordert außerdem, dass für Verbraucher klar erkennbar sein müsse, wenn Saatgut nicht vermehrbar, mit biotechnologischen Verfahren gezüchtet oder mit Geistigen Eigentumsrechten belegt sei. Nur so können Verbraucher, Landwirte und Hobbygärtner frei wählen.
Diskussion
Login
Kontakt:
Dachverband Kulturpflanzen- und Nutztiervielfalt e.V., Susanne Gura
Email:
gura@dinse.net
Homepage:
http://kulturpflanzen-nutztiervielfalt.org/
Druckausgabe
Aktuelle News
RSS-Feed einrichten
Keine Meldung mehr verpassen
19.08.2025
Sauber sog i - jetzt wird um den Titel gekämpft!
Schafft "Müllbertshofen" es, den Pokal der Münchner Müllmeisterschaft - vom 13. bis 15. September 2025 - zu verteidigen?
Einstellung des ECO-Newsletters
Am 19. August wird der letzte ECO-Newsletter an die AbonnentInnen verschickt
18.08.2025
Kaum Platz für Busse:
Abfrage der Deutschen Umwelthilfe offenbart dringenden Nachholbedarf bei Busspuren in Großstädten
Moor-PV: Chance für Klimaschutz, Energiewende und Landwirtschaft
Orientierungshilfe für landwirtschaftliche Betriebe veröffentlicht
17.08.2025
Reichling gegen neue Erdgas-Förderung
BUND Naturschutz organisiert große Kundgebung direkt am Bohrplatz.
15.08.2025
Deutsche Umwelthilfe zum UN-Abkommen gegen Plastikmüll:
"Rückschlag im Kampf gegen wachsende Müllberge"
Plastikkrise ungelöst: UN-Verhandlungen scheitern an Blockadehaltung einzelner Staaten
UN-Mitgliedstaaten können sich auf keinen Vertragstext gegen Plastikverschmutzung einigen
Bundesregierung muss zu Klima-Verfassungsbeschwerden Stellung nehmen
Klagen für ausreichenden Klimaschutz nehmen wichtige Hürde
Wasserampel als hilfreiche Orientierung bei der Wassernutzung
Gemeinsam mit den Kommunalen Spitzenverbänden veröffentlicht das Hessische Landwirtschafts- und Umweltministerium den Leitfaden Wasserampel
ÖDP kritisiert Reiches Energie-Pläne
Naturschutzpartei: Nicht den gleichen Fehler von Peter Altmaier wiederholen, das kostet Arbeitsplätze und den Verlust von Spitztechnologie.
14.08.2025
Kostenpunkt PV-Anlage
Für wen rechnet sich die Investition wirklich?
Welt-Pferdetag am 20. August
Tierschutzbund fordert verbesserten Schutz von Pferden
Hitzewelle gefährdet Leben
Initiative "Grün in die Stadt" fordert: mehr Stadtgrün und die Umsetzung der 3-30-300-Regel
Messstationen melden deutschlandweit extrem hohe Ozonbelastung
Deutsche Umwelthilfe fordert Maßnahmen gegen Vorläuferstoffe aus Verkehr und industrieller Tierhaltung
Kenvue fördert Produkttransparenz: Adaption des EcoBeautyScore durch Neutrogena® in Deutschland
Mit der Einführung des neuen Ratings will Kenvue Menschen dabei unterstützen, nachhaltigere Gewohnheiten anzunehmen
Kein Skandal scheint groß genug: Es geht immer noch dreister
ÖDP kritisiert Rheinwasser-Umleitung in NRW-Braunkohlegruben: Gesundheitsgefahr durch PFAS.
13.08.2025
100-Tage-Bilanz der Merz-Regierung
Transparency Deutschland fordert Kurskorrektur
Hoyerswerda: Energiestruktur im Wandel
Die Agentur für Erneuerbare Energien e. V. (AEE) zeichnet die Stadt Hoyerswerda als Energie-Kommune des Monats August 2025 aus.
ÖDP kritisiert "Rolle rückwärts beim Umweltschutz"
Bio-Bauer Billmann warnt: "Entbürokratisierung, aber nicht so!"
Flexible Energie fürs Haus: SunLit Solar macht erstmals E-Autos zur Stromquelle für steckerfertige Speichersysteme
Neue Vehicle-to-Load-to-Home-Funktion des SunLit EV3600 ermöglicht AC-seitige Beladung von Balkonkraftwerkspeichern über Elektrofahrzeuge