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 ECO-News - die grüne Presseagentur
Presse-Stelle:  Bündnis 90/ Die Grünen Bundesvorstand, D-10115 Berlin
Rubrik:Politik & Gesellschaft    Datum: 07.02.2012
Klimawandelskeptiker: Vahrenholt Buch soll Energiewende torpedieren
Zum Klimaskeptiker-Buch "Die Kalte Sonne" von Fritz Vahrenholt erklärt Dr. Hermann Ott, Sprecher für Klimapolitik:

Das Buch von Fritz Vahrenholt ist ein Versuch, mit alten, längst widerlegten Klimaskeptiker-Thesen die Energiewende zu torpedieren. Die Strategie dahinter ist bekannt und simpel: "Furcht, Unsicherheit und Zweifel säen". So soll den Menschen der Eindruck vermittelt werden, es sei vielleicht doch vieles ungewiss und käme vermutlich gar nicht so schlimm. Das Ziel des RWE Managers ist klar: Jedes Jahr ohne verstärkte Klimaschutzanstrengungen bedeutet für die Energiekonzerne ein gewonnenes Jahr mit satten Profiten. Dafür ist sich Fritz Vahrenholt noch nicht einmal zu schade, alte abgekaute Thesen gegen den Klimawandel zum wiederholten Male aufzuwärmen.

Diese Thesen reihen sich ein in die groß angelegte Kampagne der fossilen Energieindustrie gegen die Energiewende hin zu Erneuerbaren Energien. Pietätsvollerweise hätte Herr Vahrenholt wenigstens noch ein Jahr warten können bis er aus dem RWE-Vorstand ausgeschieden ist.

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: twitter.com/#gruensprecher

Diskussion

Steuergelder für die Erderwärmungsthese (query am 08.02.2012 23:05:23)
Author query
Date 08.02.2012_23:05:23
Subject Steuergelder für die Erderwärmungsthese
Message Das ist natürlich wieder typisch. Weil Fritz Vahrenholt ein Mitglied der RWE-Geschäftsführung ist, wirft man ihm vor mit seiner Theorie Eigeninteressen zu vertreten. Dass die Vertreter der IPCC grusszügig mit Steuergeldern finanziert werden, verschweigt man. Beispielsweise ist das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) ein Institut der Leibniz-Gemeinschaft und wird zu etwa gleichen Teilen von Bund und Land finanziert. Im Jahr 2009 erhielt das Institut insgesamt etwa 8,6 Millionen Euro institutioneller Förderung sowie 2,1 Millionen Euro aus den Konjunkturprogrammen der Bundesregierung und dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung EFRE. Dazu kamen etwa 7,4 Millionen Euro Drittmittel für Forschungsprojekte. Überhaupt werden Mittels der CO2-These werden gigantische Geschäfte gemacht. Diese gehen auf Kosten der Steuerzahlenden und der kleinen und mittleren Unternehmen, die zusätzlich durch eine Menge absurder Vorschriften schikaniert werden. Viel nötiger wäre es, dafür zu sorgen dass weltweit jedes Unternehmen die Umwelttechnik anwendet, die auf hohem Niveau vorhanden wäre, vor allem Gewässerschutz, Luftreinhaltung und Recycling betreibt. Weiteres zum Thema ist nachzulesen in folgenden Büchern:
Kurt G. Blüchel Der Klimaschwindel, C. Bertelsmann
Propheten im Kampf um den Klimathron: Wie mit Ängsten um Geld und Macht gekämpft wird, Wolfgang Thüne
Die Lüge der Klimakatastrophe . und wie der Staat uns damit ausbeutet, Hartmut Bachmann, Frieling-Verlag, 6. erweiterte Auflage
Die Ökotyrannen, Regula Heinzelmann, Signum Verlag
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