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Presse-Stelle:  ECO-News Deutschland, D-81371 München
Rubrik:Essen & Trinken    Datum: 10.12.2011
HEIDELBERG IST BIO-HAUPTSTADT DEUTSCHLANDS
Heidelberg bleibt die attraktivste deutsche Großstadt für den Biofachhandel. Das ergibt eine exklusive Studie der Fachzeitschrift BIOwelt (Dezember-Ausgabe). Mit insgesamt elf Naturkostläden und Biosupermärkten bringt es die Universitätsstadt am Neckar auf eine Verkaufsflächendichte von rund 26 qm pro 1.000 Einwohner - mehr als jede andere deutsche Stadt mit mehr als 100.000 Einwohnern. Angetrieben wird der Wettbewerb in Heidelberg sowohl von dem bundesweiten Filialisten Alnatura als auch von den lokalen Mehrbetriebsunternehmen Fair & Quer und Füllhorn, die jeweils zwei Biosupermärkte in der 147.000-Einwohner-Stadt betreiben.

Auf dem zweiten Platz kann sich die bayerische Stadt Regensburg behaupten (rund 22 qm pro 1.000 Einwohner). Hier sind es vor allem die inhabergeführten Biosupermärkte, die den Wettbewerb bestreiten. Erlangen landet mit 19,5 qm pro 1.000 Einwohnern auf dem dritten Platz. Die Top 10 im Ranking sind fest in süddeutscher Hand: Fünf der am meisten umkämpften Städte liegen in Baden-Württemberg, vier in Bayern. Am Ende der Liste rangieren vor allem Städte aus strukturschwächeren Gebieten in Nordrhein-Westfalen und Ostdeutschland. "Insbesondere Bio-Filialisten halten sich hier zurück und setzen immer noch eher auf kaufkräftige Städte in Süddeutschland oder den Ausbau ihrer Ketten in den Großstädten", erläutert BIOwelt-Chefredakteur Karsten Runge, der die Studie verfasst hat, die Strukturunterschiede. Insbesondere in kleineren Städten unter 100.000 Einwohnern, die in der aktuellen Studie nicht erfasst sind, seien oft inhabergeführte Einzelmärkte die bevorzugte Bio-Adresse vor Ort. Unter den vier deutschen Millionenstädten weist München mit rund 11 qm pro 1.000 Einwohnern auf Platz 14 die größte Verkaufsflächendichte auf, gefolgt von Berlin auf Platz 19, Köln auf Platz 21 und Hamburg auf Platz 38.

Bisher ist der Fachhandel für Bioprodukte noch deutlich weniger konzentriert als der allgemeine Lebensmitteleinzelhandel. Nach BIOwelt-Erhebung entfallen erst ca. 19% der Verkaufsfläche im Biofachhandel auf die beiden größten Unternehmen Denn's und Alnatura. Allerdings nimmt die Konzentration nach der aktuellen BIOwelt-Studie allmählich zu. "Das Ranking beweist einerseits, dass die bundesweiten Marktführer Denn's und Alnatura mit ihrem Zweikampf um die Spitze den Wettbewerb anfachen," sagt Runge. Mit zusammen über 30 Neueröffnungen im aktuellen Geschäftsjahr trieben beide Unternehmen ihre Expansion voran. Auch für 2012 sei mit einem weiter deutlichen Wachstum der beiden Marktführer zu rechnen, da bereits etliche neue Standorte angemietet worden seien. "Auf der anderen Seite wird deutlich, dass auch die regionalen Mehrbetriebsunternehmen ihre Stellung bisher behaupten und teilweise sogar ausbauen können", so Runge. Als Beispiele nennt er die Bio Company, in Berlin mit 21 Filialen Marktführer, die Ketten Ebl in Nürnberg (12 Märkte), Vollcorner in München (9 Filialen), Naturgut in Stuttgart (6 Märkte) und Superbiomarkt in Münster (6 Märkte). Perspektivisch müssten sich diese Unternehmen jedoch auf einen wachsenden Wettbewerb mit den bundesweiten Filialisten Denn's Biomarkt und Alnatura einstellen.

Zur Studie: Untersucht wurden alle Bioläden und Biosupermärkte in den 80 deutschen Großstädten mit mehr als 100.000 Einwohnern, die zusammen für rund 25,5 Mio. Einwohner stehen. Nicht in der Erhebung berücksichtigt sind Reformhäuser und Hofläden sowie der allgemeine Lebensmitteleinzelhandel und Drogeriemärkte. Das Ranking erfolgte anhand der zusammengerechneten Verkaufsfläche der Läden in qm, bezogen auf 1.000 Einwohner.

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