Zurück zur ECO-World Startseite

Haftungsausschluss
Impressum
Storytelling statt PowerPoint European Business & Biodiversity Campaign  








  Forum
 
 
HOME | Top-Nachrichten | Essen & Trinken alle Nachrichten
 Hier finden Sie laufend aktuelle Nachrichten aus dem Themenbereich Ökologie.
Stichwort    Art 
Hilfe   neue Suche  alle Pressestellen anzeigen 
Wenn Sie Meldungen zu einem bestimmten Thema suchen, steht Ihnen die Navigation links zur Verfügung. - Mit ECO-News, dem Presseverteiler der ECO-World sind Sie immer auf dem Laufenden.

 ECO-News - die grüne Presseagentur
Presse-Stelle:  Bündnis 90/ Die Grünen Bundesvorstand, D-10115 Berlin
Rubrik:Essen & Trinken    Datum: 01.11.2011
Gen-Kartoffel Fortuna wird BASF kein Glück bringen
Zur von der BASF bei der EU beantragten Zulassung der gentechnisch veränderten Speisekartoffelsorte Fortuna erklärt Harald Ebner, Sprecher für Agrogentechnik:
Trotz ihres hoffnungsvollen Namens wird die Gen-Kartoffel Fortuna der BASF kein Glück bringen. Die breite Verbrauchermehrheit hat keinen Appetit auf Gen-Pommes, die als solche klar gekennzeichnet werden müssten. Das wissen auch die Verarbeiter von Speisekartoffeln. Sie haben bereits 2010 angekündigt, Fortuna nicht einsetzen zu wollen. Aus ähnlichen Gründen ist bereits die Gen-Stärkekartoffel "Amflora" zum Ladenhüter geworden. BASF sollte auch im Sinne seiner Aktionäre nicht länger versuchen, dem Markt Produkte aufzuzwingen, für die es keine Nachfrage gibt.

Selbst wenn die Gen-Knolle nur in kleinem Umfang angebaut würde, droht eine Kontamination der noch gentechnikfreien Kartoffelproduktion und -verarbeitung. Die massiv steigenden Kosten zur Vermeidung von gentechnischen Verunreinigungen im Verarbeitungsprozess würden auf die Verbraucherinnen und Verbrauchern abgewälzt, nicht auf BASF als Verursacherin. Über die Bestäubung durch Bienen wäre auch die Gentech-Freiheit des einheimischen Honigs in Gefahr. Bundesverbraucherschutzministerin Aigner muss sich deshalb in Brüssel gegen die Zulassung der neuen BASF-Kartoffel einsetzen.

Genauso wie bei Amflora gibt es auch zu Fortuna bereits konventionell gezüchtete und weitgehend resistente Alternativen. Fraglich bleibt zudem, ob eine gentechnisch erzeugte Resistenz in der Praxis wirklich langlebiger ist als konventionell eingezüchtete Resistenzen. Neben der Beschleunigung der konventionellen Züchtung durch gentechnikfreie moderne Hilfsmethoden (Smart Breeding, markergestützte Selektion) müssen die Anstrengungen zur Erforschung und Entwicklung vorbeugender Anbautechniken und alternativer Bekämpfungsstrategien deutlich verstärkt werden. Ein vielversprechender Ansatz des Leipziger Instituts für Pflanzenbiochemie ist die Gewinnung biologischer Fungizide aus höheren Pilzen (Schnecklingen), die effektiv gegen die Kraut- und Knollenfäule wirken. Solche Ansätze sollte die Bundesregierung viel stärker fördern als Forschung im Bereich Gentechnik.



Die Fraktionspressestelle auf Twitter: twitter.com/#gruensprecher

Diskussion

  Login


Anzeige
www.ECO-World.de

 
 
  Aktuelle News
  RSS-Feed einrichten
Keine Meldung mehr verpassen

15.12.2017
ZUKUNFTSENERGIE DEUTSCHLAND 4 - Vertriebsende bereits am 21. Dezember 2017. Attraktives Investmentangebot in bestehende Solar- und BHKW-Anlagen


Föttinger (ÖDP): "Sorgearbeit für Kinder honorieren statt Abtreibungen bewerben!" ÖDP positioniert sich gegen Vorschläge zur Änderung des § 219a StGB


14.12.2017
Schimmer-Göresz (ÖDP) "Steigende Waffenexporte sind verantwortungslos!" ÖDP beklagt friedenspolitisches Versagen der letzten Bundesregierung


Kalorienfallen auf dem Weihnachtsmarkt umgehen Die VERBRAUCHER INITIATIVE über energieärmere Alternativen


13.12.2017
Kaufland fördert E-Mobilität mit über 100 Ladestationen Bis Mitte Februar 2018 stehen den Kaufland-Kunden und -Mitarbeitern bundesweit bereits mehr als 40 Stationen zur Verfügung.


12.12.2017
Rinn ist Preisträger für "Deutschlands nachhaltigstes mittelgroßes Unternehmen 2018" Damit wird Rinn für seine konsequent umgesetzte Nachhaltigkeitsstrategie und für seine Vorreiterrolle in der Betonsteinbranche ausgezeichnet.


ÖDP: Rodung des Hambacher Waldes endgültig beenden! "Waldgebiet schützen!"


STADTLANDBIO 2018: Ernährungswende durch kommunale Ernährungspolitik? Kongress STADTLANDBIO, NürnbergConvention Center, 15.-16.02.2017


In der Weihnachtszeit auch an die Umwelt denken Die VERBRAUCHER INITIATIVE mit Tipps für einen nachhaltigeren Advent


  neue Partner