Zurück zur ECO-World Startseite

Haftungsausschluss
Impressum
Storytelling statt PowerPoint European Business & Biodiversity Campaign  








  Forum
 
 
HOME | Top-Nachrichten | Essen & Trinken alle Nachrichten
 Hier finden Sie laufend aktuelle Nachrichten aus dem Themenbereich Ökologie.
Stichwort    Art 
Hilfe   neue Suche  alle Pressestellen anzeigen 
Wenn Sie Meldungen zu einem bestimmten Thema suchen, steht Ihnen die Navigation links zur Verfügung. - Mit ECO-News, dem Presseverteiler der ECO-World sind Sie immer auf dem Laufenden.

 ECO-News - die grüne Presseagentur
Presse-Stelle:  Die Verbraucher Initiative e.V., D-12435 Berlin
Rubrik:Essen & Trinken    Datum: 19.07.2010
Vorsorglich mit Warnhinweis
Die VERBRAUCHER INITIATIVE zur Kennzeichnung von Farbstoffen
Berlin, 19. Juli 2010. Sie haben einen schlechten Ruf, sind aber im Lebensmittelsortiment weit verbreitet: Farbstoffe sorgen unter anderem für knallbunte Getränke, Süßigkeiten und Eiskreationen. Ab dem 20. Juli müssen einige von einem Warnhinweis begleitet werden.

Wie alle Lebensmittelzusatzstoffe müssen auch Farbstoffe stets auf den Verpackungen gekennzeichnet werden: Neben der Funktionsklasse finden Verbraucherinnen und Verbraucher auch den Namen oder die E-Nummer in der Zutatenliste. Die folgenden Stoffe müssen nun zusätzlich den Warnhinweis "Kann Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen" tragen:
 Tartrazin (E 102)
 Chinolingelb (E 104)
 Gelborange S (E 110)
 Azorubin (E 122)
 Cochenillerot (E 124)
 Allurarot (E 129)

Zwar kam die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) im März 2008 zu dem Schluss, dass wissenschaftlich nicht ausreichend belegt sei, dass diese Farbstoffe bei Kindern Hyperaktivität verursachten. Das EU-Parlament entschied sich dennoch vorsorglich für diesen Warnhinweis. Für Verbraucher bedeutet diese Vorschrift zweierlei, weiß Laura Gross, Ernährungsreferentin der VERBRAUCHER INITIATIVE: "Zum einen fällt es nun leichter, die durchaus kritisch zu bewertenden Farbstoffe zu meiden und zum anderen werden die Hersteller diese Verbindungen nicht mehr einsetzen. Beides ist ein Gewinn."

Die Farbstoffe, die nun mit diesem Warnhinweis daher kommen müssen, sind nur sechs von insgesamt 42 Farbstoffen. Alle sechs sind bekannt dafür, bei entsprechend veranlagten Menschen allergieähnliche Symptome auslösen zu können. Damit sind sie unter den mehr als 300 zugelassenen Zusatzstoffen nicht allein. "Gerade für Lebensmittel, die gern und viel von Kindern gegessen werden, empfiehlt sich ein genauer Blick in die Zutatenliste", rät die Ernährungswissenschaftlerin. An Theken und Ständen müssen das Personal oder ein Zutatenbuch Auskunft geben können.

Ausführliche Informationen rund um das Thema Lebensmittelzusatzstoffe sowie eine detaillierte Vorstellung aller in der EU zugelassenen Zusatzstoffe finden Sie kostenlos auf www.zusatzstoffe-online.de.


Diskussion

  Login


Anzeige
www.ECO-World.de

 
 
  Aktuelle News
  RSS-Feed einrichten
Keine Meldung mehr verpassen

15.12.2017
ZUKUNFTSENERGIE DEUTSCHLAND 4 - Vertriebsende bereits am 21. Dezember 2017. Attraktives Investmentangebot in bestehende Solar- und BHKW-Anlagen


Föttinger (ÖDP): "Sorgearbeit für Kinder honorieren statt Abtreibungen bewerben!" ÖDP positioniert sich gegen Vorschläge zur Änderung des § 219a StGB


14.12.2017
Schimmer-Göresz (ÖDP) "Steigende Waffenexporte sind verantwortungslos!" ÖDP beklagt friedenspolitisches Versagen der letzten Bundesregierung


Kalorienfallen auf dem Weihnachtsmarkt umgehen Die VERBRAUCHER INITIATIVE über energieärmere Alternativen


13.12.2017
Kaufland fördert E-Mobilität mit über 100 Ladestationen Bis Mitte Februar 2018 stehen den Kaufland-Kunden und -Mitarbeitern bundesweit bereits mehr als 40 Stationen zur Verfügung.


12.12.2017
Rinn ist Preisträger für "Deutschlands nachhaltigstes mittelgroßes Unternehmen 2018" Damit wird Rinn für seine konsequent umgesetzte Nachhaltigkeitsstrategie und für seine Vorreiterrolle in der Betonsteinbranche ausgezeichnet.


ÖDP: Rodung des Hambacher Waldes endgültig beenden! "Waldgebiet schützen!"


STADTLANDBIO 2018: Ernährungswende durch kommunale Ernährungspolitik? Kongress STADTLANDBIO, NürnbergConvention Center, 15.-16.02.2017


In der Weihnachtszeit auch an die Umwelt denken Die VERBRAUCHER INITIATIVE mit Tipps für einen nachhaltigeren Advent


  neue Partner