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Presse-Stelle:  ECO-News Deutschland, D-81371 München
Rubrik:Essen & Trinken    Datum: 01.07.2010
Seit 1. Juli: neue EU-Etikettierungsregeln und neues EU-Bio-Logo
Beim "Euro-Blatt" sind die EU-Sterne in Form eines Blatts vor einem grünen Hintergrund angeordnet.
Am 1. Juli 2010 traten neue EU-Vorschriften für die Kennzeichnung ökologischer/biologischer Lebensmittel und für die Abbildung des neuen EU-Öko/Bio-Siegels in Kraft. Das so genannte "Euro-Blatt" ist nun für alle verpackten Bioprodukte, die in einem EU-Mitgliedstaat hergestellt wurden und die notwendigen Normen erfüllen, verbindlich vorgeschrieben. Neben dem EU-Bio-Logo können auch andere private, regionale oder nationale Gütesiegel abgebildet werden. Für nicht verpackte und eingeführte Bio-Erzeugnisse ist es fakultativ. Abgesehen vom Logo schreiben die neuen Kennzeichnungsvorschriften auch die verbindliche Angabe des Ortes vor, an dem die landwirtschaftlichen Rohstoffe für das Produkt erzeugt wurden, sowie der Codenummer der Zertifizierungsstelle, die für die Kontrollen zuständig war. Die Wirtschaftsteilnehmer verfügen über einen Übergangszeitraum von zwei Jahren, um den neuen Kennzeichnungsvorschriften nachzukommen. Eine weitere Änderung betrifft die erstmalige Einführung von EU-Vorschriften für die ökologische Aquakultur.

"Wir hoffen, dass sich das neue EU-Bio-Logo zu einem EU-weit anerkannten Symbol für die Erzeugung biologischer Lebensmittel entwickelt, bei dem der Verbraucher darauf vertrauen kann, dass die Erzeugnisse vollständig im Einklang mit den strengen EU-Vorschriften für den Bio-Landbau produziert wurden", sagte der für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung zuständige EU-Kommissar Dacian Ciolo§. "Ich hoffe, diese Änderungen bewirken nicht nur einen Anschub für die biologische Erzeugung, sondern auch einen besseren Verbraucherschutz".

Beim "Euro-Blatt" sind die EU-Sterne in Form eines Blatts vor einem grünen Hintergrund angeordnet. Es vermittelt den Verbrauchern zwei klare Botschaften: die Natur und Europa. Das Logo wurde bei der Kommission als Kollektivmarke eingetragen. Es wurde von dem deutschen Studenten Dusan Milenkoviæ entworfen und ging im Rahmen eines Wettbewerbs für EU-Kunststudenten nach einer Online-Abstimmung klar als Sieger hervor. Der Sieger sowie der zweite und dritte Preisträger werden bei der offiziellen Preisverleihung am 19. Juli 2010 in Brüssel geehrt, die mit der Konferenz über die Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik am 19. und 20. Juli zusammenfällt.


Neue Bedingungen für die ökologische Aquakultur

Die neuen Vorschriften betreffen auch die ökologische Aquakulturerzeugung von Fischen, Schalentieren und Algen. Die Vorschriften enthalten EU-weite Auflagen für das aquatische Produktionsumfeld, die Trennung ökologischer und nicht-ökologischer Einheiten sowie den Tierschutz, einschließlich der Höchstbesatzdichte, die ein messbarer Indikator für das Wohlergehen von Tieren ist. Gemäß den Vorschriften ist auf Artenvielfalt zu achten und ein durch künstliche Hormone induziertes Laichen untersagt. Es sollte Bio-Fischfutter verwendet werden, das mit Fischfutter aus nachhaltig bewirtschafteten Fischereien ergänzt wird. Für die Muschelproduktion und für Algen gelten besondere Vorschriften.

Die für Fischerei und Maritime Angelegenheiten zuständige EU-Kommissarin Maria Damanaki sagte hierzu: "Europaweite Vorschriften für die ökologische Aquakultur sind jetzt Wirklichkeit. Sie ermöglichen den Verbrauchern eine bewusste Wahl, sollen eine gesunde und umweltgerechte Produktion fördern und bieten eine wirtschaftlich rentable Alternative zum herkömmlichen Intensivkonzept. Die EU ist der größte Markt für essbare Meerestiere weltweit, und so sollte Europa auch die Vorreiterrolle bei der Erstellung umfassender Vorschriften für diesen Bereich übernehmen. Zu den Prioritäten in meiner Amtszeit gehören Nachhaltigkeit und sozialer Zusammenhalt im Fischerei- und Aquakultursektor. Die neuen Vorschriften für die ökologische Aquakultur stellen einen Meilenstein dar, weil sie diesen Prioritäten Rechnung tragen."

Im Jahr 2008 waren in der EU etwa 123 zertifizierte ökologische Aquakulturanlagen in Betrieb, von insgesamt 225 weltweit. Auf sie entfiel 2008 nahezu die Hälfte der Weltproduktion (50 000 Tonnen). Die fünf Mitgliedstaaten mit der größten Produktion sind das Vereinigte Königreich, Irland, Ungarn, Griechenland und Frankreich. Die am häufigsten gezüchtete Art ist Lachs.

Einzelheiten zu den neuen Vorschriften und zum EU-Öko-Siegel sind auf der EU-Website zur biologischen Landwirtschaft zu finden: www.organic-farming.europa.eu

Informationen über die Konferenz über die Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik finden sich unter: ec.europa.eu/agriculture/cap-post-2013/conference/index_de.htm

MEDIA CONSULTA Deutschland GmbH
Gunnar Hansen
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