Zurück zur ECO-World Startseite

Haftungsausschluss
Impressum
Storytelling statt PowerPoint European Business & Biodiversity Campaign  








  Forum
 
 
HOME | Top-Nachrichten | Essen & Trinken alle Nachrichten
 Hier finden Sie laufend aktuelle Nachrichten aus dem Themenbereich Ökologie.
Stichwort    Art 
Hilfe   neue Suche  alle Pressestellen anzeigen 
Wenn Sie Meldungen zu einem bestimmten Thema suchen, steht Ihnen die Navigation links zur Verfügung. - Mit ECO-News, dem Presseverteiler der ECO-World sind Sie immer auf dem Laufenden.

 ECO-News - die grüne Presseagentur
Presse-Stelle:  Bündnis 90/ Die Grünen Bundesvorstand, D-10115 Berlin
Rubrik:Essen & Trinken    Datum: 30.03.2010
Schutz für Osterhasen und Kaninchen: Aigner reagiert zögerlich und mangelhaft
Zur vorösterlichen Debatte um die tierquälerische Haltung von Kaninchen und Hasen und den jüngsten Ankündigungen von Ministerin Aigner erklären Ulrike Höfken, Sprecherin für Ernährungspolitik, und Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik:

Das Prüfversprechen von Ministerin Aigner zur Kaninchenhaltung samt ihrer Ankündigung, in dieser Wahlperiode die Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung zu ergänzen, bleibt zögerlich und vage. Zudem sind die von Aigner genannten Regelungsbereiche nicht ausreichend: Zu einer artgerechten Haltung von Kaninchen gehören nicht nur deutlich mehr Platz und Spielgeräte, sondern auch Auslauf- und Rückzugsmöglichkeiten, Einstreu, artgemäße Fütterung, Nestboxen und Äste zum Nagen. Statt nur tatenlos auf das Tierschutzgesetz zu verweisen, sollte Frau Aigner es auch konkret in Verordnungen umsetzen, um wenigstens die allerschlimmsten Missstände sofort zu unterbinden.

Kaninchenfleisch kommt fast nie aus dem geräumigen Auslaufstall vom Hobbykaninchenzüchter, sondern meist aus tierquälerischer Haltung aus dem Ausland, aber auch aus Deutschland. Grund für die seit Jahren katastrophale Tierquälerei bei Kaninchen auch in Deutschland und der EU ist das Fehlen von gesetzlichen Vorschriften zu Haltung, Transport und Schlachtung. Wir fordern solche verbindlichen Vorgaben seit langem gegen die Blockadehaltung der anderen Parteien ein. Ansätze wie eine freiwillige Selbstverpflichtung der Betriebe für eine tiergerechte Haltung haben sich in der Vergangenheit als wirkungsloser Etikettenschwindel erwiesen.

Es ist höchste Zeit, durch klare Tierschutzstandards tiergerechte Alternativen wie die Gruppenhaltung am Boden und Freilandhaltung zu fördern und gegen die unfaire Konkurrenz auf Kosten der Tiere vorzugehen. Die Kaninchenhaltung braucht einen großen Hasensprung vorwärts statt weiterer vorgezogener Ostersonntagsreden.

Diskussion

  Login


Anzeige
www.ECO-World.de

 
 
  Aktuelle News
  RSS-Feed einrichten
Keine Meldung mehr verpassen

27.09.2016
Das eigene Start-Up finden AöL-Jungunternehmer beleben die Bio-Idee


Klimaschutzplan 2050 untergräbt Beschlüsse des Pariser Klimaabkommens Bioland fordert Überarbeitung des Plans

10 Jahre "Qualitätsoffensive Naturparke" Sechzehn Naturparke auf dem Deutschen Naturpark-Tag 2016 ausgezeichnet


"Natur inklusive" Naturparke verbinden Naturschutz und naturnahe Erholung mit gesellschaftlichem Engagement


ForestFinance mit neuer Website Übersichtlich, schnell und zeitgemäß


26.09.2016
Klimaschutz/Biologische Vielfalt Hendricks unterstützt Kooperation zwischen Ruanda und El Salvador beim Wiederaufbau von Wäldern

Klimaschutz im Flugverkehr: Zu spät, zu schwach, zu wenig seriös ICAO-Vollversammlung berät ab morgen unangemessenen Entwurf zum Klimaschutz

Tierhaltung: Keine substanzlosen Schachzüge mehr Ankündigung eines staatlichen Tierwohllabels durch Landwirtschaftsminister Schmidt

Klimaschutz im Luftverkehr kann nicht länger vertagt werden Flugverkehr als blinder Fleck beim Klimaschutz

  neue Partner