Zurück zur ECO-World Startseite

Haftungsausschluss
Impressum
GREEN BRANDS European Business & Biodiversity Campaign  








  Forum
 
 
HOME | Top-Nachrichten | Essen & Trinken alle Nachrichten
 Hier finden Sie laufend aktuelle Nachrichten aus dem Themenbereich Ökologie.
Stichwort    Art 
Hilfe   neue Suche  alle Pressestellen anzeigen 
Wenn Sie Meldungen zu einem bestimmten Thema suchen, steht Ihnen die Navigation links zur Verfügung. - Mit ECO-News, dem Presseverteiler der ECO-World sind Sie immer auf dem Laufenden.

 ECO-News - die grüne Presseagentur
Presse-Stelle:  Bündnis 90/ Die Grünen Bundesvorstand, D-10115 Berlin
Rubrik:Essen & Trinken    Datum: 23.03.2010
Kein Osterhase aus Qual-Mast
Anlässlich der neuen Berichte über die miserablen Zustände in Kaninchenmastanlagen erklären Ulrike Höfken, Sprecherin für Ernährungspolitik, und Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik:

Kaninchenfleisch kommt zum größten Teil aus tierquälerischer Haltung aus dem Ausland, aber auch aus Deutschland. Zur Osterzeit gilt: Kein Kaninchenfleisch aus tierquälerischer Haltung auf dem Teller.

Die Berichte der Tierschutzorganisation "Vier Pfoten" und des ARD-Magazins "Report Mainz" sind alarmierend. Die Kaninchen vegetieren in viel zu engen und maroden Käfigen dahin und ziehen sich gravierende Verletzungen zu. Unsere langjährige Forderung nach klaren gesetzlichen Grundlagen, besseren Kontrollen und einer konsequenten Durchsetzung des Tierschutzgesetzes wird wieder bestätigt. Trotz der offensichtlichen und seit langem bekannten Missstände in der Kaninchenhaltung gibt es weder in Deutschland noch auf EU-Ebene gesetzliche Vorschriften für Haltung, Transport und Schlachtung von Kaninchen. Seit Jahren fordern wir eine effektive Änderung der Haltungsverordnungen, die jedoch von den anderen Parteien blockiert wird. Die christlich-liberale Bundesregierung wendet nicht einmal das Tierschutzgesetz an, um wenigstens die offensichtlichsten und schwerwiegendsten Missstände auszuräumen. Ministerin Aigner macht sich so zur Handlangerin der Betriebe, die nur durch Tierquälerei ihren Profit erwirtschaften.

Dabei gibt es tiergerechte Alternativen wie die Gruppenhaltung am Boden oder die Freilandhaltung. Der Versuch, mit einem "freiwilligen" Qualitätssiegel die Situation zu verbessern, ist hingegen gescheitert. Das Gütesiegel der Qualitätsgemeinschaft Kaninchen hat nicht zur Verbesserung beigetragen. Die Videoaufzeichnungen aus diesem Jahr belegen, dass selbst in zertifizierten Mastanlagen der Tierschutz mit Füßen getreten wird. Das Siegel ist ein Etikettenschwindel, solange die gesetzliche Grundlage für eine artgerechte Kaninchenhaltung fehlt und diese auch nicht überwacht wird.

Schwarz-Gelb muss dem Anspruch des im Grundgesetz verankerten Staatsziels Tierschutz gerecht werden und umfassend tiergerechte Haltungssysteme und eine Haltungsverordnung einführen. Wir fordern Ministerin Aigner auf, endlich effektive Gesetze zum Schutz der Tiere zu ergreifen.

Diskussion

  Login


Anzeige
www.ECO-World.de

 
 
  Aktuelle News
  RSS-Feed einrichten
Keine Meldung mehr verpassen

30.08.2016
Regierung fährt Kraft-Wärme-Kopplung vor die Wand Mit ihrer Verzögerungstaktik hat die Bundesregierung eine ganze Effizienz-Branche an den Rand des Abgrunds geführt.

eneloop steckt Energie in Umweltorganisationen Panasonic hilft der Umwelt mit europaweiter Aktion


29.08.2016
"Intelligent vernetzen, speichern und verbrauchen" 10. Jubiläum des StorageDays mit Schwerpunkten SmartHome, Energiespeicher, Elektromobilität und Branchenvernetzung


Ausschreibung: Enspire Award mit 5.000 Euro dotiert Mit dem Preis unterstützt Enspire die Energiewende über die europäischen Grenzen hinaus.


Weltweite Anerkennung und 40.000 Euro Preisgeld 5. Internationaler One World Award - Aufruf zur Nominierung


AIRY-Pflanzentöpfe: Luftreinigende Wirkung vom Fraunhofer Institut bestätigt


Die Jobsuche im Zeitalter des Internets: Schneller, einfacher, direkter und vielfältiger


25.08.2016
Der CO2-Steuer-Lohn: CO2-Steuer und bedingungsloses Grundeinkommen

STADTLANDBIO 2017: Kongress diskutiert die Rolle der Kommunen für die Zukunft des Ökolandbaus Nächster Termin steht: 16. und 17. Februar 2017 | Kongress für Kommunen parallel zur BIOFACH


  neue Partner