Zurück zur ECO-World Startseite

Haftungsausschluss
Impressum
Storytelling statt PowerPoint European Business & Biodiversity Campaign  








  Forum
 
 
HOME | Top-Nachrichten | Energie & Technik alle Nachrichten
 Hier finden Sie laufend aktuelle Nachrichten aus dem Themenbereich Ökologie.
Stichwort    Art 
Hilfe   neue Suche  alle Pressestellen anzeigen 
Wenn Sie Meldungen zu einem bestimmten Thema suchen, steht Ihnen die Navigation links zur Verfügung. - Mit ECO-News, dem Presseverteiler der ECO-World sind Sie immer auf dem Laufenden.

 ECO-News - die grüne Presseagentur
Presse-Stelle:  Dr. Franz Alt Journalist, D-76530 Baden-Baden
Rubrik:Energie & Technik    Datum: 15.03.2010
Gorleben: Röttgen riskiert Atommüll-Gau
Umweltminister Röttgen, der kürzlich noch vom Ende der Atomkraft in Deutschland sprach, will weiterhin den Salzstock Gorleben als mögliches Atommüll-Endlager untersuchen lassen.
Wie ungeeignet Salzbergwerke für solche Vorhaben sind, zeigt sich eindrucksvoll weiter südlich im Lager Asse - der drohende Einsturz ist nur der Höhepunkt einer langen Reihe von Zwischenfällen und Rückschlägen. Der BUND fordert: Schluss mit der Geisterfahrt! Das Projekt Gorleben muss beerdigt werden. Die Suche nach geeigneten Standorten muss deutschlandweit fortgeführt werden. Gleichzeitig muss der Atomausstieg so rasch wie möglich umgesetzt werden.

Hubert Weiger, BUND-Vorsitzender: "Die Bundesregierung riskiert in Gorleben nach der Asse den nächsten Atommüll-Gau. Wenn Umweltminister Röttgen einseitig auf Gorleben setzt, dann stellt er die Interessen der Atomkraftwerksbetreiber vor die Sicherheitsinteressen der Bevölkerung. Und nicht nur in Gorleben will die Bundesregierung ihre atompolitische Geisterfahrt fortsetzen. Die geplanten Laufzeitverlängerungen für alte Atomkraftwerke werden das Atommüllproblem weiter verschärfen."

Weiger warf Umweltminister Röttgen außerdem vor, Gorleben weiter nach dem aus den 30er Jahren stammenden Bergrecht zu erkunden. Ein solches Vorgehen gewährleiste nicht die Beteiligungsrechte von Bürgerinitiativen und Umweltverbänden, da sie nach Bergrecht nicht zwingend vorgesehen seien. Für die Erkundung möglicher Endlagerstandorte seien die umfassende Information und die Mitwirkung von Bevölkerung und Verbänden jedoch von Anfang an erforderlich. Alles andere zeuge von einem mangelnden Demokratieverständnis bei den politisch Verantwortlichen...

...Wer wie Union und FDP am Endlagerstandort Gorleben festhalte und zugleich längere Laufzeiten für die Atomkraftwerke ankündige, wolle offensichtlich keine Lösung für die Endlagerung des Strahlenabfalls, sondern heize die gesellschaftlichen Konflikte um die Atomenergie in Deutschland weiter an, sagte Weiger - mehr

Minister Röttgen muss nun Stellung beziehen: Will er die Konsequenzen aus dem ziehen, was er kürzlich angekündigt hat? Oder macht er eine Kehrwende, sobald ihm der politische Wind ins Gesicht weht? Fordern Sie den Minister nun auf, zu seinem Wort zu stehen.

Schreiben Sie ihm eine E-Mail - ganz einfach unter www.bund.net/?id=4566

Röttgen: Wir müssen uns der Verantwortung für die Entsorgung radioaktiver Abfälle endlich stellen

Bundesumweltministerium: Gorleben wird weiter erkundet: Transparenz und Verlässlichkeit des Entscheidungsprozesses stehen im Vordergrund - mehr
Quelle: Bund 2010

Diskussion

  Login


Anzeige
www.ECO-World.de

 
 
  Aktuelle News
  RSS-Feed einrichten
Keine Meldung mehr verpassen

07.12.2016
Von Mensch zu Mensch - Creativhotel Luise feiert 60 Jahre Jubiläum in Erlangen Umweltfreundlich, sozial und kreativ geht Hotelierfamilie Förtsch in die Zukunft


Steinheilkunde in der TCM Wirkung und Anwendung der wichtigsten Heilsteine bei Beschwerden und Krankheiten


06.12.2016
Urteil bestätigt: Deutschland steigt aus der Atomkraft aus Das ist ein guter Tag für die Energiewende.

Bittere Nachricht zu Nikolaus Schokolade bleibt unfair


Teilerfolg für Atomkonzerne Bürger zahlen die Zeche

Die Atomkonzerne sind bereits entschädigt - viel zu stark Schon in der Atommüllfrage ist vom Verursacherprinzip abgewichen worden

Kundenorientierung für lokale Unternehmen bei Seitentitel und Seitenbeschreibung Grundlegendes damit Ihre Zielgruppe auf Ihren Link im Internet klickt


05.12.2016
Betriebliches Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement entwickeln - Ressourcen schonen Fernstudium an der Universität Koblenz-Landau im Sommersemester 2017. Anmeldeschluss ist der 15. März 2017.


Wenn das Leben siegt, wird es keine Verlierer mehr geben Eine Solidaritätsbotschaft an Standing Rock aus dem Friedensforschungszentrum Tamera, von Martin Winiecki


  neue Partner
 
fischerwerke GmbH & Co. KG
EIN UNTERNEHMEN DER UNTERNEHMENSGRUPPE FISCHER