Zurück zur ECO-World Startseite

Haftungsausschluss
Impressum
Storytelling statt PowerPoint European Business & Biodiversity Campaign  








  Forum
 
 
HOME | Top-Nachrichten | Essen & Trinken alle Nachrichten
 Hier finden Sie laufend aktuelle Nachrichten aus dem Themenbereich Ökologie.
Stichwort    Art 
Hilfe   neue Suche  alle Pressestellen anzeigen 
Wenn Sie Meldungen zu einem bestimmten Thema suchen, steht Ihnen die Navigation links zur Verfügung. - Mit ECO-News, dem Presseverteiler der ECO-World sind Sie immer auf dem Laufenden.

 ECO-News - die grüne Presseagentur
Presse-Stelle:  Bündnis 90/ Die Grünen Bundesvorstand, D-10115 Berlin
Rubrik:Essen & Trinken    Datum: 12.02.2010
Weniger ist mehr - Pestizideinsatz muss deutlich reduziert werden
Zur Vorstellung der Ergebnisse einer europaweiten Studie unter Beteiligung der Universität Göttingen über die Auswirkungen des Pestizideinsatzes auf die Artenvielfalt erklären Ulrike Höfken, Sprecherin für Ernährungspolitik und Agrogentechnik, und Undine Kurth, parlamentarische Geschäftsführerin und Sprecherin für Naturschutzpolitik:

Die Studie der Universität Göttingen zeigt, wie dringend notwendig es ist, den Einsatz von Pestiziden sofort erheblich zu reduzieren. Die Studie zeigt, dass der hohe Einsatz von Pestiziden hauptverantwortlich ist für den Rückgang von Pflanzen und Tieren in der Agrarlandschaft bis hin zu einer Halbierung der vor Ort vorkommenden Arten. Nach einer aktuellen französischen Studie des Agrarforschungsinstituts INRA kann der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln kurzfristig um 30 Prozent reduziert werden, ohne Änderungen der bisherigen Produktionsmethoden oder nennenswerte Ertragseinbußen in Kauf nehmen zu müssen.

Wir fordern die Bundesregierung auf, endlich ein nationales Pestizidreduktionsprogramm mit konkreten Minderungszielen vorzulegen. Die Europäische Kommission muss dies im Rahmen des Aktionsrahmens der Gemeinschaft für den nachhaltigen Einsatz von Pestiziden von allen Mitgliedsstaaten einfordern. Forschung, Entwicklung und Anwendung alternativer Pflanzenschutzmaßnahmen müssen von staatlicher Seite gefördert und vorangetrieben werden.

Im internationalen Jahr der Biodiversität 2010 ist es eine traurige Bilanz, dass weder die Weltgemeinschaft noch die Europäische Union noch die Bundesrepublik Deutschland das Ziel, bis 2010 den Verlust an biologischer Vielfalt zu stoppen, auch nur annähernd erreichen. Wer international den Schutz der Biodiversität voran bringen will, muss damit zu Hause anfangen. Insbesondere Deutschland als amtierende Präsidentschaft der UN-Biodiversitätskonvention ist hier in der Pflicht.

In der anstehenden EU-Agrarreform muss der Schutz der Biodiversität durch Förderung wie Reglementierung wirksam verankert werden.

Diskussion

  Login


Anzeige
www.ECO-World.de

 
 
  Aktuelle News
  RSS-Feed einrichten
Keine Meldung mehr verpassen

06.12.2016
Urteil bestätigt: Deutschland steigt aus der Atomkraft aus Das ist ein guter Tag für die Energiewende.

Bittere Nachricht zu Nikolaus Schokolade bleibt unfair


Teilerfolg für Atomkonzerne Bürger zahlen die Zeche

Die Atomkonzerne sind bereits entschädigt - viel zu stark Schon in der Atommüllfrage ist vom Verursacherprinzip abgewichen worden

Kundenorientierung für lokale Unternehmen bei Seitentitel und Seitenbeschreibung Grundlegendes damit Ihre Zielgruppe auf Ihren Link im Internet klickt


05.12.2016
Betriebliches Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement entwickeln - Ressourcen schonen Fernstudium an der Universität Koblenz-Landau im Sommersemester 2017. Anmeldeschluss ist der 15. März 2017.


Wenn das Leben siegt, wird es keine Verlierer mehr geben Eine Solidaritätsbotschaft an Standing Rock aus dem Friedensforschungszentrum Tamera, von Martin Winiecki


Gartenboden wird Boden des Jahres 2017 Gartenböden stehen für Naturerlebnis und Lebensqualität


Umstellung PKW-Fuhrpark bei Rinn Beton- und Naturstein auf alternative Antriebe Deutliche Reduzierung des CO2-Flotten-Ausstoßes hat hohe Priorität


  neue Partner
 
fischerwerke GmbH & Co. KG
EIN UNTERNEHMEN DER UNTERNEHMENSGRUPPE FISCHER