Zurück zur ECO-World Startseite

Haftungsausschluss
Impressum
GREEN BRANDS European Business & Biodiversity Campaign  








  Forum
 
 
HOME | Top-Nachrichten | Essen & Trinken alle Nachrichten
 Hier finden Sie laufend aktuelle Nachrichten aus dem Themenbereich Ökologie.
Stichwort    Art 
Hilfe   neue Suche  alle Pressestellen anzeigen 
Wenn Sie Meldungen zu einem bestimmten Thema suchen, steht Ihnen die Navigation links zur Verfügung. - Mit ECO-News, dem Presseverteiler der ECO-World sind Sie immer auf dem Laufenden.

 ECO-News - die grüne Presseagentur
Presse-Stelle:  Bündnis 90/ Die Grünen Bundesvorstand, D-10115 Berlin
Rubrik:Essen & Trinken    Datum: 10.11.2009
Bundesrat lässt Milchbauern im Stich
Zur der heutigen Entscheidung des Bundesrats über die jüngsten Vorschlägen der EU-Agrarminister zur Milchpolitik erklärt Ulrike Höfken MdB:
Die Entscheidung des Bundesrates, die Vorschläge der EU-Agrarministerinnen und -minister zur nationalen Milchmengenbegrenzung abzulehnen, sind ein Schlag ins Gesicht der Milchbauern, deren Existenz nach wie vor durch Preisverfall aufgrund der Überproduktion gefährdet ist.

Die EU-Agrarministerinnen und -minister haben bei ihrem Treffen in Luxemburg am 19. Oktober erstmals die Übermengen als Problemursache anerkannt und den Weg für das Herauskaufen und die Stilllegung von Milchquoten durch die Mitgliedsstaaten freigemacht. Der Bundesrat aber lässt dieses wichtige Marktentlastungsinstrument ungenutzt und die Milchbauern damit im Stich.

CDU/CSU, FDP und SPD in Bund und Ländern setzen weiter unbelehrbar auf die alten Konzepte zum Auslaufen der Mengenregulierung, Überschuss-Erzeugung und Weltmarktfixierung. Auch der Europäische Rechnungshof und Frankreich warnen vor weiteren Milchübermengen und sehen Regulierungsbedarf. Der erneut angekündigte EU-Milchfonds und die Millionenhilfen durch die schwarz-gelbe Koalition sind nur eine Verlängerung der bisherigen Sterbehilfemaßnahmen für die Betriebe, solange nichts gegen die Überproduktion getan wird. Weniger als 1000 Euro pro Betrieb bringen nichts, wenn einige Höfe Verluste von bis zu 9000 Euro pro Monat machen.

Es ist unverantwortlich, Milliarden an Steuermitteln für aggressive Markteroberungspolitik einzusetzen, die den heimischen Mittelstand, die Umwelt und die Bauern in den Importländern durch Dumpingpreise ruinieren.

Die Zukunft der bäuerlichen und mittelständischen Landwirtschaft in Deutschland und Europa darf nicht länger von ideologischen Neoliberalen aufs Spiel gesetzt werden. Wenn eine Regulierung des Marktes beim Wein möglich und sinnvoll ist, muss das auch für die Milch gelten

Diskussion

  Login


Anzeige
www.ECO-World.de

 
 
  Aktuelle News
  RSS-Feed einrichten
Keine Meldung mehr verpassen

29.08.2016
"Intelligent vernetzen, speichern und verbrauchen" 10. Jubiläum des StorageDays mit Schwerpunkten SmartHome, Energiespeicher, Elektromobilität und Branchenvernetzung


Ausschreibung: Enspire Award mit 5.000 Euro dotiert Mit dem Preis unterstützt Enspire die Energiewende über die europäischen Grenzen hinaus.


Weltweite Anerkennung und 40.000 Euro Preisgeld 5. Internationaler One World Award - Aufruf zur Nominierung


AIRY-Pflanzentöpfe: Luftreinigende Wirkung vom Fraunhofer Institut bestätigt


Die Jobsuche im Zeitalter des Internets: Schneller, einfacher, direkter und vielfältiger


25.08.2016
STADTLANDBIO 2017: Kongress diskutiert die Rolle der Kommunen für die Zukunft des Ökolandbaus Nächster Termin steht: 16. und 17. Februar 2017 | Kongress für Kommunen parallel zur BIOFACH


Discounter Aldi - einfaches Beispiel für Kundenorientierung im Einzelhandel Mit einer kleinen Maßnahme in der Kundenwahrnehmung viel erreichen


23.08.2016
Großdemonstrationen am 17. September in sieben Städten Mit sieben parallelen Großdemonstrationen will ein breites gesellschaftliches Bündnis den immer lauter werdenden Protest gegen die umstrittenen Handelsabkommen CETA und TTIP am 17. September bundesweit auf die Straße bringen.


Widerstand gegen TTIP und CETA: Leuchtturm zivilgesellschaftlicher Demokratie Die Menschen wollen nicht länger eine ungezügelte Globalisierung akzeptieren, die nur wenigen nutzt. Sie kämpfen darum, das Primat der Politik zurückzugewinnen.

  neue Partner