Zurück zur ECO-World Startseite

Haftungsausschluss
Impressum
GREEN BRANDS European Business & Biodiversity Campaign  








  Forum
 
 
HOME | Top-Nachrichten | Essen & Trinken alle Nachrichten
 Hier finden Sie laufend aktuelle Nachrichten aus dem Themenbereich Ökologie.
Stichwort    Art 
Hilfe   neue Suche  alle Pressestellen anzeigen 
Wenn Sie Meldungen zu einem bestimmten Thema suchen, steht Ihnen die Navigation links zur Verfügung. - Mit ECO-News, dem Presseverteiler der ECO-World sind Sie immer auf dem Laufenden.

 ECO-News - die grüne Presseagentur
Presse-Stelle:  ECO-News Deutschland, D-81371 München
Rubrik:Essen & Trinken    Datum: 10.09.2009
Essen am Familientisch bedeutend gesünder
Kinder leiden an schlechter Ernährung
Champaign/Wien (pte/10.09.2009/16:15) - Das gemeinsame Essen im Kreis der Familie ist nicht nur gesünder, sondern hat auch weitreichende andere positive Folgen, wie Forscher der University of Illinois illinois.edu nun herausgefunden haben. Für Studienautorin Barbara Fiese ist dies ein Aufruf an alle politischen Entscheidungsträger sich für gemeinsame Mahlzeiten im Familienkreis stark zu machen, denn die Vorteile, die in mehreren Einzelstudien bewiesen wurden, sprechen für sich.

"Drei bis fünf mal die Woche gemeinsam zu essen", rät Fiese. Das dauere bloß 20 Minuten, aber die Wirkungen sind, so meint die Professorin für Human Development and Family Studies, überzeugend. Teenager, die gemeinsame Mahlzeiten im Familienkreis einnehmen, greifen weniger oft zum Glimmstängel und zu Marihuana und trinken weniger Alkohol. Zudem sei bemerkt worden, dass Kinder, deren Familien regelmäßig gemeinsam am Tisch sitzen, ein deutlich größeres Vokabular haben. Offensichtlich wirkt sich das gemeinsame Mahl auch positiv auf die gesamte Esskultur des Nachwuchses aus und verursacht weniger oft Essstörungen bei Kindern. Zudem sind Kinder, die gemeinsam mit ihren Eltern essen, seltener adipös. "Mahlzeiten, die zu Hause serviert werden, sind häufiger kalorienärmer und weniger fett als in Restaurants", so die Forscherin.

"Die Ergebnisse sind bekannt", bestätigt die Ernährungswissenschaftlerin Alexa Leonie Meyer vom Institut für Ernährungswissenschaften der Universität Wien www.univie.ac.at im pressetext-Interview. Wer sich mehr Zeit zum Essen nimmt, lebe gesünder. Die Studie unterstreiche allerdings wichtige sozialpolitische Aspekte einer gemeinsam eingenommenen Mahlzeit. "Die psychologischen Effekte sind tatsächlich bedeutend", so Meyer, die allerdings auch einräumt, dass ein gewisser Hintergrund vorhanden sein müsse. Dazu gehöre eben Wissen über gesunde Ernährung oder das Interesse an einem gemeinsamen Tischgespräch inklusive der Gesprächskultur. "Im österreichischen Ernährungsbericht 2008, der erst kürzlich publiziert wurde, kommen die Autoren zum Schluss, dass es auch beim Außer-Haus-Verzehr gesunde Alternativen gibt", so Meyer. "Wer Interesse daran hat, gutes Essen zu sich zu nehmen und ein wenig darüber informiert ist, wie eine gute Ernährung aussieht, kann auch in Restaurants oder Lokalen gesund essen."

Nach Fieses Studie ist nun die Öffentlichkeit gefordert, Schritte für ein besseres familiäres Umfeld zu setzen und vermehrt dafür zu sorgen, dass einerseits Familien zusammen essen, Zudem sollten gesunde Nahrungsmittel beworben werden. "Wenn es zu mühevoll ist, ein gesundes Essen zu kochen, greifen die meisten lieber zu Fertiggerichten", so Fiese. 2006 hat die Lebensmittel- und Getränkeindustrie 1,6 Mrd. Dollar nur für Werbung für Kinder und Jugendliche ausgegeben. Von dem Betrag waren 870 Mio. Dollar allein für Produktwerbungen für Kinder unter zwölf. "Kinder und Kleinkinder sind die optimalen Zielobjekte der Marketingstrategen, besonders dann, wenn mit Cartoons geworben wird. Daraus entsteht dann das Bedürfnis an ungesunden Nahrungsmitteln. Die Eltern stehen den Wünschen der Kleinen ratlos gegenüber", so die Forscherin. Bereits Zweijährige kennen die Symbole von Fast-Food-Restaurantketten. Ein weiteres Problem sieht die Wissenschaftlerin darin, dass 46 Prozent der Familien einen Fernseher in der Küche oder im Esszimmer stehen haben. Forscher haben festgestellt, dass Fernsehen beim Essen zu einem höheren Konsum von fett- und zuckerreicher Nahrung führt.

"Beim Essen sollte man sich auf das Essen konzentrieren und sich Zeit nehmen", meint auch Meyer. Das sei wichtig, damit der Körper das Sättigungsgefühl erreiche. "Wer zum Beispiel beim Essen geht, kann sich nicht konzentrieren. Zudem sind viele der angebotenen Snacks, die auf der Straße im Gehen konsumiert werden, zu kalorienreich oder zu süß", meint Meyer. (Ende)


Aussender: pressetext.austria
Redakteur: Wolfgang Weitlaner
email: weitlaner@pressetext.com
Tel. +43-1-81140-307

Diskussion

  Login


Anzeige
www.ECO-World.de

 
 
  Aktuelle News
  RSS-Feed einrichten
Keine Meldung mehr verpassen

12.02.2016
NATRUE, der internationale Verband zur Förderung von Naturkosmetik, wird ideeller Träger der Vivaness Vivaness Pressekonferenz am 10.02.2016 mit Petra Wolf, Dr. Auma Obama, Klara Ahlers, Harald Dittmer


Schutz vor elektromagnetischen Feldern VERBRAUCHER INITIATIVE e. V. mit Tipps zu Vorsorgemaßnahmen


"Lernen heißt Erleben" VDN präsentiert Angebote für Schulen auf der didacta 2016 in Köln


11.02.2016
Fasten als Einstieg in die Vielfalt Die VERBRAUCHER INITIATIVE e. V. zur Fastenzeit


Fair-liebt schenken zum Valentinstag VERBRAUCHER INITIATIVE e. V. rät zu Präsenten aus fairem Handel


10.02.2016
"Viva um Brasil mais justo" - für ein gerechteres Brasilien Fair Trade-Orangensaft Merida der GEPA unterstützt Kleinbauern - und wird ohne Mengenausgleich produziert


Genehmigung für bayerischen Windpark Bürgerwald von Green City Energy erteilt Genehmigung für bayerischen Windpark Bürgerwald von Green City Energy erteilt


Klimaschutz und Energiewende als Navigationsziele im Verkehrssektor Diese Tagung konzentriert sich auf die Automobilität, die Verlagerung des Verkehrs von der Straße auf die Schiene und die Potentiale von Veränderungen Richtung Energiewende und Klimaschutz.

Auf Entdeckungsreise für seine Kunden: "Frau Wolle's Naturhaus" in Traunstein Naturwaren, Bio-Bettwaren, Möbel, Bio-Kleidung


  neue Partner
 
Hells Ferienresort Zillertal
Familie Alois und Karin Hell