Zurück zur ECO-World Startseite

Haftungsausschluss
Impressum
GREEN BRANDS European Business & Biodiversity Campaign  








  Forum
 
 
HOME | Top-Nachrichten | Essen & Trinken alle Nachrichten
 Hier finden Sie laufend aktuelle Nachrichten aus dem Themenbereich Ökologie.
Stichwort    Art 
Hilfe   neue Suche  alle Pressestellen anzeigen 
Wenn Sie Meldungen zu einem bestimmten Thema suchen, steht Ihnen die Navigation links zur Verfügung. - Mit ECO-News, dem Presseverteiler der ECO-World sind Sie immer auf dem Laufenden.

 ECO-News - die grüne Presseagentur
Presse-Stelle:  Dr. Franz Alt Journalist, D-76530 Baden-Baden
Rubrik:Essen & Trinken    Datum: 11.08.2009
Neues "Ohne Gentechnik"-Siegel: Handel muss Blockade aufgeben
Das einheitliche Siegel steigert die Wiedererkennbarkeit und erhöht den Druck auf Hersteller und Händler, die Kennzeichnung endlich umfassend einzusetzen.
© bund.net
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) begrüßte das heute von Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner vorgestellte offizielle "ohne Gentechnik"-Siegel und fordert eine Informationskampagne des Ministeriums, um es bekannter zu machen. Das einheitliche Siegel steigere die Wiedererkennbarkeit bei den Verbrauchern und erhöhe den Druck auf Hersteller und Händler, die seit Mai 2008 mögliche Kennzeichnung endlich umfassend einzusetzen. Bisher nutzten nur wenige Händler die freiwillige "ohne Gentechnik"-Kennzeichnung, so etwa Tegut aus Hessen und der Molkereikonzern FrieslandCampina. Campina verzeichnete zuletzt mit den "ohne Gentechnik"-ausgezeichneten Produkten große Umsatzzuwächse.


Hubert Weiger, BUND-Vorsitzender: "Die großen Lebensmittelhändler Edeka, Lidl, Rewe und Aldi müssen ihre Blockade gegen die "ohne Gentechnik"-Kennzeichnung endlich aufgeben. Sonst handeln sie gegen den Willen der überwältigenden Mehrheit der Verbraucher, die keine Gentechnik auf ihren Tellern will. Nur wenn "ohne Gentechnik" draufsteht, können Verbraucher sicher sein, dass Milch, Fleisch und Eier ohne gentechnisch veränderte Futterpflanzen hergestellt wurden."

Grund für die Verweigerungshaltung ist nach Ansicht des BUND die Angst der Händler vor Nachfragen ihrer Kunden, wenn auf einem Produkt "ohne Gentechnik" draufstehe und auf einem vergleichbaren nicht. Deshalb werde das Siegel selbst bei zertifiziert gentechnikfreien Produkten nicht eingesetzt. Beispielsweise produziere Deutschlands zweitgrößter Geflügelproduzent "Gebrüder Stolle" seit Mai 2009 rund 450.000 Hähnchen pro Tag ohne Gentechnik. Doch nur das Unternehmen Tegut kennzeichne Stolle-Produkte. Andere Abnehmer wie Edeka oder Lidl weigerten sich.

Heike Moldenhauer, BUND-Gentechnikexpertin: "Händler und Hersteller befürchten zu Recht, dass Produkte ohne Kennzeichnung zu Ladenhütern werden. Deshalb muss die Branche umdenken und sich für die ausschließliche Verwendung gentechnikfreier Futtermittel einsetzen. Das wäre ein neuer Qualitätsstandard im deutschen Lebensmittelhandel, von dem die Verbraucher und die Umwelt profitierten."

Nach einer vom BUND in Auftrag gegebenen Forsa-Umfrage vom April 2009 halten 78 Prozent der Bundesbürger die Positivkennzeichnung "ohne Gentechnik" für sinnvoll, 73 Prozent würden sich bei ihrer Kaufentscheidung daran orientieren und eher zu so gekennzeichneten Produkten greifen.
Quelle: BUND 2009


Diskussion

  Login


Anzeige
www.ECO-World.de

 
 
  Aktuelle News
  RSS-Feed einrichten
Keine Meldung mehr verpassen

29.07.2016
NORMA Group informiert im zweiten CR-Bericht über Fortschritte bei unternehmerischer Verantwortung Unternehmensverantwortung muss von jedem Mitarbeiter gelebt werden


Baumwolle fairtrade und biologisch (OFT): Cotonea weltweit zweitgrößter Verbraucher Baumwolle fairtrade und biologisch (OFT): Cotonea weltweit zweitgrößter Verbraucher


Erstmalig in der fast 30jährigen Unternehmensgeschichte veröffentlicht die Laverana, was für das Unternehmen und die Marke lavera wichtig ist Verantwortungsliebe - Ein Bericht über Nachhaltigkeit und Schönheit bei der Laverana GmbH & Co KG


28.07.2016
Klimawandel: Donald Trump gegen Hillary Clinton Die US-Präsidentschaftswahlen im November 2016 bieten jetzt eine klare Alternative in der Klima- und Energiepolitik.

Die Mosel von ihrer schönsten Seite: Campingpark Zell-Mosel erhält ECOCAMPING Auszeichnung Um das ECOCAMPING Managementsystem erfolgreich einzuführen, musste der Betreiber Marco Schawo Engagement in den Bereichen Umwelt, Qualität und Sicherheit unter Beweis stellen.


27.07.2016
Rund 2.500 Besucher an drei Tagen: Riedenburger Brauhaus feiert 150 Jahre ausgiebig


26.07.2016
Organisationen protestieren: Finanzministerium torpediert Auflagen für Unternehmen zur Einhaltung von Menschenrechten Gemeinsame Pressemitteilung: Amnesty International, Brot für die Welt, Germanwatch und MISEREOR

Invasion der Blutsauger Was hilft gegen Mücken, Zecken & Co.?

Gut für die Schultüte Eltern kennen ihre Kinder genau und wissen, was gut ankommt.

  neue Partner