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 ECO-News - die grüne Presseagentur
Presse-Stelle:  Bündnis 90/ Die Grünen Bundesvorstand, D-10115 Berlin
Rubrik:Essen & Trinken    Datum: 12.07.2009
Ekel-Lebensmittel: Ministerin Aigner muss für Transparenz sorgen
Zur aktuellen Diskussion um Form-Fisch, Glibberschinken und Analog-Käse erklärt Ulrike Höfken, Sprecherin für Ernährungs- und Verbraucherpolitik
CDU/CSU und SPD müssen angesichts ihrer Krokodilstränen um unsere Lebensmittelqualität umgehend beim Wort genommen werden. Wir fordern zur Umsetzung von mehr Transparenz, Qualität und Verbesserung der Kennzeichnung noch in dieser Legislaturperiode:
  • die sofortige Reform des Verbraucher-Informationsgesetzes, damit VerbraucherInnen und Medien nicht weiter durch die Bundesregierung gehindert werden, zu erfahren, in welchen Produkten Hersteller und Verarbeiter Imitate einsetzen
  • sofort Standards für die Kindergarten-Ernährung zurückzuziehen, wo Frau Aigner als verlängerter Arm der Industrie-Lobby gerade die Pansch-Produkte, Geschmacksverstärker, künstliche Aromen und Süßstoffe, Schmelzkäse und Mayo ausdrücklich als Bestandteil der Klein-Kind-Ernährung durchgesetzt hat
  • die Lebensmittelkontrolle durch eine deutlich bessere Bundes-Koordination und klare Anforderungen an die Länder zu regeln und bundesweit das dänische System der "Smiley´s" einzuführen
  • den gerade erst wieder erlaubten Einsatz von Tiermehl zur Verfütterung an Schweine und Hühner zu stoppen
  • endlich für regional und umweltgerechte gute Lebensmittel gute agrarpolitische Rahmenbedingungen zu schaffen, statt Bauern und Mittelstand wie bei der Milchpolitik in den Ruin zu treiben.
Diese Bundesregierung hat wie keine andere die Industrialisierung unserer Lebensmittel-Erzeugung vorangetrieben. Dafür wird sie von allen Bürgerinnen und Bürgern, denen Gesundheit, gute Landwirtschaft und die Umwelt lieber sind als die Pansch- und Ekelprodukte, zur Verantwortung gezogen werden.

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