Zurück zur ECO-World Startseite

Haftungsausschluss
Impressum
GREEN BRANDS European Business & Biodiversity Campaign  








  Forum
 
 
HOME | Top-Nachrichten | Energie & Technik alle Nachrichten
 Hier finden Sie laufend aktuelle Nachrichten aus dem Themenbereich Ökologie.
Stichwort    Art 
Hilfe   neue Suche  alle Pressestellen anzeigen 
Wenn Sie Meldungen zu einem bestimmten Thema suchen, steht Ihnen die Navigation links zur Verfügung. - Mit ECO-News, dem Presseverteiler der ECO-World sind Sie immer auf dem Laufenden.

 ECO-News - die grüne Presseagentur
Presse-Stelle:  ECO-News Deutschland, D-81371 München
Rubrik:Energie & Technik    Datum: 13.07.2009
Strom aus der Wüste - Initiative DESERTEC gegründet
Heute ist in München die Industrieinitiative DESERTEC unter Beteiligung von zwölf namhaften, vorwiegend deutschen Unternehmen, gegründet worden. Die Initiative verfolgt das Ziel, Europa und die MENA-Länder langfristig mit Strom aus erneuerbaren Energien zu versorgen. In den kommenden Jahren sollen große solarthermische Kraftwerke in Nordafrika errichtet und Strom nach Europa transportiert werden. Bereits innerhalb der nächsten zehn Jahre soll mit ersten Stromlieferungen begonnen werden. Die Parlamentarische Staatsekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dagmar Wöhrl, nahm an der Gründungssitzung teil.

Staatssekretärin Wöhrl: "Ich begrüße die Initiative der deutschen Unternehmen in Bezug auf solare Kraftwerke in den Wüsten Nordafrikas, die auch mit einer beachtlichen Investitionsbereitschaft verbunden ist. Eine Stromerzeugung, die das Potential hat, gleichzeitig CO2-frei, in großem Umfang und bedarfsgerecht verfügbar zu sein, und dabei mittel- bis langfristig wettbewerbsfähig zu werden, ist hochinteressant und viel versprechend. Zugleich eröffnet das Projekt Exportchancen, denn deutsche Unternehmen sind in diesem Bereich führend, sowohl bei kompletten Kraftwerken wie bei hochtechnologischen Komponenten."

Bei der Sitzung sprach sich Wöhrl ferner dafür aus, bei der Verteilung des Stroms die Bedürfnisse der Bevölkerung in den afrikanischen Zielländern, wo der Strombedarf in den nächsten Jahrzehnten rasant wachsen wird, besonders zu berücksichtigen. Das liege auch im Interesse der politischen Stabilität dort und der Sicherheit und Zuverlässigkeit der Stromversorgung aus diesen Anlagen.

Für den darüber hinaus anfallenden Strom, der für Lieferungen in die EU zur Verfügung stünde, wird eine völlig neue Netzinfrastruktur aus den Ländern Nordafrikas bis in die Verbrauchsregionen der EU erforderlich. Mit der breit angelegten Energieforschung, insbesondere im Bereich "Stromnetze der Zukunft" mit Schwerpunkt auf verlustarmer Übertragung großer Strommengen über weite Strecken kann das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie zur Realisierung dieses Großprojektes beitragen. In seiner Verantwortung liegt auch die geeignete Netzregulierung auf nationaler-, EU- und internationaler Ebene.

Für den Stromimport in die EU hält Dagmar Wöhrl eine europäische Einbettung der Pläne der DESERTEC-Initiative für erforderlich sowie einen effizienten und marktgetriebenen regulatorischen Rahmen in EU und WTO für den Transport großer Strommengen über mehrere Landesgrenzen. Das EEG und andere nationale Fördersysteme für erneuerbare Energien seien nicht auf Auslandsstromerzeugung anwendbar. Die Leistungsfähigkeit einzelner Staaten wäre hier auch überfordert. Die Parlamentarische Staatssekretärin fordert daher für die Finanzierung einen europäischen Ansatz.

Diskussion

  Login


Anzeige
www.ECO-World.de

 
 
  Aktuelle News
  RSS-Feed einrichten
Keine Meldung mehr verpassen

24.03.2017
MdEP Prof. Dr. Klaus Buchner (ÖDP) zum 60. Geburtstag der Europäischen Union Buchner: EU muss transparenter und demokratischer werden


23.03.2017
Sparsam und trotzdem hell: Beleuchtung Nicht jede Lampe ist für jeden Anwendungsbereich geeignet


ÖDP zur Zeitumstellung: kein Nutzen Risiko für die Gesundheit beenden!

10 Jahre Earth Hour am 25. März ÖDP bittet: mitmachen und CO2-Fasten

21.03.2017
NGOs fordern deutsche Teilnahme an Atomverhandlungen Ab 27. März werden die Vereinten Nationen in New York über einen Verbotsvertrag beraten. Der ehemalige deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier hatte angekündigt, dass Deutschland den Verhandlungen fernbleibt.

Jeder Dritte hat Probleme durch Zeitumstellung Kinder leiden unter dem Dreh an der Uhr besonders häufig

Nachruf auf Karl-Friedrich Sinner Wenn heute der Nationalpark Bayerischer Wald als der vorbildhafte Nationalpark Deutschlands schlechthin mit höchstem internationalem Ansehen gilt, dann hat Karl-Friedrich Sinner daran entscheidenden Anteil.


Die Ressource 'Wasser' besser schützen AgrarBündnis fordert Schutz durch Systemwechsel in der Agrarpolitik

Otto Group erhöht Ordermenge für nachhaltige Baumwolle deutlich und spart 33 Milliarden Liter Wasser ein Mit dieser Menge Wasser könnten in Deutschland etwa 750.000 Menschen ein ganzes Jahr lang versorgt werden.


  neue Partner