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Presse-Stelle:  Bündnis 90/ Die Grünen Bundesvorstand, D-10115 Berlin
Rubrik:Umwelt & Naturschutz    Datum: 26.06.2009
Ein großer Erfolg für den Naturschutz: Das Wattenmeer wird Welterbe
Zur Anerkennung des Wattenmeeres als UNESCO-Weltnaturerbe erklärt Undine Kurth, parlamentarische Geschäftsführerin und naturschutzpolitische Sprecherin:
Die heutige Entscheidung des Welterbe-Komitees der UNESCO im spanischen Sevilla für das deutsch-niederländische Wattenmeer ist ein großer Erfolg für den Naturschutz. Wir gratulieren herzlich allen denen, die sich jahrelang für das Wattenmeer und dessen Anerkennung als Welterbe eingesetzt haben. Aus dem Welterbetitel ergeben sich große Chancen - wie etwa noch bessere Möglichkeiten der Förderung des Naturschutzes und der naturtouristischen Vermarktung; dieser Titel ist aber auch mit großen Verpflichtungen verbunden.

Das Beispiel des Dresdner Elbtals zeigt, dass ein zuerkannter Titel allein nicht reicht und dass deutliches Engagement für das Welterbe gefordert ist. So muss das Watt energisch gegen Verschmutzungen geschützt werden, wie sie von der Ölindustrie drohen, die auf die Nordseeölvorhaben im Wattenmeer spekuliert. Das geplante Kohlekraftwerk am Rysumer Nacken ist mit dem Welterbeschutz ebenfalls nicht vereinbar. Auch der Klimawandel stellt für die Flachlandküste an der Nordsee eine elementare Bedrohung dar, denn ein ansteigender Meeresspiegel könnte den einmaligen Lebensraum Watt für immer unter der Meeresoberfläche verschwinden lassen. Mit einer halbherzigen Klimaschutzpolitik ist dem Wattenmeer nicht gedient.

Wir hoffen, dass auch Hamburg und Dänemark bald einen Antrag bei der UNESCO einreichen, damit auch dieser Teil des Wattes unter den wirksamen Schutz der UNESCO-Welterbekonvention fällt. In Hamburg werden Gespräche über eine Nachmeldung in Kürze beginnen.

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