Zurück zur ECO-World Startseite

Haftungsausschluss
Impressum
GREEN BRANDS European Business & Biodiversity Campaign  








  Forum
 
 
HOME | Top-Nachrichten | Essen & Trinken alle Nachrichten
 Hier finden Sie laufend aktuelle Nachrichten aus dem Themenbereich Ökologie.
Stichwort    Art 
Hilfe   neue Suche  alle Pressestellen anzeigen 
Wenn Sie Meldungen zu einem bestimmten Thema suchen, steht Ihnen die Navigation links zur Verfügung. - Mit ECO-News, dem Presseverteiler der ECO-World sind Sie immer auf dem Laufenden.

 ECO-News - die grüne Presseagentur
Presse-Stelle:  Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt, D-10715 Berlin
Rubrik:Essen & Trinken    Datum: 25.05.2009
Richtigstellung: Eier aus »Kleingruppenhaltung« nicht tiergerecht
Interessensgruppe versucht, die Öffentlichkeit zu verunsichern und bemüht längst widerlegte Studien
Interessensgruppe versucht, die Öffentlichkeit zu verunsichern und bemüht längst widerlegte Studien

In einer Pressemitteilung versucht der Bundesverband Deutsches Ei e.V. (BDE), eine Gruppe, die vor allem die Interessen der deutschen Käfigei-Industrie vertritt, die sogenannte Kleingruppenhaltung als tiergerechte Haltungsform zu positionieren. Tatsächlich bringen die neuen Großkäfige allerdings gravierende Einschränkungen für die Legehennen mit sich.

Der BDE stellt die »Kleingruppenhaltung« als eine Haltungsform dar, die mit dem im Grundgesetz verankerten Staatsziel Tierschutz »in vollkommener Übereinstimmung« stünde. Dabei verschweigt er, dass das Bundesverfassungsgericht zurzeit kritisch überprüft, ob das wirklich der Fall ist. Tierschützer sehen auch die neuen Käfige als tierquälerisch an und bezweifeln, dass sie verfassungskonform sind.

Weiterhin spricht der Interessensverband davon, dass wissenschaftliche Studien die Artgerechtheit der neuen Käfige belegen würden. »Bei allen uns bekannten Studien, die zu solchen Ergebnissen kommen, muss man erhebliche Bedenken zur Objektivität anmelden. Uns liegen Stellungnahmen vor, die kein gutes Haar an diesen Studien lassen«, sagt dazu Mahi Klosterhalfen, Vizepräsident der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt.

Schließlich behauptet der Interessensverband noch, die deutsche Eierwirtschaft habe sich für ein Ende der herkömmlichen Käfighaltung eingesetzt. »Das kann man höchstens als schlechten Scherz durchgehen lassen«, blickt Mahi Klosterhalfen auf die heftigen Auseinandersetzungen im Vorfeld des Verbots der herkömmlichen Käfige zurück.

Während man die Hühner in alternativen Haltungsformen nicht per se als »glücklich« bezeichnen kann, lassen sich dort viele Probleme durch ein besseres Management lösen. In den neuen Großkäfigen liegen die gravierenden Nachteile jedoch im System.


Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt setzt sich seit 1999 erfolgreich (www.albert-schweitzer-stiftung.de/tierschutz-erfolge) gegen die industrialisierte Massentierhaltung ein.


Diskussion

  Login


Anzeige
www.ECO-World.de

 
 
  Aktuelle News
  RSS-Feed einrichten
Keine Meldung mehr verpassen

23.08.2017
Diesel-Pkw: Software-Updates reichen nicht aus für saubere Luft Hendricks und Krautzberger: Umtauschprämie nur für saubere Fahrzeuge einsetzen


Wirksamer Klimaschutz Jetzt! ÖDP-Spitzenkandidatin für den Abbau klimaschädlicher Subventionen


22.08.2017
29 Jahre EUROSOLAR - und alle Hände voll zu tun Heute vor 29 Jahren gründeten rund 100 engagierte Bürgerinnen und Bürger rund um Hermann Scheer EUROSOLAR - die Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien e.V.

Prüfung von Bayer-Monsanto-Fusion: EU muss jetzt den Deal stoppen

Bayer-Monsanto-Fusion untersagen AbL begrüßt eingehende Fusionsprüfung durch die EU-Kommission

Publikation informiert über Maßnahmen zur Reduzierung der CO2-Emissionen Klimaschutzziele des Münchner Flughafens


Mario Draghi eröffnet Lindauer Tagung der Wirtschaftswissenschaften 17 Nobelpreisträger und 350 Nachwuchsökonomen nehmen teil


Deutsche pendeln viermal pro Woche zum Mond ÖDP: Ungeheure Belastung für Mensch und Umwelt


21.08.2017
Das Verschwinden der Schmetterlinge Die Deutsche Wildtier Stiftung veröffentlicht vorab erste Ergebnisse aus dem Statusbericht von Prof. Dr. Reichholf


  neue Partner