Zurück zur ECO-World Startseite

Haftungsausschluss
Impressum
GREEN BRANDS European Business & Biodiversity Campaign  








  Forum
 
 
HOME | Top-Nachrichten | Essen & Trinken alle Nachrichten
 Hier finden Sie laufend aktuelle Nachrichten aus dem Themenbereich Ökologie.
Stichwort    Art 
Hilfe   neue Suche  alle Pressestellen anzeigen 
Wenn Sie Meldungen zu einem bestimmten Thema suchen, steht Ihnen die Navigation links zur Verfügung. - Mit ECO-News, dem Presseverteiler der ECO-World sind Sie immer auf dem Laufenden.

 ECO-News - die grüne Presseagentur
Presse-Stelle:  ECO-News Deutschland, D-81371 München
Rubrik:Essen & Trinken    Datum: 19.05.2009
Zu viel Cola schadet den Muskeln
Koffein und Zucker senken Kaliumgehalt im Blut
Manche trinken bis zu neun Liter Cola - und schädigen dabei ihre Muskeln (Foto: pixelio.de/Motograf)
Ioannina (pte/19.05.2009/13:00) - Wer häufig zu viel Cola oder andere koffeinhältige Getränke zu sich nimmt, bringt damit seine Muskeln in Gefahr. Das hat Moses Eliaf, Spezialist für Stoffwechselkrankheiten an der griechischen Universität Ioannina medlab.cs.uoi.gr/medicalschool, entdeckt. Er untersuchte Patienten, die täglich unvorstellbar hohe Mengen Cola tranken. "Alle Anzeichen deuten darauf hin, dass exzessiver Koffeinkonsum Hypokaliämie auslöst. Lieferanten dafür sind in erster Linie Softdrinks, jedoch auch Kaffe oder Tee", berichtet der Forscher im pressetext-Interview. Bei der Hypokaliämie sinkt der Kaliumgehalt des Blutes und schädigt die Muskelfunktionen. Veröffentlicht wird diese Forschung in der Juniausgabe des International Journal of Clinical Practice.


Eliaf untersuchte zehn Patienten, die über mehrere Monate zwischen zwei und neun Liter Cola pro Tag konsumiert hatten. "Während die empfohlene maximale Koffeinmenge 200 Milligramm beträgt, überstieg sie bei diesen Personen die Gramm-Grenze", so der Mediziner. Die Betroffenen hatten niedrige Kaliumwerte, berichteten über Erschöpfung und Appetitverlust und zeigten Herzprobleme. Nachdem sie Cola völlig abgesetzt und intravenöses Kalium bekommen hatten, erholten sich die Patienten schnell und vollständig. "Softdrinks schädigen die Muskeln. Je nach Höhe der Dosis reichen die Symptome von Schwächeanfällen bis hin zu schweren Behinderungen. Koffein spielt dafür eine wesentliche Rolle. Es ist jedoch anzunehmen, dass auch andere Faktoren beteiligt sind, wie etwa der hohe Gehalt von Zucker und Kalorien", erklärt Eliaf.

Der Boom von Softdrinks ist bisher ungebrochen. 2007 betrug ihr weltweiter Konsum 552 Mrd. Liter, was 83 Liter pro Person und Jahr entspricht. Für das Jahr 2012 erwartet man 95 Liter pro Person, während jeder US-Bürger heute schon durchschnittlich 212 Liter Cola & Co in sich hineinschüttet. Die Medizin warne schon längst vor den Gesundheitsproblemen, die diese Entwicklung mit sich bringt, so Elisaf. "Übermäßiger Softdrink-Konsum begünstigt Zahnprobleme, Entmineralisierung von Knochen, Stoffwechselprobleme wie auch Diabetes." Der weltweite Anstieg von Muskelproblemen könnte jedoch ebenfalls auf den hohen Softdrink-Konsum zurückgeführt werden. "Es braucht noch weitere Untersuchungen, um den genauen Zusammenhang zu zeigen. Dass dieser besteht, kann man jedoch als sicher annehmen", so der griechische Mediziner gegenüber pressetext. (Ende)


Aussender: pressetext.austria
Redakteur: Johannes Pernsteiner
email: pernsteiner@pressetext.com
Tel. +43-1-81140-316

Diskussion

  Login


Anzeige
www.ECO-World.de

 
 
  Aktuelle News
  RSS-Feed einrichten
Keine Meldung mehr verpassen

29.06.2016
Tipps zum sicheren Online-Shopping Mit diesen Tipps geraten Sie nicht in die Online-Shopping-Falle


CETA-Ratifizierung: ÖDP-Bundesvorsitzende über Juncker empört Schimmer-Göresz: "Rücktritt überfällig!"


Fehlsteuerung EEG 2016 Punkt 1: Energiewende falsch verstanden


28.06.2016
Äußerst hartnäckig: Fußpilz KKH: Die ansteckende Pilzinfektion kann jeden treffen / Fußhygiene das A und O

Atommüll: Eine Lösung kann es nur geben, wenn der Fehler Gorleben eingestanden wird Nach zweieinhalbjähriger Arbeit hat die Kommission zur Lagerung hochradioaktiver Abfälle ihren Abschlussbericht "Verantwortung für die Zukunft" fertiggestellt.

Mehrwegsystem: Hendricks setzt weiteren Sargnagel Zur freiwilligen Vereinbarung zwischen der Getränkeindustrie und Umweltministerin Hendricks zur Kennzeichnung von Einweggetränken an Regalen erklärt Peter Meiwald, Sprecher für Umweltpolitik:

Neue Crowdfunding-Kategorie "Blue Planet" bei bettervest.com bettervest startet neue Crowdfunding-Kategorie "Blue Planet" für ökonomisch und ökologisch nachhaltige Geschäftsmodelle


MdEP Buchner (ÖDP) zu Brexit-Debatte im Europaparlament Buchner: "Leider keine Selbstkritik bei der EU-Kommission erkennbar"


Umweltfreundliche Mobilität bei Rinn Beton- und Naturstein Mit dem E-Bike zur Arbeit


  neue Partner