Zurück zur ECO-World Startseite

Haftungsausschluss
Impressum
GREEN BRANDS European Business & Biodiversity Campaign  








  Forum
 
 
HOME | Top-Nachrichten | Essen & Trinken alle Nachrichten
 Hier finden Sie laufend aktuelle Nachrichten aus dem Themenbereich Ökologie.
Stichwort    Art 
Hilfe   neue Suche  alle Pressestellen anzeigen 
Wenn Sie Meldungen zu einem bestimmten Thema suchen, steht Ihnen die Navigation links zur Verfügung. - Mit ECO-News, dem Presseverteiler der ECO-World sind Sie immer auf dem Laufenden.

 ECO-News - die grüne Presseagentur
Presse-Stelle:  ECO-News Deutschland, D-81371 München
Rubrik:Essen & Trinken    Datum: 18.05.2009
Japaner essen mehr Fleisch als Fisch
Aktueller Regierungsbericht bestätigt Lifestyle-Änderungen
Weltweit ist Sushi sehr gefragt (Foto: pixelio/P. G. Meister)
Tokio/London (pte/18.05.2009/13:58) - Nach einer neuen Studie der japanischen Regierung haben die Japaner 2006 erstmals mehr Fleisch als Fisch verzehrt. Im darauf folgenden Jahr hat sich der Appetit nach Fleisch sogar noch weiter gesteigert. Offensichtlich ist auch in Japan ein deutlicher Wechsel im Lebensstil zu beobachten. Die Studie kommt zum Schluss, dass ein Grund der veränderten Ernährung auch darin liegt, dass Fleischspeisen schneller zubereitet werden können.


Die japanische Regierung plant jetzt gezielte Demonstrationen, um auf die Gefährdung der japanischen Fischereiindustrie aufmerksam zu machen. Trotz der nun vorherrschenden Trends essen die Japaner immer noch mehr Fisch, als alle anderen Industrienationen. In der vergangenen Dekade sei der Fischkonsum in allen Generationen allerdings massiv zurückgegangen. Weltweit erfreut sich die japanische Küche, vor allem Sushi und Sashimi, wachsender Popularität. Meeresbiologen warnen indessen vor dem Overkill in den Ozeanen, denn die bevorzugten Speisefische wie Tunfische sind weltweit davon betroffen. Das größte Problem dabei ist, dass sich die Bestände nur sehr langsam erholen.

"Die Reproduktion der Tunfische dauert zu lange", meint Greenpeace-Meeresexpertin Antje Helms www.greenpeace.at im pressetext-Interview. Ein anderes großes Problem stelle vor allem die so genannte Tunfisch-Mast dar. "Dabei werden die Jungfische gefangen und in Käfigen langsam durch das Meer gezogen", erklärt Helms. Die Tiere werden, bevor sie getötet werden, richtig gemästet. Im Zentrum der Kritik der Umweltorganisation steht hier die unkontrollierte Entnahme von Jungfischen. Zudem werden damit die Überlebenschancen der Tiere deutlich verringert. Ausgewachsene Rote Tunfische - auch Blauflossen Tun - können 15 Jahre alt, bis zu 4,5 Meter lang und 600 Kilogramm schwer werden. Japan importiert jährlich 650.000 Tonnen Tun - in erster Linie aus dem Indischen und Pazifischen Ozean.

Die Japaner halten die Tradition ihrer eigenen Küche sehr hoch und hatten 2007 eine Richtlinie für japanische Restaurants im Ausland erlassen, um "Verfälschungen" zu verhindern. Der aus Repräsentanten von Wirtschaft, Gastronomie und Wissenschaft zusammengesetzte Rat, den der japanische Agrarminister ins Leben rief, legte eine Empfehlung vor, die auf der Homepage des Ministeriums eingesehen werden kann www.maff.go.jp/gaisyoku/kaigai/. (Ende)


Aussender: pressetext.austria
Redakteur: Wolfgang Weitlaner
email: weitlaner@pressetext.com
Tel. +43-1-81140-307

Diskussion

  Login


Anzeige
www.ECO-World.de

 
 
  Aktuelle News
  RSS-Feed einrichten
Keine Meldung mehr verpassen

01.07.2016
Fehlsteuerung EEG 2016 Punkt 2: Nach dem Sonntagsbraten die Kochwäsche!


30.06.2016
Immobilien aus den 50er oder 60ern - Vielfältiger Sanierungsbedarf Eine Altbausanierung ist meist ein aufwändiges Unterfangen.


MdEP Buchner (ÖDP) unterstützt CETA-Volksantrag in Baden-Württemberg Buchner: "Nun haben die Bürger das Wort"


29.06.2016
Tipps zum sicheren Online-Shopping Mit diesen Tipps geraten Sie nicht in die Online-Shopping-Falle


CETA-Ratifizierung: ÖDP-Bundesvorsitzende über Juncker empört Schimmer-Göresz: "Rücktritt überfällig!"


Fehlsteuerung EEG 2016 Punkt 1: Energiewende falsch verstanden


28.06.2016
Äußerst hartnäckig: Fußpilz KKH: Die ansteckende Pilzinfektion kann jeden treffen / Fußhygiene das A und O

Atommüll: Eine Lösung kann es nur geben, wenn der Fehler Gorleben eingestanden wird Nach zweieinhalbjähriger Arbeit hat die Kommission zur Lagerung hochradioaktiver Abfälle ihren Abschlussbericht "Verantwortung für die Zukunft" fertiggestellt.

Mehrwegsystem: Hendricks setzt weiteren Sargnagel Zur freiwilligen Vereinbarung zwischen der Getränkeindustrie und Umweltministerin Hendricks zur Kennzeichnung von Einweggetränken an Regalen erklärt Peter Meiwald, Sprecher für Umweltpolitik:

  neue Partner