Zurück zur ECO-World Startseite

Haftungsausschluss
Impressum
GREEN BRANDS European Business & Biodiversity Campaign  








  Forum
 
 
HOME | Top-Nachrichten | Politik & Gesellschaft alle Nachrichten
 Hier finden Sie laufend aktuelle Nachrichten aus dem Themenbereich Ökologie.
Stichwort    Art 
Hilfe   neue Suche  alle Pressestellen anzeigen 
Wenn Sie Meldungen zu einem bestimmten Thema suchen, steht Ihnen die Navigation links zur Verfügung. - Mit ECO-News, dem Presseverteiler der ECO-World sind Sie immer auf dem Laufenden.

 ECO-News - die grüne Presseagentur
Presse-Stelle:  Dr. Franz Alt Journalist, D-76530 Baden-Baden
Rubrik:Politik & Gesellschaft    Datum: 23.03.2009
Weltwasserforum bleibt Antworten auf drohende Krise schuldig
Die offizielle Abschlussdeklaration ist Ansammlung von Plattitüden.
Eine Antwort, wie Milliarden Menschen vor Dürre und möglicher Unterversorgung bewahrt werden sollen, sei das Forum mit seinen mehr als 20 000 Teilnehmern aber nach einer Woche schuldig geblieben, kritisieren Umweltschützer.

"Wasser ist Geld", ist Gattenlöhners Bilanz. "Natürlich aber bezeichnen hier alle ihre Projekte als nachhaltig." Viele Umweltschützer kritisieren auch den Einfluss der Industrie auf das Treffen, das von dem privat organisisiertem Weltwasserrat getragen wird. Schon jetzt haben mehr als eine Milliarde Menschen kein sauberes Trinkwasser, hatten die Organisatoren zum Auftakt des Treffens erklärt.

Im Jahr 2075 könnten 3 bis 7 Milliarden Menschen in Gebieten mit chronischem Wassermangel leben. Die Versorgung mit Trinkwasser ist in Gefahr, wie die UNESCO warnt. Bevölkerungsentwicklung, Wirtschaft, Lebensstil und Verhaltensmuster seien die wichtigsten Faktoren beim Wasserverbrauch.

Die Minister und Chefs von Delegationen erkennen in Istanbul in einer Abschlusserklärung an, dass es schnelle und beispiellose Veränderungen im Klima, der Ausbreitung von Wüsten und im Bevölkerungswachstum gibt. Sie erklären, dass sie "Anstrengungen verstärken" wollen, damit der Zugang zu sicherem Wasser verbessert und die Ökosystem erhalten bleiben. Um besseres Wassermanagement wollen sie sich bemühen.

Die auch von mehreren Regierungen geforderte Einigung auf ein Menschenrecht auf Wasser kam schon wie vor drei Jahren in Mexiko- Stadt nicht zustande.

Vertreter mehrerer lateinamerikanischer Staaten unterzeichneten in Istanbul deswegen ein eigenes Papier, in dem ein Grundrecht auf Wasser anerkannt wird. Damit drücken sie ihre Unzufriedenheit mit dem Ergebnis des Weltwasserforums aus.

"Die offizielle Abschlussdeklaration des Weltwasserforums ist größtenteils eine Ansammlung von unverbindlichen Plattitüden und nicht der dringend notwendige Aktionsplan", kritisierte Martin Geiger, Wasserexperte bei der Umweltstiftung WWF Deutschland. !Was wir angesichts einer drohenden, globalen Wasserkrise brauchen sind konkrete Gegenmaßnahmen und ambitionierte Ziele - und keine wachsweichen Versprechungen."
Quelle: ProPlanta 2009


Diskussion

  Login


Anzeige
www.ECO-World.de

 
 
  Aktuelle News
  RSS-Feed einrichten
Keine Meldung mehr verpassen

27.03.2017
Offener Brief an die Europäische Kommission: Fusionen von Agrarkonzernen verhindern

BÖLW: Schmidt öffnet mit Enthaltung Gen-Mais-Anbau die Tür EU-Abstimmung ohne qualifizierte Mehrheit gegen drei gentechnisch manipulierte Maissorten

Europäische Bürgerinitiative People4Soil Helfen Sie mit, den Boden zu retten!


Erneuerbare Energien: Wachstum 2016 deutlich verlangsamt Neues Hintergrundpapier fasst Zahlen zusammen


EU-Genmais: Bundesregierung muss endlich Nein sagen

stempelservice.de setzt auf CO2-neutrale Stempelautomaten V.a. die Hersteller Trodat und Colop legen großen Wert auf eine nachhaltige und umweltverträgtliche Produktion.


Nachwachsendes Hotelzimmer ausgezeichnet ADAC Tourismuspreis Bayern 2017: Sonderpreis Nachhaltigkeit geht nach Erlangen


Ab sofort: Jeden Montag kostenfreier Marketingtipp für den Einzelhandel Mehr Kunden, höherer Durchschnittsbon und optimale Kundenorientierung


26.03.2017
Strategie- und Aktionskonferenz: Zeit für eine neue Wirtschafts- und Handelspolitik! Bewegung für gerechten Welthandel kündigt weiterhin Widerstand gegen neoliberale EU-Freihandelsagenda an

  neue Partner