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Presse-Stelle:  BUND Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland e.V., D-10179 Berlin
Rubrik:Umweltschutz    Datum: 12.04.2000
BUND kritisiert Gentechnik-Beschlüsse des EU-Parlaments
Befürchtungen der Verbraucher ignoriert
Berlin/Straßburg, 12.4.2000: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) kritisiert die Abstimmungsergebnisse des EU-Parlaments zur Gentechnik vom vergangenen Mittwoch. Wesentliche Änderungsanträge zu der sogenannten Freisetzungsrichtlinie sind von der Mehrheit der Europaparlamentarier leider abgelehnt worden. Der BUND beklagt insbesondere das fehlende Haftungsrecht der Gentechnik-Firmen und die fehlende Versicherungspflicht für Schäden, die durch Gentech-Organismen verursacht werden.

Dan Leskien, Gentechnik-Experte des BUND: "Verbraucherinnen und Verbraucher in der Europäischen Union müssen wissen, dass sie es jetzt mit Produkten zu tun bekommen, deren Hersteller zwar stets wortreich die angebliche Sicherheit ihrer Waren hervorheben, aber dann, wenn es drauf ankommt, für Umweltschäden nicht haften wollen."

Eine weitere Gefahr sieht der BUND in der Parlaments-Entscheidung, Antibiotika-Resistenzgene nicht zu verbieten. Die Umweltschützer befürchten, dass die Verwendung dieser Gene zu einer wachsenden Resistenz von Krankheitserregern gegenüber Antibiotika führt und damit die Möglichkeiten zur Bekämpfung lebensbedrohlicher Krankheiten abnehmen.

Das Parlament lehnte auch den Vorschlag ab, Mitgliedstaaten und Kommission zu Maßnahmen zu verpflichten, die die Ausbreitung von Genen gentechnisch veränderter Organismen auf natürliche Organismen verhindern. Landwirte, die keine gentechnisch veränderten Pflanzen anbauen, müssen jetzt mit der `gentechnischen Verschmutzung` ihrer Produkte rechnen.

Leskien: "Es geht nicht an, sich einerseits die Wahlfreiheit der Verbraucher auf die Fahnen zu schreiben und andererseits gegen Maßnahmen zu stimmen, die notwendig sind, diese Wahlfreiheit zu erhalten. Wenn die schleichende Genverschmutzung gebilligt
wird, gibt es am Ende nur noch Produkte, die mehr oder weniger gentechnisch belastet sein werden."

Der BUND forderte die Europäische Kommission auf, die Regelungslücken der
Freisetzungsrichtlinie umgehend durch neue Gesetzgebungsvorschläge zu
schliessen.

Bei Rückfragen: Dan Leskien, BUND-Gentechnikexperte (0172-2152426) oder Pressestelle: Rüdiger Rosenthal / Tel. 030-275864-25 (0171-8311051) Fax: -49; e-Mail: presse@bund.net; Presse-Archiv: www.bund.net/aktuell


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