Zurück zur ECO-World Startseite

Haftungsausschluss
Impressum
GREEN BRANDS European Business & Biodiversity Campaign  








  Forum
 
 
HOME | Top-Nachrichten | Umwelt & Naturschutz alle Nachrichten
 Hier finden Sie laufend aktuelle Nachrichten aus dem Themenbereich Ökologie.
Stichwort    Art 
Hilfe   neue Suche  alle Pressestellen anzeigen 
Wenn Sie Meldungen zu einem bestimmten Thema suchen, steht Ihnen die Navigation links zur Verfügung. - Mit ECO-News, dem Presseverteiler der ECO-World sind Sie immer auf dem Laufenden.

 ECO-News - die grüne Presseagentur
Presse-Stelle:  ECO-News Deutschland, D-81371 München
Rubrik:Umwelt & Naturschutz    Datum: 22.01.2009
Jahreszeiten beginnen immer früher
Frühling startet rund zwei Tage vor langjährigem Durchschnitt
Immer früher blühen Bäume und Gräser (Foto: pixelio/Bernd Boscolo)

Berkeley/Wien (pte/22.01.2009/13:55) - Dass das Erdklima sich in den vergangenen Jahrzehnten erwärmt hat, wird mittlerweile kaum mehr bestritten. Nun haben Wissenschaftler der Harvard University und der University of California in Berkeley auch herausgefunden, dass sich der gesamte Jahreszyklus in den vergangenen 50 Jahren um 1,7 Tage nach vorne verschoben hat. Ebenso wie für die weltweite Erwärmung machen die Forscher dafür den Menschen verantwortlich, berichten Alexander Stine www.berkeley.edu und sein Team im Wissenschaftsmagazin Nature.

Die konstatierte Frühlingsverschiebung um 1,7 Tage kommt dem Wiener Klimaforscher Herbert Formayer als gering vor. "Es gibt Studien, wonach die Vegetationsperiode sogar schon um elf Tage früher beginnt", meint der Forscher von der Universität für Bodenkultur www.boku.ac.at im pressetext-Interview. Man könne davon ausgehen, dass ein Temperaturanstieg um einen Grad eine Verschiebung von 1,5 Wochen verursacht. "Interessanterweise konnte man die deutliche Erwärmung im Frühjahr feststellen, während das im Herbst nicht der Fall war." Für die Biomasseproduktion spiele der Frühling ohnehin die wichtigere Rolle.

Ein weiteres Detail der Untersuchungen macht deutlich, dass die Temperaturunterschiede zwischen Sommer und Winter zudem zusehends schwächer ausfallen. "Wir sehen 100 Jahre in denen die Temperaturvariabilität natürlich verläuft. Dann sehen wir eine sehr große Abweichung dieser Muster und zur gleichen Zeit beginnen die globalen Temperaturen zu steigen", schreibt Stine. Das lege nahe, dass der Mensch eine Rolle bei diesen Veränderungen spielt. Obwohl die Ursache für die saisonale Veränderung, die zwar über Landmassen, nicht jedoch über dem Meer auftritt, nicht ganz klar ist, nehmen die Wissenschaftler an, dass dies mit den veränderten Windströmen zu tun hat. Das Wissenschaftsteam hat für die Studie jahreszeitliche Wettertrends der ersten und zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts miteinander verglichen.

Auch dass die Erwärmung über dem Meer nicht groß ist, erstaunt den Klimatologen Formayer nicht. "Für die Ozeane und den Temperaturen spielen Meeresströmungen eine wesentliche Rolle, daher ist die Erwärmung an Land auch wesentlich ausgeprägter", erklärt der Klimatologe abschließend gegenüber pressetext. (Ende)


Aussender: pressetext.austria
Redakteur: Wolfgang Weitlaner
email: weitlaner@pressetext.com
Tel. +43-1-81140-307

Diskussion

  Login


Anzeige
www.ECO-World.de

 
 
  Aktuelle News
  RSS-Feed einrichten
Keine Meldung mehr verpassen

24.05.2017
+++ Save the date! 18.06.2017 +++ 11-17 Uhr +++ Einladung auf den St. Leonhards Hof im Chiemgau Erleben Sie die Heimat der Leonharder-Pferde in Grabenstätt!


Die Wiederkehr der Kräutermedizin Das Heilkräuter-Buch von Elfie Courtenay birgt eine große Fülle an überliefertem Wissen für Hausapotheke und Küche


23.05.2017
SAVETHEDATE: Nachhaltigkeit in der Medienproduktion 2. Öffentliche Anhörung am 31. Mai 2017 in Berlin

Geld mit gutem Gewissen anlegen Verbraucherzentralen informieren über ethisch-ökologische Geldanlagen

Wer beim Klimaschutz trödelt, schafft wirtschaftliches Chaos Petersberger Klimadialog: Heute vorgestellte OECD-Studie zeigt, dass Klimaschutz wirtschaftliche Vorteile bringt

US-Bürger: "Trump ist ein Idiot" Das Ergebnis einer aktuellen Umfrage spricht für sich

Keine Privatisierung staatlicher Aufgaben! ÖDP: Wehret den Anfängen


22.05.2017
Badegewässer in Deutschland: Saubere Sache 91 Prozent der deutschen Badegewässer sind 'ausgezeichnet'


Weniger Klamotten = weniger Altkleider = bessere Welt


  neue Partner