Zurück zur ECO-World Startseite

Haftungsausschluss
Impressum
GREEN BRANDS European Business & Biodiversity Campaign  








  Forum
 
 
HOME | Top-Nachrichten | Essen & Trinken alle Nachrichten
 Hier finden Sie laufend aktuelle Nachrichten aus dem Themenbereich Ökologie.
Stichwort    Art 
Hilfe   neue Suche  alle Pressestellen anzeigen 
Wenn Sie Meldungen zu einem bestimmten Thema suchen, steht Ihnen die Navigation links zur Verfügung. - Mit ECO-News, dem Presseverteiler der ECO-World sind Sie immer auf dem Laufenden.

 ECO-News - die grüne Presseagentur
Presse-Stelle:  Naturland e.V. Carsten Veller, D-82166 Gräfelfing
Rubrik:Essen & Trinken    Datum: 13.01.2009
Weichen gegen Hunger müssen gestellt werden
"Brot für die Welt" und Naturland auf der Grünen Woche Berlin
Berlin, 13. Januar 2009. "Menschen hungern nach Brot! Aber für Millionen von Menschen ist das Brot heute auf neue Weise unerschwinglich geworden." An diese Worte aus dem ersten Spendenaufruf von 'Brot für die Welt' vor 50 Jahren erinnerte die Direktorin von "Brot für die Welt", Pfarrerin Cornelia Füllkrug-Weitzel, zum Auftakt der "Grünen Woche" in Berlin. Die Preisschraube drehe sich immer weiter, viele Kleinbauern müssten unter dem Konkurrenzdruck der Lebensmittelindustrie weltweit und im eigenen Land aufgeben. "Ökologische Wirtschaftsweisen und Fairer Handel sind die nachhaltigsten Konzepte für Mensch und Natur", ergänzte Hans Hohenester, Naturland Bauer und Präsidiumsvorsitzender, zur weltweit größten Ernährungsschau.

"Es ist genug für alle da", das Motto der 50. Aktion von "Brot für die Welt", zeige sich exemplarisch auf der Grünen Woche in Berlin, so Füllkrug-Weitzel: Nahrungsmittel im Überfluss. Die derzeitige Produktion an Nahrungsmitteln könnte fast doppelt so viele Menschen ernähren, als derzeit auf der Welt leben. "Wir sehen das auch an den riesigen Mengen von Lebensmitteln, die allein in unserem Land täglich weg geworfen werden. Kein Mensch müsste hungern. Das erfordert keine unmenschlichen Anstrengungen, sondern einen fairen Zugang zu Boden, Saatgut, Krediten und Wasser, Förderung der nachhaltigen Nahrungsmittelproduktion und des ländlichen Raumes und faire Preise für die Millionen Kleinbauern, die die Hauptlast der Welternährung tragen."

Neben den politischen Ursachen führen Bodenverarmung, Erosion und Versalzung durch Missmanagement zur Aufgabe von landwirtschaftlichen Flächen für Lebensmittel. "Hier schützt der Öko-Landbau weltweit Anbauflächen durch die Verbindung von modernen ökologischen Erkenntnissen mit traditionellem Wissen vor Ort", erklärt Hans Hohenester. Darum fordert Naturland eine Umkehr von der bisherigen Agrarpolitik hin zu einer nachhaltigen zukunftsfähigen Lösung vor allem für die Kleinbauern. Mittlerweile arbeiten weltweit über 49.000 Bauern, zumeist Kleinbauern in Kooperativen, nach den Naturland Richtlinien.

"Brot für die Welt" und Naturland treten bereits zum zweiten Mal gemeinsam auf der Grünen Woche in Berlin auf. Der Öko-Verband und die evangelische Hilfsaktion sind im BioMarkt der Halle 6.2A/113 zu finden. Im Mittelpunkt des gemeinsamen Auftritts steht u.a. der Faire Handel und das Schwerpunktthema Ernährungssicherheit. Die Grüne Woche Berlin ist weltweit eine der größten Verbrauchermessen. Vom 16. bis zum 25. Januar erwarten die Veranstalter rund eine halbe Million Besucher.

Für Rückfragen:

Peter Liebe, "Brot für die Welt", Tel. 0711/2159-186, Mail: p.liebe@brot-fuer-die-welt.de Carsten Veller, Naturland, Tel. 089/898082-31, Mail: c.veller@naturland.de

Diskussion

  Login


Anzeige
www.ECO-World.de

 
 
  Aktuelle News
  RSS-Feed einrichten
Keine Meldung mehr verpassen

24.06.2016
ECOreporter-Magazin 2016: Ökofonds und Wasserfonds im Test. Ökobanken-Vergleich, grüne Investments und Faires Gold als weitere Themen


Feste Zinsen - effektiver Klimaschutz Wer mit seinem Kapital die Energiewende und den Klimaschutz 23 weiterbringen möchte, setzt auf grünes Geld.


Slow Food zum Selbermachen Exklusiv vom 22. bis 29. Oktober 2016: Reise zu Slow Food-Produzenten im Cilento


Eine Checkliste zur Verbesserung Ihres Umweltprogramms Wie können Unternehmen Lücken in ihren Nachhaltigkeitsprogrammen finden und schließen?


Stellungnahme des Europaabgeordneten Prof. Dr. Klaus Buchner (ÖDP) zum Brexit Stellungnahme des Europaabgeordneten Prof. Dr. Klaus Buchner (ÖDP) zum Brexit


23.06.2016
Die Geschichte der Geheimbünde - von den Tempelrittern, Freimaurern und Co Was ist wahr an den Mythen und Verschwörungstheorien


22.06.2016
Camping im Einklang mit der Natur Der Campingforst am Laarer See in Niederkrüchten erhält die ECOCAMPING Auszeichnung.


Wenn Obst nicht vertragen wird VERBRAUCHER INITIATIVE über Allergien und Unverträglichkeiten


21.06.2016
Glyphosat: Absprachen zwischen Industrie und EU-Kommission aufgedeckt Umweltorganisationen fordern Stellungnahme von EU-Gesundheitskommissar Andriukaitis.

  neue Partner