Zurück zur ECO-World Startseite

Haftungsausschluss
Impressum
GREEN BRANDS European Business & Biodiversity Campaign  








  Forum
 
 
HOME | Top-Nachrichten | Essen & Trinken alle Nachrichten
 Hier finden Sie laufend aktuelle Nachrichten aus dem Themenbereich Ökologie.
Stichwort    Art 
Hilfe   neue Suche  alle Pressestellen anzeigen 
Wenn Sie Meldungen zu einem bestimmten Thema suchen, steht Ihnen die Navigation links zur Verfügung. - Mit ECO-News, dem Presseverteiler der ECO-World sind Sie immer auf dem Laufenden.

 ECO-News - die grüne Presseagentur
Presse-Stelle:  Dr. Franz Alt Journalist, D-76530 Baden-Baden
Rubrik:Essen & Trinken    Datum: 13.01.2009
Neues EU-Pestizidrecht schützt Verbraucher nicht ausreichend
Das EU-Parlament hat über ein neues Pestizidrecht abgestimmt.
© Axel Kirchhof / Greenpeace
Von den rund 400 in der EU erlaubten giftigen Wirkstoffen sollen nur 22 vom Markt verschwinden. Pestizide, die Krebs auslösen, die Fortpflanzung beeinträchtigen oder das Erbgut schädigen, sollen künftig nicht mehr zugelassen werden. Großzügige Ausnahmeregelungen machen den Einsatz aber noch weitere fünf Jahre möglich.


Ausgenommen vom Zulassungsstopp sind hormonell wirksame (endokrine) oder das Immunsystem schädigende Pestizide. Produkte, die Nervengifte oder Bienengifte enthalten, fallen ebenfalls nicht unter die Regelung.

Das neue EU-Pestizidrecht ist kein großer Wurf, so der Chemieexperte von Greenpeace Manfred Krautter. Der Gift-Lobby ist es gelungen, die guten Ansätze des EU-Parlamentes zum Schutz der Umwelt und der Verbraucher auszuhöhlen. Die Mitgliedsstaaten, darunter Deutschland, haben sich bei den Verhandlungen eher auf die Seite der Agroindustrie gestellt, die keine Beschränkungen ihrer Vermarktungsmöglichkeiten hinnehmen wollte.. Immerhin werden alle EU-Mitgliedsländer verpflichtet, künftig Aktionspläne zur Reduktion des Pestizideinsatzes aufzustellen.

Das neue EU-Pestizidrecht reicht nicht aus, um Verbraucher und Umwelt ausreichend zu schützen. Gefragt sind jetzt Lebensmittelproduzenten und -händler. Sie müssen selbst dafür sorgen, dass der Einsatz und die Rückstände von Pestiziden minimiert werden.

Besonders gefährliche Pestizide, wie sie in der Schwarzen Liste der Pestizide von Greenpeace verzeichnet sind, müssen jetzt freiwillig ersetzt werden. EDEKA hat als erste deutsche Supermarktkette dafür bereits ein Zeichen gesetzt: Der Konzern verabschiedete kürzlich eine eigene Schwarze Pestizidliste, die deutlich weiter geht als die der EU.
Quelle: Greenpeace | Sigrid Totz 2009


Anzeige
www.ECO-World.de

 
 
  Aktuelle News
  RSS-Feed einrichten
Keine Meldung mehr verpassen

27.04.2017
ÖDP unterstützt Atomwaffen-Verbotsvertrag Klamt: "Nuklearwaffen müssen völkerrechtlich geächtet werden!"


Einmal radeln pro Woche ist besser als kein Mal Die VERBRAUCHER INITIATIVE e. V. regt zu regelmäßiger Bewegung an


26.04.2017
Frühjahrsputz Die VERBRAUCHER INITIATIVE e. V. über umweltfreundliche Reinigungsmittel


25.04.2017
Wettbewerbsrecht schärfen: Agrarfusionen bedrohen biologische Vielfalt und Demokratie 20 Organisationen geben Studie zu Konzernmacht und Forderungen an die Politik heraus

Jeden Zweiten stresst Straßenlärm Fürs Gehör ist dauerhafter Lärm besonders schädlich

Zulassung von Glyphosat droht: Voraussichtliche Kommissionsentscheidung ein Schlag ins Gesicht der europäischen Bürger!

Wie ernähren wir uns in Zukunft? Im Schwerpunkt "Ernährung für den Wandel" stellt forum Vor- und Querdenker einer zukunftsfähigen Ernährung vor.


Zum Tag des Baumes: BaumSparer pflanzen über 9,5 Millionen Bäume ForestFinance zieht Bilanz


24.04.2017
Den "Vulgarius" gegen mutwilligen Verkehrslärm Umweltverbände organisieren Negativpreis "Vulgarius" und laden zum Tag gegen den Lärm zur Abstimmung ein


  neue Partner