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Der Wintergartenausbau
Magazin-Beitrag
Ein Wintergarten bietet die Möglichkeit, auch in der kalten Jahreszeit im Warmen und Hellen zu sitzen. Dafür ist es natürlich unabdingbar, das er mit der Frontseite in Richtung Süden gebaut wird, da er nur so von der Sonneneinstrahlung profitieren kann. Für den Bau eines Wintergartens bieten sich verschiedene Rahmenmaterialien und Gläser an, von denen aus ökologischer Sicht aber nicht alle geeignet sind. Denn die Wärmeverluste von Wintergärten einfacher Bauart sind beträchtlich, wenn sie zum Wohnraum hin offen gebaut werden. Als Rahmenmaterialien bieten sich Aluminium, Holz oder eine Kombination aus beiden an.


Das Rahmenmaterial

Aluminium ist besonders für kleine bis mittelgroße Wintergärten geeignet, weil die Anforderungen an die Tragfähigkeit (Glas ist ziemlich schwer!) eher gering sind. Aluminium ist zwar teuer, dafür aber auch korrosionsfest und witterungsbeständig. Außerdem hält es lange und muss kaum gepflegt werden. Gegen Aluminium spricht seine schlechte Wärmedämmung und seine Ökobilanz (hoher Energiebedarf bei der Herstellung). Für größere Wintergärten werden meist Aluminium-Stahl-Konstruktionen angeboten.

Holz wird bei Wintergärten entweder als Massivholz oder als Holzleimbinder eingesetzt. Massivholz besticht durch seine hervorragenden Dämmeigenschaften, es kann sich jedoch durch thermische Belastungen verziehen, was zu undichten Stellen oder im Extremfall zum Bruch der Glasscheiben führen kann. Holzleimbinder bestehen aus mehreren miteinander verleimten Holzschichten und sind sehr tragfähig und standfest. Holzwintergärten sind jedoch im Vergleich zu Aluminiumwintergärten pflegeintensiver. Ein neuer Schutzanstrich wird alle 3 bis 4 Jahre notwendig. Darüber hinaus sind bei Holzwintergärten größere Profilstärken notwendig, als dies bei Stahl- bzw. Aluminiumwintergärten der Fall ist.
Größere Profilstärken bedeuten jedoch einen sinkenden Glasanteil. Holz-Alumunium-Konstruktionen, die innen aus Holz und außen aus Aluminium bestehen kombinieren die Vorteile beider Materialien: Sie sparen dank der guten Wärmeisolierung Energie, sie bieten außen Schutz gegen jede Witterung und strahlen innen die natürliche Behaglichkeit von Holz aus. Außerdem reicht ein dünneres Profil als bei reinen Holzkonstruktionen und auch der Pflegeaufwand ist wesentlich geringer, da das Holz innen keinen Belastungen ausgesetzt ist. Unter dem Strich rechtfertigen sich die höheren Anschaffungskosten durch die lange Lebensdauer bei geringem Wartungsaufwand.


Das Glas

Die Wahl des richtigen Glases ist das Wichtigste - nicht nur was die Qualität des Wintergartens an sich angeht, sondern auch was die Wohnqualität im Lauf der Jahreszeiten betrifft. Der Glasanteil am Wintergarten macht bis zu 80 Prozent der Außenfassade aus, weshalb das Glas wesentlich darüber entscheidet, wie hoch oder gering die Wärmeverluste sind. Einfaches Glas kommt mit etwa 50 bis 75 Euro pro Quadratmeter in der Anschaffung zwar billiger, kostet langfristig aber wesentlich mehr Energie, da der Wärmedurchgang bei etwa 5,8 Watt pro Quadratmeter Kelvin liegt. Doppeltes, im Idealfall Dreifachglas, kostet je nach Qualität zwischen 75 bis 125 Euro pro Quadratmeter, lässt dafür aber meist weniger als 2 Watt pro Quadratmeter Kelvin an Energie nach außen durch.

Die Verwendung von hochwärmedämmendem Isolierglas kommt der Nutzung von passiver Solarenergie gleich, da die transparenten Glasflächen das kurzwellige Sonnenlicht einlassen. Das wird von den Oberflächen der Einrichtung aufgenommen und in Form von langwelliger Wärmestrahlung in den Raum abgegeben. Entsprechend wärmegedämmtes Glas verhindert, dass diese Strahlung wieder nach außen verloren geht.

Auf drei Werte sollten Sie bei der Auswahl des Glases achten: einen niedrigen g-Wert, einen hohen t- Wert und einen niedrigen k-Wert. Ein niedriger g-Wert bedeutet, dass das Glas gegen übermässiges Aufheizen des Innenraumes schützt, der t-Wert gibt an, wieviel Helligkeit durch das Glas geht und der k-Wert informiert darüber, wie gut die Isolierung des Glases ist.


Die Beschattung und Belüftung

Ohne Belüftung und Beschattung kann ein Wintergarten im Sommer zum Backofen werden. Deshalb ist von Anfang an für eine ausreichende Beschattung und Belüftung zu sorgen. Außenjalousien sind bei der Beschattung des Wintergartens von Vorteil, weil sie das Eindringen von zu viel Sonne im Sommer vermeiden helfen. Werden nur Innenjalousien verwendet, dann dringen die Sonnenstrahlen durch das Glas und Hitze staut sich zwischen Glas und Jalousie und heizt den Wintergarten unangenehm auf.

Bei der Belüftung muss darauf geachtet werden, dass sich 20 Prozent der gesamten Glasfläche öffnen lassen. Die Abluftströmung sollte möglichst über die Über-Kopf-Verglasung möglich sein, die Zuluft kommt idealerweise aus dem bodennahen Bereich. Dafür gibt es spezielle schmale Klappfenster oder Dosierlüfter.

Besonders vorteilhaft ist eine automatische Wintergartensteuerung, die Fenster, Markise, Lüftung und Heizung aufeinander abstimmt und bei starker Lichteinstrahlung die Markise bzw. Jalousie ausfährt und bei Sturm wieder einfährt. Entsprechende Steuerungssysteme gibt es in zahlreichen Ausführungen im Fachhandel.


 
 
 
 
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