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Nachhaltige und ethische Kapitalanlagen
Gute Renditechancen mit fairen Geschäften
"Grünes Geld" ist der Sammelbegriff für Kapitalanlagen, die ökologisch, ethisch, nachhaltig oder sozial orientiert sind. Mit Grünem Geld kann ein Privatanleger also neben finanziellen auch andere Ziele verfolgen, beispielweise den Umweltschutz. Die Höhe des Umweltnutzens von Grünem Geld ist abhängig von der Anlageform: Bei grünen Aktien, Anleihen oder Direktbeteiligungen beispielsweise können Anleger entscheiden, in welches Unternehmen Sie ihr Geld investieren. Bei grünen Sparbriefen, Sparkonten und Festgeldern werden die eingezahlten Gelder als Einheit betrachtet und Kredite für umwelt- und sozialverträgliche Projekte vergeben.

Grünes Geld gibt es in fast allen Varianten von Finanzprodukten - von grünen Sparbüchern, Festgeldern und Sparbriefen bis hin zu grünen Aktienzertifikaten. Viele Banken und Versicherungen bieten grüne Geldanlagen. Mit Grünem Geld werden ökologische Vorhaben gezielt gefördert. Und Grünes Geld leistet noch mehr: Es stimmen nicht nur Sicherheit und Rendite, sondern auch - und vor allem - der Charakter der Geldanlage.

Grüne Geldanlagen ermöglichen oft erst die notwendige Finanzierung ökologischer Unternehmen und Projekte. Besonders die regenerative Energienutzung wurde in der Vergangenheit durch grüne Geldanlagen gefördert. So haben private Anleger und Anlegerinnen, indem sie Windfondsanteile kauften, viele Milliarden Euro in die Errichtung von Windkraftanlagen investiert. Damit haben sie eine Branche finanziert, die Anfang 2005 in Deutschland 61.000 Arbeitsplätze bot.

Mit einer Geldanlage nimmt man Einfluss - auch auf Unternehmen. Insbesondere bei grünen Investmentfonds oder grünen Lebensversicherungen, wo das Kapital gebündelt ist, kann mit der Geldanlage Druck auf die Unternehmen ausgeübt werden.

Nachhaltige Geldanlagen führen aber nicht nur zu einem Mehrwert auf ökologischem und sozialem Gebiet, sondern auch in der Ökonomie. Der Anleger merkt das an besseren Renditen nachhaltiger Kapitalanlagen. Und die nachhaltigen Geldanlagen kommen letztlich nachhaltigen Unternehmen zugute, deren ökonomischer Erfolg sich beispielsweise in den Gewinnen und der Zahl der Arbeitsplätze niederschlägt.

Nachhaltiges Investment und Grünes Geld haben nichts mit Renditeverzicht zu tun, es dreht sich auch nicht um Spenden. Etliche Untersuchungen auch ganz konventioneller Bankhäuser haben beispielsweise bei Aktien gezeigt: Wer nachhaltig investiert, erzielt eine mindestens ebenso hohe Rendite wie bei einem konventionellen Investment. Gleichzeitig ist seine Kapitalanlage jedoch weniger Schwankungen ausgesetzt. Ein großer Vorteil - sinkt doch die Gefahr, dass gerade dann, wenn man seine Aktien verkaufen will, um etwa ein Haus zu bauen, die Kurse besonders gesunken sind.

Doch Erfolg hatten nicht nur Aktiengesellschaften: Grüne Direktbeteiligungen an Windparks entwickelten sich seit Ende der neunziger Jahre zu einem Verkaufsschlager. Und die Rendite Nachhaltiger Investmentfonds steht konventionellen Finanzprodukten in nichts nach.

Nachhaltige Unternehmen haben meist weniger Risiken. Das verringert gerade bei Aktiengesellschaften die Gefahr plötzlicher Kurseinbrüche - gut für die Aktionäre. Aber auch gut für die Mitarbeiter: Sie müssen weniger fürchten, dass eine plötzliche Krise des Unternehmens ihnen den Arbeitsplatz raubt.

Mit globalen Problemen wie dem Klimawandel setzen sich Nachhaltige Unternehmen aktiver auseinander. Vor allem um die Verringerung von klimaschädlichen Emissionen bemühen sich die Firmen.

Aufgepasst...
Zwar kann von einem speziellen "grünen" Risiko bei Geldanlagen nicht die Rede sein. Dennoch, Anleger sollten einige Vorsichtsmaßregeln beachten: Besondere Gefahren lauern bei der Beteiligung an jungen Unternehmen (Neuemissionen). Finanzfachleute sprechen hier nicht ohne Grund von "Wagniskapital". Meist engagieren sich die Firmen in jungen Branchen und sind stark technologieorientiert. Ein Grund für Konkurse nachhaltiger junger Firmen ist auch die Selbstüberschätzung der Grünen Gründer. Nicht immer steckt eben in einem glänzenden Techniker auch ein solider Kaufmann. Die Konsequenz für den Anleger ist eindeutig: Die innovativen und spannenden Beteiligungen an jungen Unternehmen sollten nur einen Teil seines Vermögens ausmachen.
Vorsicht ist an der Börse geboten. Lust und Frust liegen oft dicht beieinander. Die Märkte folgen Moden und Trends, wie dem, der Neue Energiewerte im Jahr 2002 in schwindelerregende Höhen katapultierte. Wohl dem, der den "Hype" früh erkannte und seine Anteilscheine verkaufte. Auch Grüne Anleger sollten bei Geldgeschäften also einen kühlen Kopf bewahren und Investitionen sorgfältig prüfen.

Eine Schwäche mancher grüner Anleger machen sich die "Wollsockenabzocker" zu Nutze: Sie formen ihre Produkte so, dass sie auf "Gutes Gewissen" des Anlegers zielen. Sie verkaufen unrentable Angebote und setzen darauf, dass die Anleger nicht so genau auf das Finanzielle schauen, wenn es denn "für eine gute Sache" ist. Nur: Der Umwelt hilft es nicht, wenn man Geld verliert.

Risikostreuung lautet deshalb das Zauberwort für nachhaltig orientierte Anleger. Auch ethische und ökologische Kapitalanlage muss üblichen Regeln des professionellen Vermögensmanagements beachten.

(Jörg Weber, Chefredakteur des Magazins ECOreporter.de, siehe www.ecoreporter.de)


 
 
 
 
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