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Vom Putzen und Waschen
Magazin-Beitrag
Die wenigsten machen es gern, aber kaum jemand kommt darum herum: Geschirr spülen, Fenster putzen, Wäsche waschen... Gut 55.000 Produkte sind auf dem deutschen Markt im Bereich der Wasch- und Reinigungsmittel zugelassen. Der Pro-Kopf-Verbrauch allein an Waschmitteln liegt bei nahezu 8 kg im Jahr. Bedenkt man die gesundheits- und umweltschädigende Wirkung vieler Inhaltsstoffe, so wird die Dringlichkeit bewussten Haushaltens besonders deutlich.


Hausputz - Grundreinigungsmittel reichen völlig aus
Statt mit Spezialreinigern, kann man dem Schmutz ebenso gut mit milden Grundreinigungsmitteln auf den Leib rücken. Sparsam dosiert, reichen Schmierseife oder Allzweckreiniger für Küche, Bad und Boden völlig aus. Kalkablagerungen lassen sich gut mit Essig oder Zitronensäure beseitigen, und bei hartnäckigem Schmutz helfen Scheuermittel oder Schlämmkreide. Zum Fensterputzen empfiehlt sich Spiritus. Und bei verstopften Abflüssen wirken mechanische Mittel wie Saugpumpen, -glocken und -spiralen besser als Chemie.
Bürsten und Schwämme sowie Geduld und Hartnäckigkeit sind bei beharrlichem Schmutz gute Helfer. Ausrangierte Textilien, wie z.B. alte Hemden, ersparen oft den Nachkauf neuer Wischtücher.


Spülmaschinen
Strom- und Wasserverbrauch von Spülmaschinen gehen kontinuierlich zurück. Moderne Geräte verbrauchen mittlerweile oft weniger Energie und Wasser als das manuelle Spülen im Spülbecken. Auskunft über Energie-Effizienz, Reinigungswirkung und Trocknungswirkung der Geräte geben die Euro-Label-Werte (A bis G), zusätzlich sollten Sie auf den Wasserverbrauch achten. Gut für die Umwelt sind Sparprogramme, die bei niedrigen Temperaturen (40 bis 50 C°) waschen; enzymhaltige Reinigungsmittel entfalten ihre optimale Wirkung ohnehin nur bei Temperaturen unter 50°C. Die Betriebsgeräusche liegen bei Einbauspülgeräten etwa um 3dB(A) niedriger als bei frei aufgestellten Standgeräten.
(Bild: Miele)


Tipps zum Waschen
  • Im Wasserhärtebereich 1 ist kein Regeneriersalz erforderlich, erst ab Härtebereich 2 kann nicht darauf verzichtet werden kann.
  • Schalten Sie Ihre Geschirrspülmaschine nur ein, wenn diese vollständig mit verschmutztem Geschirr gefüllt ist.
  • Verzichten Sie darauf, das Geschirr vorzuspülen. Stark verschmutzte Töpfe und Pfannen sollten Sie in jedem Fall mit der Hand abwaschen.
  • Dosieren Sie Geschirrspülmittel sparsam nach Verschmutzungsgrad und Anbieterangaben. Auf Klarspülmittel können Sie oft völlig verzichten; probieren Sie es aus.
  • Umweltbelastend und unnötig sind sogenannte Deos für Spülmaschinen.


Geschirrspülmittel
Was beim herkömmlichen Spülen Lappen und Spülbürste mit ihrer mechanischen Wirkung ausmachen, muss in der Maschine neben der Wasserkraft die Chemie leisten. Maschinengeschirrspülmittel sind oft hoch aggressiv; sie sind stark alkalisch und wirken bei Hautkontakt ätzend. Im Gegensatz zu den Handspülmitteln belasten sie stark die Umwelt aufgrund ihres Phosphat- und Chlorgehaltes. Beim Kauf von Maschinengeschirrspülmitteln sollten Sie unbedingt auf Pulverkonzentrate ohne Chlor und Phosphate zurückgreifen.


Waschmaschinen

Bei Waschmaschinen gibt es ein dreifaches A...G Euro-Label: für den Energie-Verbrauch, die Waschwirkung und die Schleuderleistung. Entscheidend ist ebenfalls der Wasserverbrauch. Viele Waschmaschinen verfügen über Energiesparprogramme, die sich bei wenig verschmutzten Textilien empfehlen.

Tipps zum Waschen
  • Die Wäschetrommel sollte immer voll beladen werden (4 bis 5 kg Trockenwäsche pro Waschgang).
  • Dosieren Sie die Waschmittel immer etwas sparsamer, als auf den Verpackungen angegeben ist; auch hier empfiehlt sich Ausprobieren.
  • Eine Vorwäsche ist nur selten nötig, denn häufig ist die Wäsche nur wenig verschmutzt.
  • Weichspüler belasten unnötig die Gewässer mit Chemikalien und wirken oft hautreizend; verzichten Sie darauf.
  • Waschen Sie in niedrigeren Temperaturbereichen: Oft ist die Wäsche nicht stark verschmutzt, und die Waschmittel verfügen über ausreichend reinigende und desinfizierende Substanzen.
  • Verwenden Sie Waschmittel im Baukastensystem (3 getrennte Produkte: Waschmittel, Bleichmittel und Enthärter). Damit können Sie entsprechend Ihrer Bedürfnisse selbst dosieren.
(Bild: Miele)


Ökologische Produkte
Ökologisch sind Wasch- und Reinigungsmittel, die dem Mensch nicht schaden und die Umwelt schonen. Gesundheitsgefährdende Duft- oder Konservierungsstoffe sind ebenso von der Verwendung ausgeschlossen, wie Bestandteile, die mit Tierversuchen im Zusammenhang stehen. Auch Füllstoffe, optische Aufheller, synthetische Zusatzstoffe und Farbstoffe finden keine Verwendung. Umweltfreundliche Reinigungsprodukte sind chlor-, phosphat- und gentechnikfrei. Die waschaktiven Substanzen sind biologisch voll abbaubar (OECD-Methode).
Für die Grundlagen der Produkte werden statt Erdöl nachwachsende Rohstoffe, wie z.B. Zucker, sowie Kokos- und Palmöl genutzt, aus kontrolliert biologischem Anbau bzw. aus Fair Trade Projekten.
Die Produkte werden als Konzentrate angeboten, sind also sehr ergiebig im Verbrauch und verursachen weniger Verpackungsmüll. Die Verwendung von Nachfüllsystemen hilft zusätzlich, Müll zu reduzieren.


Beispiel: Waschnüsse (lat.: Sapindus Mukorosse)
Seit Menschengedenken waschen die Menschen in Indien und Nepal ihre Wäsche mit Waschnüssen. Deren Schale besteht zu ca. 15% aus hoch konzentriertem Saponin; ein Stoff, der wie Seife wirkt, sobald er mit Wasser in Kontakt kommt.
Das Saponin löst Verschmutzungen und Flecken aus Kleidern - und obwohl es das sehr effektiv macht, ist es trotzdem so mild, dass Farben und Fasern der Kleidung geschont werden. Sogar Weichspüler wird überflüssig, da Saponin die Wäsche angenehm weich macht.
Auch das Preis-Leistungsverhältnis ist bei Waschnüssen attraktiv: 1 kg Waschnüsse (knapp 20 Euro) reicht für rund 100 Waschgänge - andere Lieferanten sprechen von 500 Waschgängen. Nimmt man dafür normales Waschmittel, kostet das (je nach Waschmittel) mindestens 45 Euro.
Doch achten Sie beim Kauf darauf, dass Sie nur die Schalen und nicht die schweren Kerne mit kaufen. Denn es sind die Schalen, auf die es ankommt.

Aus den Waschnüssen lassen sich auch Allzweck-Reiniger und Spülmittel gewinnen: Man fertigt einfach einen Sud an.

Als ergiebiges Wasch- und Reinigungsmittel sind Waschnüsse zugleich haut- und umweltschonend. Ihr Anbau ist nachhaltig und schont den Boden: Nach ca. neun Jahren trägt ein Waschnuss-Baum zum ersten Mal Früchte und kann dann bis zu 90 Jahre lang geerntet werden.

 
 
 
 
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